Würde der Verzicht und alternative Ersatz von Palmöl dessen Problematik nicht in Richtung eines anderen alternativen pflanzlichen Öls verschieben?

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2 Antworten

 Es gibt genügend landwirtschaftliche Flächen "auf der Welt", die ohne  zusätzliche Rodung zur Verfügung stehen, auf denen man im normalen Fruchtwechsel, also Monokultur ausgeschlossen, Ölpflanzen anbauen kann und damit den Bedarf decken könnte, z.B. Raps, Sonnenblumen, Hanf, Soja, Oliven, ...

Die Anlage von Palmölplantagen durch Brandrodung ist eine kostengünstige Methode, auch die weitere Pflege und Arbeit  ist relativ gering und die Ölpalmen tragen bis zu 20 - 25 Jahre und haben hohe Erträge. Deshalb ist es ein sehr lukratives Geschäft für die Großkonzerne, denen die meisten Palmölplantagen gehören.

Nach der Lebensdauer der Ölpalmen, bis 25 Jahre Ertrag, ist der Boden so ausgelaugt, dass er erst einmal nicht weiter genutzt werden kann! Es ist ein Frevel das keine Möglichkeit besteht, diesem Treiben der Großkonzerne, die sich einen Kehricht darum kümmern  was mit der Natur passiert, Einhalt zu gebieten.

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Kommentar von Sebastaman
01.04.2016, 11:53

Hallo QuicknEasy, vielen Dank für Deine Antwort!

Wie kann es aber sein, dass eine Fläche, die erst geschaffen werden muss und das Risiko von "Imageverlust" birgt, kostengünstiger ist als eine andere, die bereits vorhanden ist und ähnliche Qualitäten besitzt...? Regionale Unterschiede...? Oder ist einzig der Regenwaldboden so fruchtbar, dass er mehrere Jahre Monokultur aushält?

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Nicht wenn man seinen Zusatz zum Dieselöl beenden würde.

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