Wozu will die Bundesagentur f. Arbeit wissen, ob ich ein Migrationshintergrund habe?

11 Antworten

meinst Du diesen Ankreuz-Bogen über den Migrationshintergrund? Hab so einen bei meinem Bruder gesehen, als er sich arbeitssuchend gemeldet hat. Den bekommt wohl jeder.

Das hat wohl reine statistische Gründe & keinerlei Einfluss auf Dein Anliegen bei der Arbeitsagentur. Diese Angaben sind meines Wissens auch freiwillig & müssen nicht gemacht werden. (solltest Du diesen oben genannten Bogen meinen!)

es gibt z. Bsp.: die berufsbezogene Deutschförderung, dies ist ein Kursangebot für alle Menschen mit Migrationshintergrund, & auch für deren Kinder, die ansonsten kaum vermittelbar sein werden.. weil sie noch behebbare Sprachschwächen aufweisen,

auch gibt es noch weitere spezielle Förderungsprogramme der Bundesanstalt für Arbeit, diese Programme dürfen Migranten nicht vorenthalten werden :))

Ich weiß auch nicht, was die Angabe eines Migrationshintergrundes über die Angabe zur Nationalität hinaus für eine rechtliche oder vermittlungstechnische Wichtigkeit haben könnte.

Vermutet die Bundesagentur für Arbeit etwa, dass man nicht so gut Deutsch sprechen könnte, wenn Eltern oder Großeltern als Ausländer nach Deutschland eingewandert sind, so dass dies bei Jobangeboten zu berücksichtigen wäre?

Vielleicht handelt es sich auch nur um einen statistischen Datensammeleifer. So kann man hinterher auswerten, ob der Vermittlungserfolg in einer Korrelation zum Migrationshintergrund steht.

Wenn es Firmen gibt, wo rassistische Einstellung üblich sind, denke ich dass das AA Amt es nicht will, dass Bewerber mit Migrationshintergrund dort eine Bewerbung hinschicken.

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@user2492

Nein, es bringt nur nichts jemanden, der ggf. mit einer Vorabschulung bessere Chancen hätte nicht vorher dementsprechend zu fördern.. und für Menschen mit Migrationshintergrund stehen dafür einige Angebote bereit :))

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@user2492

Firmen, die aus rassistischen Gründen Bewerber ablehnen, verstoßen gegen geltendes Recht, nämlich gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Wenn so etwas vorkommt, kann die Arbeitsagentur dies nicht noch dadurch dulden oder fördern, dass sie erst gar keine Bewerber mit Migrationshintergrund dorthin zur Vorstellung schickt, sondern nur "Biodeutsche". In einem solchen Fall würde auch die Arbeitsagentur gegen das AGG verstoßen.

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