Wozu sind wir auf der Welt?

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16 Antworten

Hallo Timmy001,

die Frage nach dem Sinn des Lebens hängt im Grunde genommen sehr eng mit der Frage nach Gott zusammen. Warum? Nun, wenn es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat, dann weiß er auch genau, welchen Daseinszweck wir haben sollen. Gibt es jedoch keinen Gott, dann müssen wir irgendwie selbst den Sinn unseres Lebens definieren. Dann würde man sich allerdings fragen, warum der Mensch nach so langer Zeit immer noch nach dem Sinn des sucht, ohne ihn bisher wirklich gefunden zu haben.

Dass Gott existiert, steht für viele außer Frage. Allein wie genial wir Menschen und auch alle anderen Lebewesen gestaltet sind, offenbart die Hand eines Schöpfers. Selbst eine "einfache" Zelle weist derart komplexe Strukturen auf, dass diese sogar jede von Menschen konstruierte Maschine bei weitem übertrifft. Der in der Fachwelt bekannte Molekularbiologe Michael Denton schrieb einmal über die Genialität einer solch "einfachen" Zelle folgendes: "Die Molekularbiologie hat gezeigt, daß selbst die einfachsten lebenden Systeme auf der Erde, die Bakterienzellen, überaus komplex aufgebaut sind. Obwohl die winzigsten Bakterienzellen unglaublich klein sind, ... ist jede Zelle eine echte Mikrominiaturfabrik mit Tausenden brillant entworfenen Teilsystemen einer komplizierten Molekularmaschinerie, die insgesamt aus hundert Milliarden Atomen besteht, an Kompliziertheit jede von Menschen gefertigte Maschine in den Schatten stellt und in der unbelebten Welt ohne Parallele ist" (Michael Denton, "Evolution: A Theory in Crisis", Seite 250). 


Oder denken wir einmal an die Eigenschaften und Fähigkeiten, die uns als Menschen auszeichnen, wie z.B. Liebe, Selbstlosigkeit, unsere Selbstwahrnehmung, Sprache und Intelligenz, Liebe zu Schönheit und Kunst, sowie die tief in uns verwurzelte Religiosität. Wie sollte all das einer mehr oder weniger richtungslosen und zufälligen Entwicklung zuzuschreiben sein? In dem Buch Life Ascending, wird zugegeben: „Wenn wir uns fragen, wie ein Prozeß, der einem Glücksspiel ähnelt und die Verlierer hart bestraft, Wesensmerkmale erzeugt haben soll wie Liebe, Schönheit und Wahrhaftigkeit, Mitleid, Freiheit und vor allem den umfassenden menschlichen Geist, dann stehen wir vor einem Rätsel. Je mehr wir über unsere spirituellen Möglichkeiten nachdenken, desto erstaunter sind wir". Das ist wohl wahr!

Wenn wir also davon ausgehen, dass es einen Gott gibt, dann sollte er uns mit Sicherheit sagen können, warum wir hier sind. Dieser Gott, der Himmel und Erde hervorgebracht hat, hat sich in einem einzigartigen Buch geoffenbart, der Bibel, worin er uns auch den Sinn unseres Lebens erklärt.

Wenn man ganz an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückkehrt, fällt auf, dass Gott schon ganz zu Beginn Kontakt zum Menschen aufgenommen hat. Nachdem er ihn z.B. in den Garten Eden gesetzt hatte, gab er ihm Anweisungen hinsichtlich Bebauung und Pflege des Gartens sowie seines Umgangs mit den Tieren. Auch hatten die beiden ersten Menschen die Möglichkeit der direkten Kommunikation mit Gott. So lange sie ein ungetrübtes Verhältnis zu ihrem Schöpfer hatten, waren sie glücklich und zufrieden. Doch das sollte nicht lange so bleiben.

Schon sehr früh entschieden sich die Menschen für ein Leben unabhängig von Gott. Sie lehnten es ab, sich von Gott etwas sagen zu lassen; stattdessen wollten sie viel lieber selbst entscheiden, was für sie gut oder böse, richtig oder falsch ist (siehe 1. Mose 3:1-5). Sie dachten, ein Leben ohne Gott würde sie glücklicher machen. Was ihnen zunächst sehr verlockend vorkam, stellte sich im Nachhinein als ein großer Irrtum heraus. Und liegt nicht genau hier das Problem, wenn es um die Frage nach dem Sinn des Lebens geht? Ist nicht ein Leben ohne Gott ziemlich richtungs- und sinnlos? Natürlich kann man in der Familie oder einer beruflichen Karriere Sinn und Erfüllung suchen. Doch fehlt dann nicht noch immer ein sehr wichtiges Element im Leben? Viele haben jedenfalls dieses Empfinden.

Was empfiehlt denn die Bibel? Was lässt sie über den Sinn des Lebens erkennen? Sie empfiehlt uns z.B.: "Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt, ruft ihn an, solange er nahe ist " (Jesaja 55:6, Einheitsübersetzung). Und an anderer Stelle heißt es: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen" (Jakobus 4:8). Gott wünscht sich also, dass wir ein enges Verhältnis zu ihm aufbauen. Wünschen wir uns das auch? Wird unser Leben glücklicher und erfüllter, wenn Gott in unserem Leben eine Rolle spielt? Jesus Christus war jedenfalls davon überzeugt, denn er sagte in der berühmten Bergpredigt einmal: "Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind" (Matthäus 5:3). Was meinte er mit '"geistigen Bedürfnissen"? Eigentlich sind wir damit wieder an der Ausgangsfrage: Wir Menschen sind mit dem Bedürfnis erschaffen worden, den Sinn unseres Lebens zu verstehen, und diesen kann uns nur Gott beantworten. So kann man viel besser verstehen, was Jesus meinte, als er an anderer Stelle sagte: "Der Mensch braucht mehr als nur Brot zum Leben. Er lebt auch von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt" (Matthäus 4:4, Neues Leben.Die Bibel).



Zum Schluss möchte ich noch einen wichtigen Punkt nennen: Auch wenn man ein Leben mit Gott führt, wird man immer noch alt, krank und stirbt eines Tages. Auch ist man als Gottes Diener nicht von schlimmen Schicksalsschlägen, wie z.B. Naturkatastrophen, Terroranschlägen u.ä. verschont. Daher hat Gott ein weitaus besseres Leben für uns vorgesehen, das frei von Bedrückung und Elend ist. In dem letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, wird das künftige Leben, das diejenigen, die Gott lieben, erwartet, wie folgt beschrieben: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Kurz gesagt, die Bibel verheißt ein Leben in einem künftigen wunderschönen Paradies auf der Erde, in dem jeder ein sinnvolles und glückliches Leben führen wird. Dann werden die Worte in Erfüllung gehen, die vor langer Zeit in einem Lied geäußert wurden: " Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11). Nach einem solchen Leben zu streben, und dabei eine enge Verbindung zu Gott aufrechtzuerhalten, das ist der wirkliche Sinn des Lebens!

LG Philipp


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Kommentar von Philipp59
06.02.2017, 18:10

 Vielen Dank für den Stern! 

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Das ist eine sehr gute Frage! Und die wird heutzutage gar nciht mehr so oft gestellt, da immer mehr Menschen davon ausgehen, dass wir nichts als höherentwickelte Tiere sind und dass der Sinn unseres Lebens darin besteht, diese vier von dir genannten Grundbedürfnisse zufriedenzustellen. Wobei man sich dann als halbwegs intelligenter Mensch doch fragen muss, warum wir solch einen enormen Aufwand betreiben um diese Bedürfnisse auf immer "bessere" und raffiniertere Art zu befriedigen.

Was den Menschen vom Tier unterscheidet ist die Fähigkeit über den Sinn des eigenen Lebens nachzudenken und unbeeinlfusst von den eigenen animalistischen Trieben zu handeln.

Die Veden (die älteste spirituelle Wissenschaft der Menschheit) beschreiben, dass jedes Lebewesen, jeder vergängliche Körper für eine bestimmte Zeit von einer ewigen spirituellen Seele am Leben erhalten wird, die dann nach Ablauf der ihr vorgegebenen Zeit in den nächsten Körper eingeht. Und je nach Wunsch und Mentalität kann es so auf der spirituellen Evolutionsleiter sowohl auf-  als auch abwärts gehen.

Wir, die spirituellen Seelen, bekommen unsere Körper also entsprechend unseres Entwicklungsstandes. 

Wer z.B. nur essen und schlafen will bekommt einen Körper, in dem er genau das tun kann. Wer gern rohes Fleisch isst, bekommt den Körpers eines Raubtieres. 

Wer überwiegend an Sex interessiert ist, wir z.B. ein Affe, der in der Lage ist 15 x hintereinander auf seine Sexualpartnerin zu springen.

Jemand für den Selbstverteidigung am wichtigsten ist, der wird je nach sonstiger Mentalität vielleicht eine gefährliche Giftschlange, ein Stachelschwein, ein Skorpion.

Es wird gesagt, dass in der jetzigen Zeit viele Seelen einen menschlichen Körper erhalten, die in anderen Zeitaltern wegen mangelnder Qualifikation gar keine Chance dazu hätten und stattdessen in einem tierischen Körper geboren würden.

So ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Menschen heute hauptsächlich an essen und trinken, schlafen, Sex und Selbstverteidigung interessiert sind. 

Aber das ist nicht der Sinn unserees Lebens, denn wenn das im Vordergrund steht, bleiben wir für endlos lange Zeit weiter an den Kreislauf von Geburt und Tod gebunden.

Das Ziel unseres Lebens sollte es sein zu verstehen, wer wir wirklich sind, woher wir gekommen sind, warum wir hier sind und wohin wir gehen werden, wenn unser Körper unbrauchbar geworden ist. 

Diese Fragen kann man niemals beantworten, wenn man Gott und unsere Beziehung zu Ihm nicht mit einbezieht.

Die Veden beschreiben, dass diese Welt eine Art Schulungsort ist, wo wir lernen was dabei herauskommt, wenn wir unseren egoistischen Wünschen folgen . Es ist genau genommen nichts als eine Art Simulation, eine Matrix, ein kollektiver Traum, der in den meisten Fällen früher oder später zum Albtraum wird. Und solange wir nicht bereit sind unsere Mentalität zu ändern (weil wir endlich aus unseren Erfahrungen gelernt haben) sind wir an diesen "Traum" gebunden, können nicht "aufwachen", weil wir es ja auch gar nicht wollen.

Lies mal die Bücher von A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada. die findest du auch online.Dort wird alles bis ins kleinste Detail beschrieben. Und auch der einfachste Ausweg aus dieser Welt wird klar aufgezeigt.

Ich persönlich meine, jeder sollte sich zumindest einmal im Leben gründlich mit diesem Wissen befasst haben (unsere Religionen bieten leider nur "Teilwissen" an, das niemanden wirklich zufriedenstellen kann).

Wenn man sich mit Intelligenz und Offenheit (also ohne gleich alles pauschal abzulehnen) damit befasst, es einmal praktisch anwendet, dann merkt man sehr bald, dass das keine bloße "Philosophie" ist, sondern dass man es praktisch anwenden kann und dass es den gewünschten Erfolg bringt.

Wie man dann weiter macht, das bleibt jedem selbst überlassen.

Wie Krsna am Ende der "Bhagavad-gita wie sie ist" zu Arjuna sagt: "Jetzt habe ich dir all dieses Wissen gegeben, nun liegt es an dir, was du damit machst, ob du dementsprechend handelst oder nicht".

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Hallo Timmy! Da sind wir beim Sinn des Lebens und den definiert fast jeder anders.Nüchtern gesehen ist der Sinn des Lebens die Erhaltung der Art.

Zu oft wird dabei vergessen dass man für ein Fortbestehen der eigenen Art immer auch andere Arten braucht und daran scheitert der Mensch offenbar.

Erstmals hat ein Lebewesen - der Mensch seit einigen Jahrzehnten - die Macht alles Leben inklusive dem eigenen auszulöschen und daran arbeitet er auch. Täglich sterben zig Tierarten. Der Mensch löscht die Festplatte der Natur und eine Kopie gibt es nicht.

Setzt Du Dich dagegen ein - hast Du den Sinn.

Alles Gute.

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Kommentar von implying
05.02.2017, 05:14

ich bin mir ziemlich sicher, dass wir nicht die erste spezies sind, die es (gewollt oder ungewollt) fertig bringt andere spezies zu vertreiben oder auszulöschen. dinosaurier konnten sich auch nicht so prächtig etablieren, ohne den säugetieren ihren lebensraum streitig zu machen. da brauchte es schon eine einzigartige naturkatastrophe um solche arten zu retten.

klar, es ist schade, und der mensch sollte sein wissen, sein bewusstsein für die natur nutzen um dem entgegen zu steuern. aber ich sehe das nicht als boswilligkeit oder absicht des menschen. es ist keine macht. es ist einfach ein nebeneffekt, ein kollateralschaden den man unterbinden könnte - und natürlich auch sollte.

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Oh, die Frage nach dem Sinn des Lebens! Du weißt, dass die Antwort 42 ist, oder? ;)


Es ist so sinnlos. und alles um sonst. Wir können nichts speichern,
aufheben, mitnehmen. Wenn überhaupt nur weitergeben, - eins, zwei
Generationen. Das wars dann auch schon.

Gegenfrage: Warum spielen so viele Leute World of Warcraft, wenn die
Spielfigur ihr erlerntes Wissen und die erlernten Fähigkeiten doch bei Spielende wieder verliert? Richtig, weil eigentlich nicht die Figur die Erfahrungen sammelt, sondern der Spieler. Think about it. ;)

Du gehst davon aus, dass es nur das gerade erfahene physische Leben gibt und findest deshalb keine Antwort. Was aber, wenn das physische Leben auch nur ein Spiel ist und alle unsere Erfahrungen und Kenntnisse, ja sogar unsere Emotionen, gar nicht verloren gehen, sondern anderswo gespeichert werden?

Den Gesamtzusammenhang zu erklären, würde jetzt viel zu weit führen, aber tatsächlich geht nichts, auch nicht die kleinste Erfahrung, jemals verloren. Wenn wir das Spiel verlassen, haben wir darauf wieder Zugriff (falls wir das wollen) und nicht nur auf unsere eigenen Erfahrungen und Emotionen, sondern auch auf die jedes anderen Menschen, der je gelebt hat. Im Moment bist du eine Spielfigur und hast vergessen, dass es etwas außerhalb des Spiels gibt - so wie du im Kino die Außenwelt vergißt. Das ist Absicht, damit du das Spiel unbelastet mehrfach spielen kannst. Der Sinn des Lebens ist damit vereinfacht gesagt, zu leben. Erfahrungen sammeln, Emotionen erleben, das Unbekannte entdecken. Viel Spaß dabei! :)


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das leben, egal ob primitiv oder intelligent, ist nichts anderes als das universum selbst. alles was lebt besteht aus den selben elementen wie sterne und planeten.

ja, wir menschen haben in erster linie die aufgabe uns zu reproduzieren. nachkommen zu zeugen. dabei sammeln wir erfahrungen und lernen immer mehr dazu. und dieses gesammelte wissen geben wir an die nächste generation weiter, die darauf widerum aufbauen kann. so läuft das schon seit jahrtausenden. es geht nicht nach 70-80 jahren verloren, wie du sagst. das wissen bleibt bestehen und wird mit jeder generation erweitert.

letzten endes werden wir irgendwann an einen punkt kommen, wo wir das universum verstehen können. und wenn es soweit ist, werden wir uns dieses wissen zu nutze machen können und letzten endes wieder eins werden mit dem universum, vielleicht sogar ein neues schaffen?

dass wir hier auf unserem planeten die idealen voraussetzungen haben ist kein zufall. man muss andersrum denken. weil auf diesem planeten, in dieser ecke der galaxie solche bedingungen vorherrschen, konnten wir uns entwickeln. unter den unzähligen planeten der unzähligen sterne im universum ist das garnicht so abwegig. und es wird viele orte geben wo es ähnlich aussieht, und ähnliches leben möglich ist, war, oder sein wird.

das universum wird sich durch uns über sich selbst bewusst. und der sinn ist, dieses bewusstsein mit jedem leben zu erweitern.

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Kommentar von Timmy001
05.02.2017, 05:11

"ja, wir menschen haben in erster linie die aufgabe uns zu reproduzieren."

... aber für wen? Wer könnte daran Interesse haben, das wir nachkommen zeugen? Warum sollen wir das? Wehn tun wir damit einen Gefallen und wenn nur wir uns damit einen Gefallen machen, - ich meine, wir bekommen es doch eh nicht mehr mit, und die nächste Generation auch nicht und die Übernächste auch nich... usw.

Wenns uns nicht gäbe, würde keiner trauern. Uns Menschen würde auch keiner vermissen. Keiner würde eine Träne wegen uns verlieren. Uns muss es nicht geben und wir müssen auch nicht existieren.

Es wäre eigentlich völlig egal. Das Universum würde auch ohne uns weiter bestehen. Wir brauchen das Universum aber das Universum nicht uns. Wir sind absolut unwichtig!


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Wenn ich mich so umschaue, dann denke ich manchmal, um das jetzige Leben zu zerstören und Platz für neues zu machen. Wichtig sind wir nicht, wenn wir weg sind, sind wir halt weg, so ging es den Dinosauriern auch. Das Universum wird aber weiter existieren. Menschen nehmen sich nur gerne wichtig und suchen nach einem Sinn, wo es keinen gibt. Fressen, Überleben, Fortpflanzen - das war's eigentlich schon.

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Wiso sind gerade wir so wichtig,

Es gibt keinen Grund aus der Tatsache, dass wir da sind zu schließen, dass wir wichtig wären.

müsste doch mehr drin sein, als nur fressen, trinken, sex und schlafen.

Wenn sich Dein Leben darauf beschränkt, ist das natürlich traurig. Aber es ist dann auch Deine eigene Schuld. Ändere was daran, aber heule uns nicht die Ohren voll.

wenn wir doch eh nach ca. 70-80 Jahren alles wieder verlieren.

Genau. Warum sollten wir überhaupt was Essen, wenn wir doch alles wieder ausscheißen? Warum sollten wir anfangen, einen Film zu gucken, wenn wir doch wissen, dass der irgendwann zu ende ist? Warum sollten wir in Urlaub fahren, wenn die nicht ewig sein kann?

Wenn überhaupt nur weitergeben, - eins, zwei Generationen.

Das ist aber doch schon gewaltig. Und wenn es Dir nicht reicht, erfinde das Rad neu. Dann wirst Du für immer in Gedächtnis bleiben.

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Menschen haben den natürlichen willen, für alles eine Erklärung und Sinn zu finden. Das heißt aber meiner Meinung nach nicht, dass es für alles eine Sinngebung geben muss. Warum haben wir Menschen die Fähigkeit zu lieben? Wir würden auch vollkommen ohne klarkommen. Würden wir uns nur aufgrund von sexuellen Trieben fortpflanzen, würde es unserer Rasse wahrscheinlich sogar zu gute kommen, da wir uns nicht fest an einen einzigen Menschen binden würden. Und wie genau das alles in unserem Gehirn funktioniert, ist auch unerklärlich.
Wenn du also einen Grund dafür haben willst, warum wir leben, musst du eben in einen religiösen Glauben flüchten. Halte ich persönlich aber für ziemlich lächerlich.

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Warum sonst versuchen wir uns zu bilden, zu sammeln, überhaupt etwas
anzustreben, wenn wir doch eh nach ca. 70-80 Jahren alles wieder
verlieren.

Immerhin lebst du 70 bis 80 Jahre und diese Zeit sollte man sich so schön und interessant wie möglich gestalten. Stelle dir vor, es gäbe keine Musik, keine Literatur usw. Das Leben wäre ziemlich öde.

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Du spielst deswegen bei dem Spiel Menschsein mit, weil du es wolltest und sehr aufgeregt warst damals, all die schoenen Erfahrungen zu machen, Erdbeertorte und frische Meeresluft schnuppern.

Dir wurde ein Spiel angeboten und du hast sofort mitgemacht, wie wir alle.

Nun hast du vergessen, wer du wirklich bist und kannst das Spiel nicht mehr beenden, obwohl ueberall dort draussen suchst, dich selbst zu finden, das ewige Glueck.

Die Menschheit ist aber den Dingen verfallen, sie glauben, dass ist alles was es gibt, dabei sind die Dinge nicht wirklich, sie er-scheinen uns nur so.

Und so verlieren wir alles immer wieder, aber kein Problem, wir haben ja auch niemals etwas besessen, das ist nur ein Gedanke, Dinge besitzen zu koennen, du weisst, sie verschwinden bald wieder.

Es gibt aber die Zuflucht, das ist die einzige Chance, dem ganzen Wahnsinn zu entkommen.

Wo koennte die Zufucht zu finden sein?

In dir selbst, dort wirst du befreit werden, wenn du dich selbst erkennst und dann durchschaust du das Spiel und kannst aussteigen und in die erweiterte Realitaet abzischen. Viel Erfolg!

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Coole Frage :D

Ich persönlich habe mir diese Frage auch gestellt, zusätzlich noch wie die Welt entstanden ist.
Jetzt bin ich der festen Überzeugung, dass Gott die Welt geschaffen hat. Ich könnte mir nie vorstellen, dass alles durch Zufall aus dem nichts entstanden ist!
Der Sinn des Lebens ist also für mich der, dass ich mich in dieser extrem kurzen Zeit auf der Erde auf die Ewigkeit vorbereiten möchte.
Ich könnte zwar auf der Erde ein paar Jahre Party hard machen und auf alles sch****, aber was habe ich dann davon?
Ich nutze also die Zeit auf der Erde, um für die Ewigkeit im Paradies sein kann.
Ich bin übrigens nicht röm.-kath. etc. sondern ein freier Christ.

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Kommentar von Abahatchi
05.02.2017, 19:09

Ich könnte mir nie vorstellen, dass alles durch Zufall

Kann ich auch nicht, darum halte ich mich lieber an die Erklärungen aus den Wissenschaften, statt mich tausenden beliebigen Thesen wie der Hokuspokus Schöpfung oder Wiedergeburt usw. hin zu geben, bei denen eben alles unbewiesen genau so sein soll, wie es sein soll. Was für ein Zufall. 

Mir ist das alles zu zufällig.

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Ich rate dir eins: Benutze dein verstand und versuch zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. Dieses Leben entstand nicht durch zufall, schau doch mal wie unglaublich alles hier ist. Die früchte, die lebewesen etc. Die Meisten wollen oft ein wunder sehen Damit sie glauben, doch daseigentlichen Wunder sehen wir doch jeden tag njr haben wir das eigentliche wunder schon als selbstverständlich (oder normal) angesehen. Der Menschliche köper, die unterschiedlichen pflanzen, tiere, organismen, planeten, galaxien, sterne, atome etc.

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Kommentar von Timmy001
05.02.2017, 06:04

"Dieses Leben entstand nicht durch zufall ... "

Ja, zu dieser Erkenntniss muss ich für mich persönlich glaub ich wohl auch kommen, je mehr ich darüber nachdenke ... .

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Kommentar von realsausi2
05.02.2017, 16:04

Dieses Leben entstand nicht durch zufall,

Richtig. Es enstand durch Abiogenese. Und es entwickelte sich durch Evolution. Da hat Zufall keinen Platz.

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Meine Meinung zum Sinn:

Man kann sinnvolles tun, z. B. Menschen helfen, für andere da sein,
sich für die Umwelt einsetzen oder Geld spenden. Ich setze mich z.b. für
fairen Handel ein.

Ich bin Christ. Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben
Sinn gibt. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich
überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf
mein Profil gehen.

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Kommentar von Abahatchi
05.02.2017, 19:04

Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben Sinn gibt.

Es macht also Sinn, aus einer wie auch immer gearteten Ewigkeit heraus, nach einer wie auch immer gearteten Ewigkeit plötzlich was zu schöpfen, was selbst keinen Sinn hat aber einen Sinn von einem Geistwesen wie einem Gott bekommen musz, damit es einen Sinn hat aber sich dann trotzdem das Geschöpfte ein Leben lang fragen musz, was der eigene Sinn sei?

Von etwas Sinnloserem habe ich noch nie gehört.

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Timmy, ich bin durch die vielen populärwissenschaftlichen Sendungen zu Gedanken gekommen, die mich zum weiterenbeachten verlocken.

Die derzeitige statistische Berechnung der theoretisch möglichen Planeten in habitablen Zonen ergibt eine enorm große Zahl. Damit wächst auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich darunter belebte Planeten befinden.

Wenn ich nun weiterhin davon ausgehe, dass der kontinuierliche Aufbau intelligenten Lebens kein Zufall, sondern eine Gesetzmäßigkeit ist, die sich immer zwingend manifestiert, wenn die Prämissen dafür vorhanden sind, dann könnte der Sinn unserer Existenz die Selbstreflexion des Universums sein. Wir alle sind sein Verstand. Mit "wir alle" meine ich auch alle Intelligenzen, die es im Kosmos anderswo geben könnte. Also nicht aufgesetzt und losgelassen, sondern hervorgebracht und eingesetzt.

Das beantwortet allerdings noch nicht die Frage, warum ich mir selbst so wichtig bin. Ich weiß es nicht. Vielleicht deshalb, weil ich ohne mich selbst nichts hätte, mit dem ich die Wichtigkeit von allem anderen im Universum auch nur annährend einschätzen könnte.

Das macht mir Freude. Wie die Portion Spaghetti, die ich gerade gegessen habe :-))

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Kommentar von Abahatchi
05.02.2017, 23:12

Nette These, nur würde eine Selbstreflektion des Universums nicht voraussetzten, das es sich bewuszt ist, sich selbst reflektieren zu können, was aber vor der Entstehung der Selbstreflektion schon Selbstreflektion voraussetzt?

Nur mal eine Frage. Hättest Du eine Antwort darauf?

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Du hast eine ganz tolle Einstellung zum Leben. Endlich mal jemand der sagt, was Sache ist. Es braucht noch mehr wie dich! Deine Erkenntnisse hat die Welt gebraucht! Bravo! Weiter so! 

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Kommentar von Timmy001
05.02.2017, 04:50

ja danke!. Die frage die ich mir stelle ist ja nicht neu und ganz sicher ham sich das schon sehr viele, auch vor mir gestellt. Aber es scheint keine wirklich befriedigende Antwort darauf zu geben. Iwie macht mir das ein ungutes Gefühl.

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Warum bauen Menschen hochtechnisierte Dinge und erfinden Neues und nicht die Tiere?

Denkst du die Menschen fangen mit ihrer Intelligenz nichts anderes an, als Tiere auch und haben nichts anderes im Kopf als Sex, Essen und Schlafen?

Denkst du das echt?

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