Wozu macht man eine Dünnschichtchromatographie?

3 Antworten

Die Dünnschichtchromatographie ist eine schnelle Methode für Identitätsprüfungen oder Reinheitsprüfungen bei organischen Substanzen (verliert aber immer mehr an Bedeutung). Beispiel:  Eine Pharmafirma kauft eine Tonne Vitamin C und will testen ob es wirklich Vitamin C ist (Identitätsprüfung). Dann stellst man 2 Lösungen her. Eine Lösung als Vergleichslösung: Man nimmt z.B. gekauftes Vitamin C von Merk und eine Lösung mit der Probe aus der Tonne. Handelt es sich wirklich um Vitamin C haben beide Proben den gleichen Rf-Wert (gleiche Retentionszeit). Damit zu deiner 2. Frage, der Rf-Wert ist die Grundlage und das Prinzip. Man kann es nicht anders auswerten. Sucht man nach einer Verunreinigung (Reinheitsprüfung), d.h. du hast mindestens 2 Flecke in der DC: z.B. deinen Vitamin C Fleck + eine Verunreinigung A. Wenn diese Verunreinigung A bekannt ist, kann man mit Hilfe von Vergleichslösungen sogar die Konzentration abschätzen. Dazu macht man z.B. 0,1 %, 0,2 % und 0,5 % Lösungen der Verunreinigung A und kann dann feststellen, dass die Flecke unterschiedlich groß bzw. intensiv sind, neben dran wird die zu untersuchende Probe aufgetragen und abgeschätzt. 

Was möchtest Du wissen?