Wozu leben, wenn man sowieso wieder stirbt?

42 Antworten

Ihre Frage impliziert, dass das Leben mit dem Tod endet und daher möglicherweise keinen Sinn macht.

Der Mensch als ein auch physisches Wesen ist unvermeidbar den körperlichen Bedingungen unterworfen. Daher wird sein Körper irgendwann verbraucht sein und sterben.

Zugleich ist der Mensch aber auch ein geistiges Wesen, dessen Kern der Seele identisch ist mit dem göttlichen Urgrund. Insoweit lebt im Menschen die Kategorie der Ewigkeit, die in der tiefen Meditation unmittelbar erlebbar ist. Dies geistige Element ist unantastbar für den Tod und überlebt daher den Körper.

Insofern entfällt für Sie der Aspekt, dass das Leben vielleicht wegen des Todes nicht sinnvoll sein könnte, denn das geistig-seelische Element in Ihrem Wesen ist unantastbar für den Tod!

Da das geistig-seelische Element unantastbar für den Tod ist, stellt sich die Frage, welche Auswirkungen sich daraus für Ihr Leben ergeben. Sie stehen wie jeder Mensch vor der fundamentalen Frage, ob Sie in Übereinstimmung mit der Weltordnung leben, oder nicht. Sie leben in Übereinstimmung mit der Weltordnung, wenn Sie gegenüber den Menschen und der Natur Mitgefühl und Verständnis leben und damit auch Ihrem Leben eine glückliche Richtung geben. Sollten Sie eher Gier, Neid, Wut, Eigenwillen usw. bevorzugen, würden Sie gegen die Bedingungen der Weltordnung leben und sich selbst, Ihren Mitmenschen und der Natur erhebliches Leid zufügen. Sie leben also gewollter Weise auch dazu, in dem Mikrokosmos Ihrer Existenz das "göttlich Gute" zu bewirken. Die Rückwirkungen daraus erleben Sie als tiefes Glück!

Ihre Frage impliziert, dass das Leben mit dem Tod endet und daher möglicherweise keinen Sinn macht.

Der Mensch als ein auch physisches Wesen ist unvermeidbar den körperlichen Bedingungen unterworfen. Daher wird sein Körper irgendwann verbraucht sein und sterben.

Zugleich ist der Mensch aber auch ein geistiges Wesen, dessen Kern der Seele identisch ist mit dem göttlichen Urgrund. Insoweit lebt im Menschen die Kategorie der Ewigkeit, die in der tiefen Meditation unmittelbar erlebbar ist. Dies geistige Element ist unantastbar für den Tod und überlebt daher den Körper.

Insofern entfällt für Sie der Aspekt, dass das Leben vielleicht wegen des Todes nicht sinnvoll sein könnte, denn das geistig-seelische Element in Ihrem Wesen ist unantastbar für den Tod!

...zum Gück fragen sich das Tiere und Pflanzen nicht ( jedenfalls nicht, soweit mir bekannt )

Sie leben/existieren einfach, und nehmen Tag für Tag, so wie es kommt..

Sie "erfreuen" sich an der Sonne, am Regen an Hitze und Kälte, Sturm und Drang, Nahrung und Paarung...( vermute ich )

Manchmal, wenn ich frische Blumen sehe..rieche ich einfach daran, und vergesse für einen kleinen Moment alles andere...

Manchmal, wenn ich entsprechende Menschen treffe, kommuniziere ich in irgendeiner Weise...und erfreue mich daran...

Manchmal blase ich Trübsal und schiebe Depri...aber weiß vom Kopf her, dass es auch bald wieder um ist.

Manchmal stelle ich mir auch solche "Lebensfragen"... und komme zu Schluß:

"Das ist der Lauf des Lebens..."

UND: was danach kommt, ob etwas danach kommt--weiß ich nicht--aber sehe dem gespannt entgegen.

Schlimmestenfalls wird es so, wie es vor meiner Zeugung war...und daran habe ich weder gute noch schlechte Erinnerungen...also "Alles gut"

btw.:

Jahrelang hatte ich Angst vor dem Sterben ( jetzt nur noch vor qualvollem Sterben..)

Als mir letztens irgendein "Gläubiger" erklärte, dass wir in einer Zeit leben, wo bald "Gott" kommt..( oderiwi so ) und manche von uns gar nicht mehr sterben müssen...

..kam ein Gefühl in mir hoch, das ich dann so in Worte fasste:

"Moooment !...ICH will wissen, wie es ist zu streben, auf diese--vielleicht bald-- bevorstehende Erfahrung WILL ich nicht verzichten"

Irritiert sah er mich an, aber merkte, dass es mir ernst war, und schüttelte nur mit dem Kopf...und meinte noch:

" naja, wenn sie das unbedingt wollen, wird Gott sie es schon erleben lassen...ich verstehe sie nicht...wir haben doch eine so wunderbare Hoffnung, den Tod nicht zu schmecken..."

ok, ich sagte nicht:

"auf diese Hoffnung verzichte ich"...( dachte es nur)...sondern sagte:

"tja...so unterschiedlich sind eben Menschen..."

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