wozu hilfszügel?

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Hilfszügel sind entstanden, damit sich das Pferd den Zügelhilfen nicht entziehen kann. Nimmt das Pferd die Nase höher als den Hinterkopf, wirkt das Gebiss nur noch auf die Mahlzähne, aber nicht mehr auf die Laden. Da man die Mahlzähne durch das Gebiss aber nicht beeindrucken kann und das Pferd keinen Druck mehr verspürt, hat es sich erfolgreich dem Gebiss entzogen. Das kann man durch Hilfszügel verhindern. Es gibt auch Pferde, die den Weg in die Tiefe (V/A) nicht mehr kennen. Für diese wurden die Halsverlängerer erfunden. So gibt es für jedes Problem die mehr oder weniger gelungenen Ausbinder.

Leider ist verloren gegangen, daß ein Ausbinder immer nur dazu da sein soll, um dem Pferd die Richtung zu zeigen. Danach sind die Ausbinder eher schädlich als förderlich. Oft sind nur 6-8 Trainingseinheiten mit Ausbindern nötig.

Heute werden Ausbinder auch gerne bei Reitanfängern benutzt, damit diese nicht überfordert werden.

-- Pferde, die korrekt ausgebildet wurden, tragen sich selbst. --

Die Kandarre ist ein Hebelgebiss, das zu Beginn des Eingriffes sehr sanft ist (durch die Wegübersetzung), im weiteren Verlauf immer schärfer wird. Durch die Kraftübersetzung ist es möglich den Kiefer zu beschädigen. Das jedoch erst bei immensen (Zug-)Kräften.

Die Kandarre gehört in "feine Hände" - nichts für Anfänger - . Damit kann man dann aber auch sehr gut dosiert reiten.

LG Calimero

Meistents werden die von anfängern eingesetzt die ja unbedingt auf tuniere gehen wollen aber nicht reiten können und damit das ach so böse pferd nicht den kopf hpczieht bekommt das (arme) pferd hilfszügel angebunden.

HEy :)) also die hilfszügel bewirken, dass dein Pferd den Kopf nicht hochzerrt und damit den Rücken wegdrückt. Mit hilfszügeln kann das nicht passieren und der rücken bleibt entspannt. das erleichtert das aussitzen und ist auch besser für das pferd. Die Kandarre ist nur eetwas für ganz weiche Hände, so kann das pferd auch mit ganz sanften zügelhilfen zurechtkommen. LG honeyherzchen

Mit hilfszügeln kann das nicht passieren und der rücken bleibt entspannt.

Würd ich so nicht sagen. Die Kopfhaltung ist schließlich nicht ausschlaggebend dafür, ob ein Pferd über den Rücken läuft oder nicht. Das Pferd kann auch mit runtergeschnalltem Kopf ganz wunderbar den Rücken durchhängen lassen, wenn da von hinten kein "Go" kommt.

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