Wozu dient gähnen?

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13 Antworten

Hallo,

früher ging man gemeinschaftlich zur Nachtruhe.

Die Nachtruhe wurde mit einem gähnen eingeläutet,worauf die anderen mit gähnten und sich dann in Bett begeben haben.

Daher sagt man, dass gähnen ansteckend ist.

Oft ist Müdigkeit eine Form von Unterversorgung mit Sauerstoff.

Mit dem gähnen (wobei man ja stärker atmet) versucht der Körper mehr Sauerstoff zu inhalieren.

Gähnen ist eine Hirnreaktion um Sauerstoff aufzunehmen, das heisst eine Reaktion auf Sauerstoffmangel im Körper. Die Sache mit der Ansteckung des Gähnens hat psychologischen Ursprung. Gähnt dein Gegenüber kannst du dir das so vorstellen, dass dein Gehirn denkt: oooh der brauch Sauerstoff, den könnte ich auch mal gebrauchen, also gähnt man mit ;) quasi sauerstoffneid ;)

Das Gähnen (lat. oscitatio) ist ein bei Tieren und Menschen auftretendes reflexartiges Verhalten. Es steht so gut wie immer im Zusammenhang mit Müdigkeit. Der Vorgang beginnt mit einem tiefen Atemzug, in dessen Verlauf der Mund weit geöffnet wird und endet mit Schließen des Mundes bei gleichzeitiger Ausatmung. Die dabei mögliche Lautgebung kann unterdrückt werden. Da Gähnen in der westlichen Kultur als Zeichen von Müdigkeit oder Langeweile gilt, werden von der gähnenden Person kaschierende Gesten erwartet. So ist es üblich, sich beim Gähnen abzuwenden oder eine Hand vor den Mund zu halten. Teilweise wird sogar die Empfehlung gegeben, es ganz zu unterdrücken. Ursache und Zweck des Gähnens sind nicht eindeutig geklärt. Bei Fischen, die oft Gähnen zeigen, könnte es dazu dienen, neues Wasser in den (paarigen) Nasenraum zu ziehen, also die Umgebung auf Geruchstoffe zu prüfen. Die Wissenschaft vom Gähnen heißt Chasmologie.

Aus einer Studie von 2007 geht hervor, dass autistische Kinder, anders als nicht autistische Kinder, beim Betrachten von Videos mit gähnenden Menschen nicht mitgähnen. Dies stützt die Theorie, die 'ansteckende' Eigenschaft des Gähnens hätte etwas mit Empathie zu tun.[30] Eine besondere Demonstration für die Verbindung zwischen Gähnen und Strecken sind Beobachtungen bei Schlaganfallpatienten, die halbseitig gelähmt sind. Der englische Neurologe Walshe berichtete schon 1923 von halbseitig gelähmten Patienten, die ihre gelähmten Arme beim Gähnen automatisch mit streckten. Gähnen aktivierte anscheinend intakte, unbewusst kontrollierte Verbindungen zwischen Hirn und motorischem System. Klinische Neurologen berichten noch von anderen Besonderheiten. So können einige Patienten mit dem sogenannten Locked-in-Syndrom, einer Form der Querschnittlähmung, normal gähnen. Dieses Verhalten muss von entwicklungsgeschichtlich alten Gehirnanteilen, wie beispielsweise den respiratorischen und vasomotorischen Zentren, gesteuert werden. Daher kann man davon ausgehen, dass beim ansteckenden Gähnen, das durch vielfältige Stimuli ausgelöst wird, zumindest noch eine zweite, übergeordnete Hirnregion beteiligt ist. Häufiges Gähnen kann selten auch als Symptom anderer Erkrankungen auftreten.

  • Multiple Sklerose
  • Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
  • Migräne (selten)
  • SUNCT-Syndrom
  • Strahlenkrankheit, inklusive Strahlentherapie
  • Drogenentzug

Medikamente und verschiedene Substanzen können ebenfalls eine erhöhte Gähnfrequenz hervorrufen:

  • Serotonin-Wiederaufnahmehemmer
  • Levodopa
  • Dopamin-Agonisten
  • Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) (Antidepressiva)
  • Ayahuasca
  • Opioide, zum Beispiel Morphin oder Methadon
  • Benzodiazepine (enthalten in Tranquilizern)
  • Lidocain (Lokalanästhetikum)
  • Flecainid (Anitarrhythmikum)

Bei Personen, die an Schizophrenie leiden, wird dagegen von einer verminderten Neigung zum Gähnen berichtet.

(http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%A4hnen)

Dein Körper benötigt Sauerstoff...das holt er sich durchs Gähnen. Es ist aber auch beweisen, dass dies ansteckend ist. Der Körper tut dies, weil er sich dem Menschen zugehörig fühlt /sympathie besteht. Vielleicht Überlebenswichtig...??? =)

Das Gähnen ist eine Tätigkeit, die ausdrückt, dass man sich kurz vor oder kurz nach einem Wechsel des Schlaf- beziehungsweise Wachzustandes befindet. Daher kommt es vor, dass man besonders nach dem Aufstehen und kurz vor dem Schlafengehen gähnt. Es kommt vor, dass das menschliche Gruppenverhalten Gähnen auslöst. Das bedeutet, dass jemand, der in Sicht- oder Hörkontakt mit anderen Personen oder Tieren ist, auch zu gähnen beginnt. Daher spricht man auch oft davon, dass Gähnen ansteckend sei.

Ein weiterer Grund für das Gähnen kann Langeweile sein, welche wegen ihrer Ähnlichkeit zum oben erwähnten Schlafzustand zum Gähnen animiert.

Ich denke mal, wenn man Müde wird arbeitet das Gehirn langsamer und so kommt weniger Sauerstoff ins Gehirn.

Und beim Gähnen wird mehr Sauerstoff eingeatmet, wie beim normalen Atmen.

Gähnen dient in erster Linie dazu, Luft zu holen, denn wenn man selten atmet, muss man automatisch gähnen. Gähnen hat nichts mit Müdigkeit zu tun.

Husten ist auch ansteckend, wenn einer in einem Raum hustet, hustet gleich wieder ein anderer, das ist eine Art Gruppenzwang.

MfG Ice.

Passt wahrscheinlich nicht ganz, aber das hat was mit unkontrolliertem Klappe aufreissen zu tun.

wenn man zuwenig luft in der lunge hat. Um das Co2 durch sauerstoff auszutauschen. wieso es ansteckend ist weiss man nicht.

Also ich musste gähnen als ich das gelesen hab :D

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