Wozu braucht die SPD einen eigenen Kanzlerkandidaten?

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11 Antworten

Heute siehst du ja, warum die SPD einen eigenen Kanzlerkandidaten hat bzw. braucht!

Man sollte nie eine Wahl schon als entschieden erklären, bevor sie überhaupt angefangen hat.

Der Kanzlerkandidat hat der SPD innerhalb von sechs Wochen in den Umfragen bis zu 10 % Zuwachs gebracht. Nun ist das "Rennen" um das Kanzleramt wieder offen und spannend zu gleich!

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Hei, klugshicer, bei der nächsten Bundestagswahl brauchen die Parteien je einen Spitze Kandidaten, der als die Partei in der Politik. im Bundestag, ggf. in der Regierung führen soll. Die Nominierung eines Kanzlerkandidaten bringt also zum Ausdruck, dass die Partei sich durchaus die Fürungf der Regierung vorstellen kann.

 Nach der Bundestagswahl im Herbst 2017 wird (hoffentlich) die Ära große Koalition vorbei sein. Nun stellt dir mal vor: Die SPD könnte zusammen mit Linke und Grünen eine Regierungsmehrheit zusammenkriegen (was sehr wahrscheinlich ist) - - und die SPD als stärkste dieser Dreier-Gruppe hätte keinen, der den Kanzler machen soll / will - sie stünde schön dumm da!

Überdies: Der Wähler möchte natürlich gern wissen,. mit wem er es im Fall eines Falles in der Regierung zu tun kriegt.

Und so. Grüße!

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"In einer großen Koalition ist der doch überflüssig."

Stimmt  - aber nicht vor  einer großen Koalition.

Das Erpressungs- oder Druckpotenzial der SPD gegenüber der CDU/CSU bei den Verhandlungen über das gemeinsame Reg.programm ist einfach größer, wenn die SPD so antritt, als zöge sie eine rechnerisch vielleicht mögliche rot-rosa-grüne Koalition ernsthaft in Erwägung.

Außerdem ist nicht auszuschließen, dass die FDP wieder in den BT einzieht. Dann ergäben sich - je nach Stimmenanteilen - noch einmal andere mögliche Konstellationen bei der Reg.bildung.

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Um sich von den Unionsparteien abzugrenzen, zumal ja wohl eine rot-rot-grüne Koalition angestrebt werden soll.

Aber jetzt hat man sich ja mit denen auf den SPD-Kandidaten geeinigt.

Schade ist doch, dass den Politikern nicht wirklich jemand einfällt (außer der Partei Die Linke) oder die Wunschkandidaten gleich abgewinkt haben.

Ich persönlich kann mir gut Juli Zeh als Bundespräsidentin vorstellen.

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Kommentar von Apfelkind86
24.11.2016, 19:00

zumal ja wohl eine rot-rot-grüne Koalition angestrebt werden soll.

Sicher nicht. Das ist spätestens seit Wagenknechts populistischer Rede gestern komplett vom Tisch.

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Die große Koalition ist spätestens mit der neuen Bundestagswahl im Herbst 2017 beendet, die Abmachungen zwischen den 3 koalierenden Parteien sind dann beendet.

Im Anschluss an die anstehenden Wahlen hofft jede Volkspartei und die AFD ein so starkes Ergebnis zu erreichen, dass man mit neuen Koalitionen, wahrscheinlich, oder als führende Partei, davon träumen sie ja alle, das Land regieren kann.

Im Vorfeld der Wahlen wird der Wahlkampf geführt und hier versuchen die Volksparteien ihre Wähler mit einem Programm zu überzeugen, ihnen die Stimme geben zu wollen. Bei den Parteien die auch den Anspruch haben ein Land zu regieren gehört ein Kanzlerkandidat zum Programm, er oder sie steht für die Politik nach den Wahlen.

So machtgeil koalierende Parteien auch sind, so selbstständig möchten sie für die Wahlen dastehen, denn damit kann man sich von den Mitbewerbern ja auch abgrenzen. Mit eigenen Kandidaten wird man sich noch besser positionieren können.

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Jede Partei möchte die meisten Stimmen erringen - die Partei mit den meisten Stimmen stellt den Kanzler.

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Kommentar von klugshicer
24.11.2016, 18:36

und das wird wieder die CDU sein

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Wegen der murrenden Parteibasis; wenn keine Abgrenzung, dann können alle gleich CDU wählen - so wie es schon im Verhältnis zu den Grünen ist !

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Es muss ja nicht wieder eine GroKo sein.

Schwarz/Grün oder Jamaika sind ebenfalls mögliche Optionen.

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Ja soll die SPD denn für Frau Merkel stimmen? Der Bundestag wird nach der Wahl neu aufgestellt und kann eine ganz andere Zusammensetzung als Regierung haben.

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Kommentar von klugshicer
24.11.2016, 18:40

Das hat die SPD die letzten drei Male auch gemacht - warum sollte es dieses Mal anders sein?

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Wer sagt denn, dass es wieder zu einer GroKo kommt? Hast Du Deine Glaskugel frisch geputzt?

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Äh wie du schon sagst, es ist ja nur ein Kandidat.
Ich glaube alle Parteien die grade regieren dürfen einen Kandidaten vorschlagen, vielleicht auch sogar ganz jede Partei, keine Ahnung.

Auf jeden Fall wählt der gesamte Bundestag bald einen neuen Kanzler

Und von der CDU tritt halt Angela Merkel an und die SPD stellt auch einen Kandidaten

Und dann kann sich der Bundestag zwischen allen Kandidaten entscheiden

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