Wozu brauchen Leute Freunde - Bekannte und Verwandte reichen doch?

13 Antworten

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Wenn du deinen Zynismus an die Öffentlichkeit tragen willst, dann geh doch bitte einfach auf Twitter.

Aber nur für's Protokoll, es gibt x Gründe, warum "Jeder ist sich selbst der Nächste." eine Einstellung für Menschen ist, die bewusst und absichtlich Negativität in sich tragen wollen.

1. Der Mensch ist ein Rudeltier. In der Natur gibt's Tiere, die allein unterwegs sind, und es gibt welche, die einen sozialen Verband brauchen. Wir gehören zu den Letztgenannten.
Bei Körperkontakt stoßen wir Oxytocin aus, ein für den Körper sehr wichtiges Hormon. Tatsächlich ist es so, dass so ganz eigentlich jeder Mensch 20 Minuten Körperkontakt am Tag brauchen würde. Fehlt dieser, steigen sowohl die Risiken für psychische Erkrankungen als auch die für Herzinfarkte und andere körperliche Probleme. Oxytocin wird auch das "Geborgenheitshormon" genannt - wir stoßen es nicht nur beim Körperkontakt aus, sondern eben auch, wenn wir uns in einer verbal gewichteten Situation sehr wohl fühlen. -> Kurz gesagt: Wir brauchen Zuwendung, nicht nur psychisch, auch körperlich. (Dieses Hormon ist übrigens auch der Grund, warum Schlussmachen sich so fürchterlich anfühlt - man hat nämlich tatsächlich Entzugserscheinungen drauf.^^ - which means: after a breakup, let people hug you as much as possible.)

2. Wenn man sich selbst der Nächste ist, ist man von allen anderen weit weit weg. -> Klar KANN man theoretisch versuchen, alles alleine auf die Reihe zu bringen. Aber davon abgesehen, dass es viel schwieriger ist, ist es in manchen Fällen auch schlichtweg nicht möglich. Wir brauchen Menschen, auf die wir uns verlassen können - und sie sollten sich auf uns verlassen können. Wenn man mal mitten in der Nacht eine Autopanne hat, kommt sicher nicht "ein Bekannter" um einen abzuholen. Wenn man im Krankenhaus liegt, ist's kein "Bekannter", der einen tröstet und aufbaut.
Und wenn man umziehen will und nicht zufällig gerade so viel Geld übrig hat, eine Spedition anzurufen, sind es bestimmt nicht die "Bekannten", die mit einem Möbel schleppen. Und alleine stemmt man keine Couch.
Und so ekelhaft die Unverbindlichkeit dieser Welt auch ist - und das ist sie, I know that - Freunde sind wichtig. 

3. Verbundenheit - der Satz "Geteiltes Leid ist halbes Leid, geteilte Freude ist doppelte Freude." hat schon seinen Sinn. Und sich mit anderen freuen zu können, macht alles sehr viel schöner - ebenso, wie wenn andere sich ehrlich mit einem freuen. Die Familie kann nicht immer alles stemmen - dafür passiert im Leben oftmals einfach zu viel. Und das Gefühl, jemanden zum Lächeln zu bringen, ist ohnehin ein weit Schöneres, als das ewige neidische Vor-sich-hin-starren.

Ja, gut, ein Zyniker kann alles, bis auf den ersten Punkt, als sentimentales Gewäsch abtun, aber ganz ehrlich: Zyniker sind schlau, aber sie sind nicht glücklich.

Was man aber natürlich nicht braucht, ist das, was viele heutzutage schon "Freundschaft" nennen. Menschen, die einen ausnutzen; Menschen, die sich nur mitteilen, aber nicht zuhören wollen; Menschen, die in Wahrheit keine Freunde sind -> und leider gibt's davon einfach mehr, als Menschen, mit denen man wirklich auf einem Level harmoniert, der eben tiefer geht. Und solche Leute führen dazu, dass man die ganze Sinnhaftigkeit von Freundschaft in Frage stellt, was traurig ist. Aber als jemand, der die ersten zwanzig Jahre seines Lebens ohne welche zubringen musste und jetzt das Glück hat, wirklich gute Freunde zu haben, kann ich nur sagen: Man lebt nicht, wenn man nicht MIT jemandem lebt.

"Als ich in die Einsamkeit ging, besuchte mich die Weisheit und blieb bei mir....Es war ein vollkommenes Geschenk". (NEKHUWIKA, SOUTH WIND, WINNEBAGO)

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@Chevejo

Ui, wow, ein Zitat. Da hab' ich auch eines für dich:

"Was nun andrerseits die Menschen gesellig macht, ist ihre Unfähigkeit, die Einsamkeit und in dieser sich selbst zu ertragen."

- Arthur Schopenhauer

Oder wie wär's denn damit?

"Die Freundschaft gehört zum Notwendigsten in unserem Leben. In Armut und im Unglück sind Freunde die einzige Zuflucht. Doch die Freundschaft ist nicht nur notwendig, sondern auch schön!"

- Aristoteles

Oder das hier?

"Der einzige Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein."

- Ralph Waldo Emerson

Will sagen: Nur weil ein kluger Mensch einen klugen Spruch ablässt, heißt das noch lange nicht, dass dieser damit zur einzigen Wahrheit wird.

Im Übrigen ist's ein bisschen ärmlich, auf einen unter Anderem mit medizinischen Fakten untermauerten Kommentar mit einem Spruch dieser Art zu antworten - noch dazu, wo du ihn eindeutig falsch verstanden hast. Es geht bei dieser Form der Einsamkeit um Selbstreflexion, Erkenntnis und Bescheidenheit -> nicht um arrogante Ablehnung seiner Mitmenschen. Wüsste man, hätte man mehr des ganzen als dieses eine Zitat gelesen.

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@Schattentochter

"Die Freunde nennen sich aufrichtig, die Feinde sind es." (auch Arthur Schopenhauer)

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@Chevejo

"Was klagst du über Feinde? Sollten solche je werden Freunde, denen das Wesen, wie du bist, im Stillen ein Vorwurf ist?" (W.O. Divan)

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@Chevejo

Fasse zusammen:

Du versuchst gerade, auf der Basis anderer Leute Worte (Ich wette um alles, was ich hab', dass du nicht mal die Parerga y Paralipomena von Schopenhauer gelesen hast), die du nicht einmal kennst, einen arrogant-zynischen Standpunkt zwecks Dramatik zu vertreten.

Du hast diese Frage hier einzig und allein deshalb gestellt, weil du wusstest, dass die Leute dir widersprechen werden und darauf hoffst, dich "klug" zu fühlen, wenn du ihnen polemisch antwortest - oder, wie in meinem Fall, maßlos faul und unfundiert. Geht aus deinen pseudointellektuellen Kommentaren hervor. Für mich stellt sich höchstens noch die Frage, ob du im realen Leben auch so auftrittst - denn falls, erübrigt sich in deinem Falle die Frage von Freundschaft -> auf solche Leute können die meisten verzichten.

Übrigens, so für's Protokoll bzgl. deines Kommentars etwas weiter unten -> Die Philosophie betreibt man niemals sinnvoll, wenn man sie ausschließlich allein betreibt. Da fehlt's einem einfach an Perspektive. Das ist der gesamte Ursprung des sokratischen Dialogs. *seufz* Man kann natürlich lesen, das braucht keine Freunde, aber so, wie du hier Googlephrasen drischt, sind wohl kaum die Bücher der von dir zitierten Menschen deine Quellen.

In diesem Sinne noch ein kleines Zitat, bevor ich diese "Diskussion", die keine ist, ad acta lege:
"Wer glaubt, etwas zu sein, hört auf, etwas zu werden."
- Sokrates

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@Schattentochter

Was soll ich Sokrates noch glauben? Er hat mich sehr schwer enttäuscht, insbesondere mit seiner wohl berühmtesten Aussage "Ich weiß, dass ich nichts weiß"... Wie kann jemand etwas wissen, wenn er nichts weiß? So konnte auch Sokrates niemals behaupten, geschweige denn  wissen, dass er nichts weiß. Und da er es dennoch vehement in die Welt hinausposaunte, kann man ihn getrost als einen Lügner bezeichnen oder, wenn man so will, einen Wichtigtuer in Vollendung. Und jetzt kommst du mir auch noch mit einer Toiletten-Weisheit von ihm, die er sich selber hätte zu Gemüte führen können.

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@Chevejo

Ist ja herzallerliebst, wie du denkst, du könntest mit Philosphen streiten, obwohl du offensichtlich nur das Zitat, aber nicht die Herleitung des selbigen kennst.

Bist vermutlich auch so einer, der glaubt, dass Descarte mit "Ich denke, also bin ich." meint, dass seine Fähigkeit zu denken sein Sein beweißt.

Und der einzige, der hier mit "Toilettenweisheiten" um sich wirft, bist ja wohl du - wobei ich dir herzlich dazu gratuliere, dass du es in dieser Antwort geschafft hast, eigene Worte zu benutzen anstatt fremder. Ganz großes Kino, schwer beeindruckend.

Das einzige, das ich wissen muss - und glaube mir, es erheitert mich ungemein - ist, dass du 1. offensichtlich schon öfter von deinem hohen Ross gestoßen wurdest und 2. irgendwann auch nicht mehr im Stande sein wirst, wieder drauf zu klettern. Hau dir die Nase an, bis du endlich etwas einsiehst - und bis dahin stellt sich, wie erwähnt, die Frage von "Freundschaft" für dich ohnehin nicht. :)

Byeeee, ich wende mich jetzt wieder wichtigen Dingen zu. :)

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Stelle ich mir schwierig vor.

Mit Bekannten würde ich nie über meine Probleme, meinen Alltag, Beziehungsstress usw. sprechen. Und über ein Small-Talk hinaus gibt es auch keine Unternehmungen.

Mit Verwandten würde ich zwar über obiges sprechen, aber keine Intimitäten besprechen. Und bestimmte Sachen nicht machen, z.B. auf ein Konzert gehen.

Und nur mir selbst der beste Freund zu sein, stelle ich mir sehr eintönig (keine sinnigen Gespräche) und deprimierend (keine erleuchtenden Antworten) vor.

Da ich bestimmte Sachen nicht mit Verwandten oder Bekannten machen bzw. besprechen kann bin ich um meine Freunde froh ;)

Das stimmt nicht was du sagst

Ein guter Freund ist besser wie 5 Familien Mitglieder. Die Familie ist zwar meistens für einen da, aber desto älter man wird verschlechtert sich das Verhältnis.

Es kommt Missgunst Neid Intrigen Eifersucht dazu.
Aber ein guter Freund steht zu dir, und ist an deiner Seite. Auch wenn man sich mal streitet ist das auch schnell bei Seite gelegt.

Aber die Familien Mitglieder sorgen selbst oft für Streit und Missgunst desto größer die Familie ist desto mehr Streit gibt es.

Vor allem wenn das Erbe verteilt wird!

3
@CrazyBunny4

Zu einem guten Freund musst du immer besonders freundlich und höflich sein: Eine falsche Bemerkung, ein falsches Wort oder auch nur die geringste Beschwerde an ihm - er wird es nie vergessen! 

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Überhaupt nicht
Ein guter Freund ist kritischer dir gegenüber und du bist kritischer ihm gegenüber, weil man nicht will das der Freund was Dummes anstellt.

Fake Freunde sind nie kritisch die sind immer nur da um dich auszunehmen.
Wenn du dann nichts mehr hasst ciao

Ich kenne meine Freunde seit 1992-1995 3 Stück, mit denen bin ich heute noch super befreundet und wir sind füreinander da wenns Ärger gibt.
Im Gegenzug ist aus meiner Familie außer meiner Eltern keiner für mich da.

Im Gegenteil wir streiten uns nur noch bei Familien treffen. Früher war meine Familie anders wir waren wie Zahnräder die ineinander greifen . Aber leider ist das mittlerweile nicht mehr der Fall.

Nur noch Neid Missgunst Erbe etc. so traurig das auch klingt aber das ist die Wahrheit!

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@Traderzz

Auch die Freundschaft hört beim Gelde auf

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Solange jeder fair ist passiert da garnichts. Was hast du mit Geld deines Freundes zu tun und er mit deinem.

Rein garnichts

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@Traderzz

In (größeren) Geldnöten können auch Freunde geraten. Höre davon, dass sich einer  deiner Freunde in so einer Lage befindet. Mit guten freundlichen Worten und deinem Mitgefühl wirst du ihm kaum  helfen können. Und einen Kredit ihm geben, selbst wenn du könntest oder gar eine Bankbürgschaft eingehen...oweh, oweh! 

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(Hier muss ich nun erwähnen, dass mir immer schon bewusst war dass seine Mutter Zeuge Jehovas war, jedoch nicht fanatisch oä.. Allerdings kümmerte mich und ihn das genau so wenig. Er war auch nie wirklich daran interessiert und hatte katholisches Glaubensbekenntnis woraufhin er sich auch firmen lies.)

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