Wovor hat man bei Spinnen Angst?

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Ich bin ein Spinnenfan. Ich weiß aber trotzdem wovor die Arachnophobiker Angst haben.
Die Spinnen sind größtenteils nachtaktiv. Sie huschen hier. Sie huschen da. Das macht sie unheimlich.( Ist wie im Mittelalter mit den Katzen). Ich habe schon viele Spinnen angefasst. Die meisten um sie aus dem Blickfeld von Arachnophobikern oder ähnlichen Leuten zu entfernen. Ich fasse die aber nur an, wenn es nicht anders geht. Ich will sie ja nicht verletzen. Die brauchen wir nämlich. Oder was meinst Du wieviel Mücken es gäbe, wenn die die nicht fressen würden?
Aber einmal wollte ich eine Spinne anfassen. Mein Neffe hat Zootierpfleger gelernt und in dem Zusammenhang zu Hause eine Vogelspinne gehalten( durfte Muttern nicht wissen). Da hab ich ihn gefragt ob ich sie mal halten kann. Und ich durfte( war nicht stark giftig). Das fühlte sich nicht wie erwartet an. Man denkt ja, irgendwie muß man ja die Haare von den Beinen der Spinne spüren. Nein, das ist nicht so. Man spürt einen großen kalten Punkt auf der Hand- den Bauch der Spinne- und 8 kleine kalte Pünktchen- die Füße der Spinne-. Und sie hatte ganz große Angst vor mir. Sie saß ganz still.
An unserem Küchenfenster, der Laube, kann ich jedes Jahr eine Kreuzspinne in ihrem Netz beobachten. Am schönsten ist das Werben des Männchens um Cleopatras Gunst. 3 Tage, 3 Schritte vor, 4 Schritte zurück. Und zum Schluß landet er doch im Fresspaket. Was ich noch ganz komisch fand, ich muß das darunter liegende Fensterbrett reinigen, da Milady auch einen Stoffwechsel hat. Darüber habe ich früher nie nachgedacht. Übrigens, Spinnen sind keine Insekten. Sie sind eine eigene Ordnung.
Ich hoffe, dass ganz viele gf- Mitglieder diese Antwort lesen und ich so zu einem Umdenken über Spinnen beitragen konnte.
Liebe Grüße, 🐺

Die Angst steckt wohl eher im Ekel. Die Tierchen sind mit ihren vielen, dünnen Beinchen, der Art wie sie gehen, Insekten fressen usw. jetzt nicht gerade die hübschesten Zeitgenossen. Wovor viele Angst haben ist weniger das Tier selbst, als viel mehr der Gedanke die Dinger krabbeln an einem hoch und man hat ihre Gestalt auf der haut und ihren Körper vor der Nase.

Ich persönlich glaube, dass es anerzogen ist. Einer schrieb in einer vorherigen Antwort, dass diese acht langen Beine im Verhältnis zum Körper der Auslöser sei. So unwahrscheinlich finde ich diese Begründung gar nicht.
Ich für meinen Teil bin auf dem Land zwischen allem Getier groß geworden und kenne diese Angst einfach nicht. Meine Frau kommt aus einer Akademikerfamilie, die immer ganz steril gewohnt haben und sie hat im Gegensatz zu mir den absoluten Ekel vor diesen tierischen Kameraden.
Unsere Kinder lernen bei mir nun aber, dass es NICHTS gibt, wovor man sich fürchten müsste. (Trotzdem rate ich Ihnen davon ab, sich mit Raubtieren und Giftschlangen anzulegen, oder blind auf die Straße zu rennen 😉)
Wenn wir eine Spinne im Haus haben, geben sie Ihr einen Namen und fertig ist die Laube. Die wird dann außer von meiner Frau auch von niemandem mehr beachtet. 😂
Ab und zu kommt es vor, dass die Spinne -wenn eine da ist, auf Wunsch meiner Frau ausziehen muss. Dann fängt eins der Kinder diese mit der Hand ein und bringt sie in den Garten.
~MISSION COMPLETE~ 👍

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