Wovon leben die ganzen Randalierer?

6 Antworten

Also wenn ich mir die Berliner "Szene" so anschaue, dann handelt es sich um einen Mischmasch aus kindischer Glorifizierung von Kommunismus und Kollektivismus, kombiniert mit einer deutlichen Ablehnung "des Systems" ganz allgemein (ohne das immer allzu fundiert begründen zu können).

Im Kontext z. B. Rigaer Str. (ein Brennpunkt in Berlin) sind in diesen Kreisen sehr häufig Leute unterwegs, die entweder als "Überzeugungstäter" versuchen, möglichst komplett ohne Geld auszukommen. Und teilweise eben auch Transferleistungsempfänger.

Das heißt aber nicht, dass jetzt alle sich nur durchschmarotzen würden. Es gibt auch einige, die zumindest bis zu einem gewissen Maß geregelter Arbeit nachgehen. Dann aber häufig mit der Maxime, keinen Handschlag mehr zu tun, als genau zum Leben erforderlich.

Beispiel: im besetzten Haus oder auf dem Wagenplatz wohnen, jung und noch über die Eltern krankenversichert, wegen "(fast) keine Miete" auch mit wenig Geld auskommen, und dann reichen ein paar wenige hundert Euro natürlich zum Leben.

An diesem Beispiel (ich habe mehrere Leute kennen gelernt, die so leben oder gelebt haben) sieht man auch den Logikfehler sehr deutlich. Aus der Tatsache, dass sie selbst vielleicht in ihrer konkreten Situation mit nur wenigen hundert Euro pro Monat klarkommen, schließen sie dann, dass alle Menschen so leben können müssten, und postulieren, dass niemand große Mengen an "Reichtümern" brauchen würde.

Dass bereits ein normaler Angestellter rein aufgrund der ganzen Sozialausgaben schon sehr viel Geld ranschaffen muss, um es gleich wieder anderswo abzuliefern, kommt diesen Naivlingen gar nicht in den Sinn.

Viele der G20 Mitglieder (wenn nicht alle) sind mit schuldig am Leid anderer Länder..

Durch Waffenexporte, Ausbeutung anderer Länder etc.

Und laut denen ist das so, weil diese Ländern eben kapitalistisch sind. Dabei ist China eigentlich kommunistisch.

Und die Randalierer sind wütend darauf, dass die Regierungen nichts gegen das Leid der Welt tun würden und der Gipfel außer Ausgaben im Millionenbereich nichts bringe.

Beziehungsweise glaube ich, dass die meisten von denen einfach generell unzufrieden sind und dann einfach den Gipfel als "Rechtfertigung" nehmen, sich zu prügeln und zu randalieren.

Ich finde es echt schrecklich, wenn Menschen nichts als Gewalt im Kopf haben und dann noch behaupten, sie würden die Welt verändern und ein Zeichen für Politiker setzen...

Erst einmal muessen normale Demonstranten von den Randalierern getrennt werden. Da sie auf so einer Veranstaltung nicht gleich separiert werden koennen, liegt daran, sie mischen sich unter das VOLK.

Viele von diesen Typen sind schlichte Gemueter, sie leben von der Stuetze, zocken ihre Gewaltspiele am Computer den ganzen Tag und warten schliesslich auf solche Gelegenheiten, einmal die SAU herauszulassenn.

An den Pluenderungen kann man schon erkennen, ein gesitteter Buerger macht soetwas nicht.

Die andere Seite allerdings der Medaille ist, wie kann man solche Gewaltausbrueche von vornherein unterschaetzen.

Als normal denkender Buerger wusste ich das vorher wie das enden wird, denn die Beispiele aus der Vergangenheit muessten eigentlich eine Lehre sein.

Kreuzfahrschiffe oder Insel? Wer das ablehnte, der wollte diese Veranstaltung als Test benutzen. Das es Dummheit war, soweit will ich nicht gehen, denn das waere eine Beleidigung unserer Administration und das ist von mir nicht gewollt.

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