Wovon hängt eine Kernreaktion ab?

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3 Antworten

In den Brennstäben sind Kügelchen, bestimmte Kügelchen enthalten Uran. Dieses wird wie man mithilfe der Nuklidkarte sehen kann immer wieder mit der Halbwertszeit in niedere Elemente zersetzt. Der letzte Kern der erreicht ist immer Blei und das nicht strahlende Endprdukt des Zerfallsprozesses. Ob du wirklich C14 meinst glaub ich weniger, dass ist radiokativer Kohlenstoff der in eigentlich allen Lebewesen vorkommt, über die Nahrung und Kohlenstofffasern etc aufgenommen. Da kann man gucken wieviel C14 per Halbwertszeit zerfallen ist und herrausfinden, wann sich ein Organismus das letzte mal Ernährt und am leben war. 

Kritische Atomansammlungen+Druck+Wärme kann in so großer Menge entstehen auf der Erde, dass Naturreaktoren entstehen welche locker um 15.000Jahre brannten(naturreaktor oklo zum Beispiel). An solchen stellen baut man Uran und Plutonium ab. Aber es gibt nur natürlich: Uran235+Plutonium239 als Zerfallsprodukte des Reaktors

Ursprung Uran: Kernfusion in der Sonne -> Uran im Erdmaterial -> uranmineralien+Druck+Wärme -> Naturreaktor -> Uran235+Plutonium239 

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Und Radioaktive Elemente zerfallen wirklich randomisiert. Deshalb musste man ja die Halbwertszeit einführen, am Anfang zerfallen am meisten da am meisten da sind mit einer wahrscheinlichkeit, am Ende die wenigesten Atome noch, da Zufallsereignisse von der Anzahl der restlichen Atomen welche zerfallen könnten, abhängen.

Halbwertszeit ist somit einer der einzigen Fixwerte die man zu einem solchen Prozess sehr einfach angeben kann. Andere werte wären mögl bestimmt wie: Wahrscheinlichkeit Zerfall pro Atom + Atomanzahl, interpolierte Funktionen zur Vorhersage

Aber alles viel komplizierter als ne Halbwertszeit

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@Profchiller

Kleiner Fehler, man kann nur die Wahrscheinlichkeiten angeben dazu, mit welcher Wahrscheinlichkeit wiederrum die Atome Zerfallen, also Wahrscheinlichkeit(Wahrscheinlichkeit(Zerfall))

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Das sind ja ziemlich viele Fragen... ich kann dir zumindest mal eine sicher beantworten: Die Neutronen werden mittels eines Moderators (in Deutschen Reaktoren Wasser) abgebremst, da sie gegen die Wasserstoff-Atome "prallen". Das ist wichtig, da schnelle Neutronen kein Uran-Atom spalten können. Langsame hingegen schon. Wenn du mehr wissen willst:  https://de.wikipedia.org/wiki/Moderator_(Physik)?wprov=sfsi1

Man kann in den Abklingbecken sogar schwimmen, die gefährliche Strahlung wird in 30-60cm entfernung schon abgebremst stark

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Naja, sagen wir mal man KÖNNTE, ich würde es nämlich nicht machen... in dem Wasser sind trotz der geringen Ionisierenden Strahlung trotzdem noch spaltstoffe drin (Cäsium, Iod, etc) und das an der Haut haben... naja. Aber grundsätzlich hast du recht.

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