Wovon geht die Altervorsorge vom Arbeitgeber ab?

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3 Antworten

Wovon geht das aber nun ab, von meinem mir genannten Bruttogehalt?

Arbeitgeber haben kein Gehalt, es sei denn sie sind Geschäftführer ihrer Firma und zahlen sich selbst ein Gehalt.

Den Rest der Frage versteh ich nicht. Warum steht als Thema Betriebsrente drin?

Die betriebliche Altersvorsorge kann ein Arbeitnehmer für sich in Anspruch nehmen. Auf die Umwandlung von bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze der allg. Rentenversicherung in den alten Bundesländern besteht ein gesetzlicher Anspruch (§§ 1, 1a BetrAVG).

Dies Beiträge würden vom Bruttogehalt aufgebracht und sind steuer- und sozialabgabenfrei (§ 3, Nr. 3 EStG). Die Leistung im Alter sind zu 100% steuerpflichtiges Einkommen (§ 22 EStG). Es fallen Beiträge zur GKV an, sofern man im Alter gesetzlich versichert ist.

Eine betriebliche Altersvorsorge ist keine private Altersvorsorge. Deine Frage ist absolut verwirrrend.

Mein Arbeitgeber zahlt mir Bruttolohn (kein gehalt vertauscht) und eine private Rente, Betriebsrente oder wie auch immer dies  heißt von 100...zieht er dies von dem mir genannten Bruttolohn ab oder ist das bereits abgezogen oder ist ein + und zählt da gar nicht mit hinein. Ich bin Berufsanfänger ,also sorry, das ich mich mit diesem SChruz noch nicht auskenne un das erst die Berufserfahrung mit sich bringt.

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@Fia87

Mein Arbeitgeber zahlt mir Bruttolohn (kein gehalt vertauscht) und eine private Rente,

Der Arbeitgeber zahlt dir den Nettolohn. Vom Bruttolohn muss er nämlich erstmal die Lohnsteuer (zzgl. ggf. Soli und KiSt) abziehen, sowie die Beiträge zur Sozialversicherung (Arbeitnehmeranteil).

Der Arbeitgeber zahlt keine private Rente für dich. Wenn eine betriebliche Altersvorsorge eingerichtet wurde, so werden die Beiträge dafür VOR Belastung mit Steuern und Sozialabgaben von deinem Brutto abgezogen.

Die Steuern und Sozialabgaben werden also auf den nun reduzierten Bruttolohn erhoben.

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Wenn er einen Zuschuss zahlt, wird dieser Zuschuss deinem Bruttogehalt zugeschlagen und versteuert und ist auch versicherungspflichtig. Es ist also ein vereinbarter Lohnbestandteil. Meist ist eine Eigenbeteiligung Bedingung

Vom Nettolohn wird dann die vereinbarte Rate an das Versicherungsinstitut weiter gleitet.

Bei einer Gehaltsumwandlung wird der Beitrag von deinem Bruttolohn gezahlt und verringert deine Steuer- und Sozialversicherungslast. Dafür musst du dann bei Erreichen des Rentenalters auch für die Zusatzrente Krankenversicherungsbeitrag zahlen.

Wenn der Arbeitgeber einen Zuschuss zu einer privaten Rente gibt, geht das vom Firmenkonto ab....ist also eine zusätzliche (freiwillige) Leistung des AG.

also muss ich nicht befürchten das vom brutto gehalt nochwas abgeht?

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@Fia87

Nein! Mußt Du nicht! Zumindest wäre das nicht legal...es sei denn, es wäre ein Vertrag, den Du bereits mitgebracht hast und dessen Erfüllung Deine Angelegenheit ist. Aber Deine Frage geht ja schon in eine andere Richtung, so dass das wohl auszuschließen ist.

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