Worum gehts Satanisten?

13 Antworten

Satanismus setzt eigentlich erst Mal voraus, dass man an "Gott" glaubt, und seine Regeln nicht haben will... sondern  eine andere Weltordnung anstrebt.

Und hier beginnt es schon, dass aufgrund dieser Annahme sich "Die Religionen" gegenseitig die "Satanismus-Karte" zuschieben können.

So nach dem Motto:

" Alle, die nicht unsere Religion haben, sind Abtrünnige, und ihr Weg führt in die ewige Verdammnis/Hölle "... ( also  zu "Satan" )

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Eine in den USA entstandene Religion ... ( 1830, durch einen Herrn Joseph Smith ) hat da eine (..für mich äußerst interessante Auslegung..) wo es um den "Erlösungsplan" geht.

Es lagen zwei "Pläne" vor:

1.    Der Plan von Jesus, welches darin bestand, den freien Willen zu praktizieren.

2.    Jener Plan des Luzifers, keine Entscheidungsfreiheit zu haben, sondern die jeweiligen Gebote Gottes zu halten.

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Wenn man das als "wahr" annimmt, ergäbe sich eine völlig andere Definition von Satansimus, als wir so landläufig annehmen ....

DANN läge nämlich der "Satanismus" bereits darin...

...dass man ( durch soziale Kontrolle, Androhung von Strafen... o.ä)  "gezwungenerweise" die Gebote Gottes einhält....( .. ohne eine wirkliche Entscheidungsfreiheit zu haben...)

.. der "Nicht-Satanist" wäre demzufolge der Mensch, der aufgrund von "freier Entscheidung" die Gebote Gottes einhält, .. ( ohne durch sein Umfeld ....oder sonstwas.....dazu gezwungen zu werden...)

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Ich weiß, das ist eine "herbe" Definition, ich wollte sie nur mal erwähnen...

natürlich können Merkmale von "Satanisten" auch solche Dinge sein, wie:

Es gibt keinen Gott, 

jeder ist sein eigener Gott, 

tu was Du willst, 

sorge dafür dass es erstmal Dir selbst gut geht, andere Menschen sind für sich selbst verantwortlich, was gehen sie dich an ?

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Dass jemand vorsätzlich etwas erkennbar "Böses" lobt und preist, glaube ich nicht...

das luziferische System scheint mir eher so ausgelegt zu sein, dass die Menschen selbst glauben, sie täten "Das Gute"....bzw. "Das Richtige"

.....natürlich ist alles, was ich definiert habe "Spekulationssache"....definitiv "wissen" tut es wohl  NIEMAND

Sie erwarten sich davon das selbe wie jmd der fromm zu Gott betet, ein besseres Leben nach dem Tod.

Eigentlich erwarten das alle die ne Religion anbeten die nicht an Wiedergeburt glaubt und die unterscheiden sich nur weil sie ein besseres nächstes Leben wollen.

Mal ganz abgesehen davon das "böses" subjektiv ist.

Wenn man dem Christentum glaubt ist Luzi ja bloß in der Hölle gelandet weil er Gottes Liebe für die Menschen nicht geteilt hat und Engel für mehr wert gehalten hat.
Naja mit allen Folgen die eine ich bin besser Denkweise nunmal hat, aber so denken Menschen auch über Tiere, also sollte sich jeder wohl in diese imaginäre Lage versetzen können oder?

Beim modernsten Satanismus von Lavey geht es weder um die Anbetung des Teufels oder des Bösen. Da glaubt man nicht mal an den Teufel, sondern Satan wird hier eher als Symbol gesehen. Es geht mehr darum, dass man sein eigener Gott ist, weil man verantwortlich ist für sein eigenes Gut und Böse und seine Taten nicht auf einen Gott schieben kann (so "Ich hab das getan weil Gott es wollte." gibt's da quasi nicht, weil man ja selber verantwortlich ist).

Gibt es die Hölle, Wiedergeburt, Reinkarnation, Leben nach dem Tod?

Hallo.

Laut der Bibel kommen sündige Menschen in die Hölle. Nun ist meine Frage aber wie kann es sein das es ebenso viele Menschen gibt die über ihr voriges Leben berichten, insbesondere Kinder sich an fremde Orte erinnern können an denen sie gelebt haben, sich an ihre Mörder erinnern konnten aus vorigen Leben, wie sie umgekommen sind uvm. oder Berichte über Nahtoderfahrung die allesamt ähnliche Erzählungen aufweisen zb. Licht am Ende des Tunnels, Begenungen mit verstorbenen Verwandten, die nur Herrlichkeit und Liebe verspüren...

Meine Schwiegermutter sagt das sind Blendewerk vom Teufel der uns glauben lassen möchte das wir auch einfach so ewiges Leben haben...

Ebenso berichten Menschen aber auch von der Hölle, wo böse Menschen bestraft werden und qualen des Verbrennens bis in alle Ewigkeit erleiden müssen. Das hört sich für mich so schrecklich an das man richtig Angst bekommt wie ein Kind vor strafenden Eltern... Ich kenne einige Christen die sich zu Jesus bekennen aber ich hab persönlich eher das Gefühl das sie es mehr aus Angst vor der ewigen Verdammnis als aus echter Überzeugung tun...

Das hört sich alles für mich widersprüchlich an. Gibt es nun eine Hölle oder doch ein Leben nach dem Tod und somit ein Wiedersehen mit verstorbenen Verwandten und Haustiere...

Wenn Gott ein gerechter Gott ist, warum straft er böse Menschen in die Hölle da doch Gleiches wird mit gleichem vergolten wird. Man solle doch auch nicht böses mit bösem vergelten und das für alle Ewigkeiten...

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Was haltet ihr von Gott und der katholischen Kirche

Wieso glauben Menschen an Gott und wieso leben Menschen nach den Regeln der katholischen Kirche? Sagt mir eure Meinung

Hier ein kleiner Kommentar, den ich mal dazu verfasst habe:

Ich persönlich bin da der Meinung, dass die Menschen nur an Gott glauben, weil sie so erzogen wurden. Vor allem durch die hohe Machtstellung und den Einfluss der Kirche im Mittelalter hat sich der Glaube an Gott in der abendländischen Welt festgesetzt. Die Kirche konnte nur so lange bestehen wie sie die Menschen durch ihre Unwissenheit und auch durch ihre Brutalität dazu gezwungen hat, an sie zu glauben, weshalb die Kirche in der Neuzeit an Existenz verliert. Irgendwann in der Zukunft wird es garkeine Kirche mehr geben und alle Menschen werden Atheisten sein.

Man kann ja gerne an eine höhere Macht glauben solange man das aus freiem Willen tut und es nicht von seinen Eltern oder irgendeinem Priester beigebracht (oder sogar eingeprügelt) bekommen hat.

Menschen haben sich nur einen Gott bzw. eine höhere Macht ausgedacht, weil sie für bestimmte Dinge wie z.B. Naturphänomene, Gefühle wie Liebe und Trauer oder den Tod von Mitmenschen keine Erklärung hatten. Wie soll denn auch ein Steinzeitmensch verstehen, dass ein Blitz durch elektrische Entladungen in den Wolken entsteht oder warum die letzte Ernte ertraglos war. Er hat dann eben einfach geglaubt, dass irgendein höheres Wesen wütend auf ihn war und schon war sein Weltbild wieder komplett

Ich halte es einfach nur für dumm und auch für sehr stur, dass es heute noch Menschen gibt, die trotz des großen Fortschritts der Wissenschaft, durch den man Gott heute zu 100 % widerlegen kann, an Gott glauben und nach den dummen wie unlogischen Vorschriften der katholischen Kirche leben.

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