Worüber regiert der Dalai Lama?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Dalai Lama ist das geistige Oberhaupt der Tibeter. Er hat keine weltliche Regierungsgewalt.

2011 hat der jetzige Dalai Lama ein Gesetz unterzeichnet, mit dem er seine weltliche Macht in die Hände eines demokratisch gewählten Führers legte. Damit brach der Dalai Lama mit einer fast 400 Jahre alten Tradition, wonach die Lamas das politische und geistige Oberhaupt des Landes sind. Die nächste "offizielle" Regierung nach der Befreiung Tibets von den chinesischen Besatzern wird eine demokratisch gewählte sein.


Jede andere Darstellung ist falsch.
Nachzulesen in diesem Thread: Wir basteln uns eine chinesische Propagandamaschine:

  • man verlinke Horrorbilder vom Server des chinesischen Propagandarundfunksenders - verschweige dabei wohlweislich den Bildquellennachweis - und behaupte, das seien Tibeter zum Zeitpunkt der Besatzung Tibets durch die Chinesen

  • man bezeichne deshalb die chinesische Besatzung Tibets, die unausgesetzte Verletzung der Menschenrechte, als Befreiung.

Die gesamte Welt bezeichnet diesen ungeheuerlichen Vorgang als das, was er ist: eine völkerrechtswidrige Besetzung eines Nachbarstaates. Täglich werden von den Chinesen die Menschenrechte verletzt und die Meinungsfreiheit beschnitten. Tibeter leben in Angst und Schrecken vor der chinesischen Militärdiktatur, weltweit mahnen die Menschenrechtsorganisationen - nur das chinesische kommunistische Propagandaministerium macht aus einem kriegerischen Akt eine Befreiung. Wer angesichts dieses Zynismus' unwillkürlich "Heimholung ins Reich" oder den Spruch "Arbeit macht Frei" denken muss, hat die Propagandamaschine und perfide Demagogie der Chinesen durchschaut.

  • man übersetze die Texte der Lamas vorsätzlich falsch. So mache man beispielsweise aus "tenants" (Lehnsherren) schlicht Sklaven. Ganz so, als gäbe es im englischen für "Sklave" nicht ein eigenes Wort - wie im Deutschen auch - nämlich "slave". Das hat übrigens Methode in dieser Szene. Wenn's aber mit dem Englischen schon so "hapert", nicht auszudenken, welche Schauermärchen aus Original tibetischen Texten "sinngemäß" übersetzt werden. Beispiele geben die Trimondis, Colin Goldner und der christliche Fundamentalist Waldvogel Frei.

    • man bezeichne andere user als Sektenmitglieder und setze ungeheuerliche Behauptungen über sie in die Welt.

Die Tibeter identifizieren sich bis heute mit dem tibetischen Buddhismus, egal, wo sie auf der Welt leben. Hier die Website der in Deutschland lebenden Tibeter.

http://www.tibetgermany.com/

Dort gibt es auch einen Button: Buddhismus. Die meisten Tibeter bemühen sich auch im Ausland stark darum, ihre Kultur und Religion zu bewahren. Es sind keinesfalls nur die Lamas, die sich so verhalten. Es gibt wohl kaum Tiber , die keine Anhänger des Lamaismus mehr sind. Daher ist die Behauptung, der tibetische Buddhismus sei eine Sekte, besonders kritisch anzusehen. Das ist einfach mal eine alte Kultur, welche im Unterschied zu vielen anderen alten Kulturen trotz Fremdbesetzung nicht so schnell untergeht. Die Leute werden modern, ohne ihre Kultur zu verlieren. Neulich sah ich ein Video über Hawaii. Sie bemühen sich dort auch, die ursprüngliche Kultur wiederzubeleben. Wie es um Indianer, Aboriginees usw bestellt ist, da bin ich nicht so informiert.

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Jede andere Darstellung ist falsch.

SO betreibt man Propaganda.

man verlinke Horrorbilder vom Server des chinesischen Propagandarundfunksenders - verschweige dabei wohlweislich den Bildquellennachweis - und behaupte, das seien Tibeter zum Zeitpunkt der Besatzung Tibets durch die Chinesen

man verschweige, dass diese Bilder auf diesem Server liegen weil sie Teil einer chinesischen Ausstellung zum Thema waren und aus Bilder bestehen die auch westliche Fotografen geschossen haben und dies teilweise auch lange vor der Existenz vom "Roten China".

man bezeichne deshalb die chinesische Besatzung Tibets, die unausgesetzte Verletzung der Menschenrechte, als Befreiung.

Man verdrehe Worte und mache aus einer "Befreiung der Tiber von einer Sklavenhalter-Diktatur" solche Falschaussagen.

Die gesamte Welt bezeichnet diesen ungeheuerlichen Vorgang als das, was er ist: eine völkerrechtswidrige Besetzung eines Nachbarstaates.

Man behaupte größenwahnsinnig die gesamte Welt hinter sich vereint zu haben, selbst wenn dies nicht der Realität entspricht und treffe falsche Aussagen über das Völkerrecht, selbst wenn schon der 13. Dalai Lama (Thubten Gyatsho) selbst sagte, dass er die internationale Anerkennung eines Staates Tibet schlicht versäumt hatte.

Man bezeichne die Existenz der Todesstrafe bis 1909 und die Existenz von Strafen die Verstümmelungen und Amputationen bis zur chinesischen Befreiung selbst dann noch als chinesische Propaganda wenn Veröffentlichungen des offiziellen Büros des Dalai Lamas dies bestätigt. Man leugne dies selbst dann noch, wenn man selbst bestätigt, dass Tibetern die Nasen und Ohren abgeschnitten werden sollten.

man bezeichne andere user als Sektenmitglieder und setze ungeheuerliche Behauptungen über sie in die Welt.

Man behaupte Psychologe zu sein und benutze dann das Wort Psychopath als Schimpfwort um dann in den Verdacht zu geraten doch maximal nur ein Heilpraktiker zu sein.

Man ignoriere vollkommen, dass buddhistische Herrscher auch außerhalb Tibets Sklavenhalter-Diktaturen errichteten, weil man dies nicht als chinesische Propaganda diffamieren kann.

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@klaranaklar

man verschweige, dass diese Bilder

Schon wieder eine dreiste Lüge von Dir.
Was genau sollte ich denn wann gewusst und demgemäß verschwiegen haben?

Nur damit Du Dich keinen falschen Hoffnungen hingibst .. Deine inzwischen großenteils gelöschte Anti-Tibet Propaganda liegt mit Stand 1. Dezember 2013 abends als PDF konserviert auf meinem GF Friedhof der Kuscheltiere.

Ich hatte Dich nach der Quelle dieser Bilder gefragt, indem ich Dir auch ankündigte, sie ohne Bildnachweis als chinesische Propaganda zu beanstanden. Denn die Bilder stammten entweder von komplett anonymen Servern, deren Hauptadresse einen 404 Error ausgibt, oder aber vom Server des chinesischen Propagandaministeriums (staatlicher Rundfunk). Das war am 17. November. Deine Nicht-Antwort auf meine Frage nach Herkunft und Impressum datierte vom 20. November. Sie gipfelte in der Gleichsetzung der kritischen Nachfrage nach dem Urspruch der Bilder mit einem Holocaustleugner.

http://img703.imageshack.us/img703/9150/oqi4.jpg

Die Löschung muss gestern am frühen Abend erfolgt sein. Da schrieben wir den 2. Dezember. Du hast demnach nachweislich geschlagene 2 Wochen Zeit gehabt, Dich zum Sachverhalt zu äußern und die Quelle bzw. das Impressum zu liefern. Jetzt, nach der Löschung, will Dir plötzlich eingefallen sein, dass sie Teil einer chinesischen Ausstellung waren und ich würde das leugnen?

Halten wir als Fakt fest: diese Bilder hattest Du vom Server des staatlichen Auslandsrundfunksenders der Chinesen. Abt. Propaganda. Und zwar ohne jede Nennung des Fotografen, des Ortes und dem Jahr der Aufnahme. Es ist schlicht unseriös, Bilder, von denen niemand nachvollziehbar weiß, wen und was sie wo darstellen, den Tibetern zuzuordnen.

Sklavenhalterdiktatur

Ist nichts weiter als Deine Phantasie. Vielleicht verbesserst Du einfach Dein Englisch, dann hast Du weniger Strohmänner zum Abfackeln. Du selbst brachtest den Artikel des Dalai Lama ins Spiel, wo von "tenants" die Rede war. Die DU mal eben per "sinngemäßer Übersetzung" zu Sklaven machtest.

Original
The largest proportion of land in old Tibet was held by peasants who paid their revenue directly to the state, and this became the main source of the government food stocks which were distributed to monasteries, the army, and officials without estates. Some paid in labour, and some were required to provide transport service to government officials, and in some cases to monasteries.

und Fälschung
O-Ton @klaranaklar
Sinngemäß: Weil das gesamte Land im Staatsbesitz war konnten die Bauern Land nur pachten und diese Pacht bezahlten sie "durch Arbeit". Nennt sich auch Sklaverei.

selbst dann noch als chinesische Propaganda wenn Veröffentlichungen des offiziellen Büros des Dalai Lamas dies bestätigt.

Noch dreister gelogen.
Nirgends gibt es eine Bestätigung Deiner Geschichtsklitterung und frei nach Schnauze gedichteten Übersetzungen von irgendeinem Büro des Dalai Lamas.

Fakt ist: Du hast den Text frei interpretiert. Jenseits jeder faktischen Wortbedeutung. So wurden aus "tenants" = Lehnsmännern bei Dir "Sklaven".

Befreiung der Tiber

Lies mal ein wenig bürgerliche Presse und weniger linksextremes Zeug wie die "jungeWelt". Tut Deinem inneren Gleichgewicht vielleicht ganz gut.

zeit.de/2013/25/tibet-konflikt-selbstverbrennung/seite-1

Man ignoriere vollkommen, dass buddhistische Herrscher auch außerhalb Tibets Sklavenhalter-Diktaturen errichteten

Nämlich?
Wann und wo genau?

Schon wieder aus der hohlen polemisch antiimperialistischen Hand gepustet. Die Ägypter kannten Sklavenhaltung, die Römer hatten welche, die Griechen, die demokratischen Amerikaner der Neuzeit, die kommunistischen Chinesen und die Russen. Diktaturen wurden von Atheisten ebenso errichtet, wie von Theisten. Wo die Sklaverei schon abgeschafft war, wie in Westeuropa, verdiente mann sich noch goldene Nasen am Sklavenhandel.

Erst im September 1926 schlossen die 44 Staaten des Völkerbundes in Genf das Sklavereiabkommen, das aber den europäischen Kolonialmächten weiter den Einsatz von Zwangsarbeit in ihren Kolonien ermöglichte und auch an den übrigen Formen der Sklaverei wenig änderte. 1948 wurde die Sklaverei im vierten Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erneut verboten, mit ähnlich geringem Effekt. 1956 schlossen 40 Staaten in Genf ein weiteres Abkommen über die Abschaffung der Sklaverei.

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@klaranaklar

Unabhängig also davon, dass Du bis heute den Nachweis Deiner Behauptung über Sklaverei in Tibet schuldig bleibst - wir schreiben das Jahr 2013, der Dalai Lama hat mittlerweile seine weltliche Macht abgegeben und die tibetische Exilregierung hat eine demokratische Verfassung beschlossen. ..

was also möchte uns der antibuddhistische Dichter sagen? Sprich Dich ruhig aus, aber komm endlich zum Punkt. Solltest Du doch in zwei Sätzen schaffen, oder?

Man leugne dies selbst dann noch, wenn man selbst bestätigt, dass Tibetern die Nasen und Ohren abgeschnitten werden sollten

Dreist verdreht durch Weglassung.

Faktisch ging es ganz konkret um diesen Artikel http://books.google.de/books?id=8ksEAAAAMBAJ&pg=PA130&source=gbs_toc_r&a...&q&f=false

@klaranaklar hatte in erneuter vollkommener Verdrehung von Tatsachen, ergo seinem Sinn gemäßen, Übersetzung behauptet, es handele sich um Fotos von Grenzsoldaten mit Schießbefehl, die, nachdem sie auf Geheiß des Dalai Lama drei wehrlose Ausländer niedergeschossen hätten, vollkommen willkürlich hart bestraft werden sollten.

Im Artikel nachzulesender Fakt ist: über einen Tibeter, nämlich jenen Grenzsoldaten, der auf drei unbewaffnete Männer ohne jeden Schießbefehl das Feuer eröffnet und damit eine automatische Reflexreaktion der anderen Soldaten auslöste, sollte diese Strafe für Mord verhängt werden. Die anderen sollten ausgepeitscht werden. Auf Bitte des Überlebenden, der schreibt, die Männer des Grenztrupps hätten eindeutig nicht vorgehabt, auf die Ausländer zu schießen, und hätten anschließend lange besorgt darüber diskutiert, was sie wohl im Hauptquartier erwarten würde, wenn bekannt würde, was für ein Massaker sie angerichtet hätten, wurde die Strafe ausgesetzt.

@klaranaklar: man muss schon sehr blind und hasserfüllt sein, um Tatsachen so derart zu verdrehen, wie Du. Und obendrein die unausgesetzte Verletzung der Menschenrechte, die Unterdrückung der Tibeter durch die Chinesen so konsequent zu ignorieren. Dir geht es nicht um Menschenrechte. Also worum geht es Dir dann?

um dann in den Verdacht zu geraten doch maximal nur ein Heilpraktiker zu sein.

Qed

man bezeichne andere user als Sektenmitglieder und setze ungeheuerliche Behauptungen über sie in die Welt

Mit Verlaub, nimms mir net übel - so, wie Du Dich hier aufführst, scheint mir, jener Kollege außerhalb von GF - denn ich war es nachweislich nicht - der bei Dir F60.2 diagnostiziert haben soll, kann keinesfalls sehr daneben gelegen haben. Wurdest Du deshalb aus dem Schuldienst entfernt?

Free the Penguins in the Antarctic. Noch immer ein Projekt am Ende der Welt, im ewigen Eis, bei dem Dein Engagement für eine friedliche Welt nicht allzuviel Schaden anrichten dürfte.

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@holodeck

@holodeck schrieb:

Übersetzt: Die Todesstrafe war in Tibet verboten. Körperliche Verstümmelung war eine Strafe, die einzig und allein von der Zentralregierung in Lhasa verhängt werden durfte.

Das war der Stand nach der Gesetzesreform von 1909 des 13. Dalai Lamas und das steht auch im Text. Du bezeichnest die Fotografien die Verstümmelte zeigen als chinesische Propaganda (die Bilder sind älter als Rot-China!) um dann selbst zu schreiben, dass "die Zentralregierung in Lhasa Verstümmelungen zur Strafe verhängen durfte". Mehr muss man dazu nicht sagen.

der Dalai Lama hat mittlerweile seine weltliche Macht abgegeben und die tibetische Exilregierung hat eine demokratische Verfassung beschlossen.

Zu deiner sog. "Exilregierung" ist zu sagen, dass der Dalai Lama zwar "bereits" in Rente gegangen ist aber was du als "Regierung" bezeichnest stellt sich bei näherer Betrachtung als Vetterwirtschaft raus weil u.a. die Verwandtschaft (Brüder und Schwestern) des Dalai Lamas diese "Exilregierung" stellt. Übrigens alles Personen die von der CIA bezahlt wurden und dies auch selbst so sagen.

Zur Verbindung der CIA mit dem Dalai Lama ist noch zu sagen, dass er selbst in seiner 2. Biografie schreibt, dass seine sog. "Exilregierung" von der CIA bezahlt wurde. Alles Fakten die du hier leugenen willst und dich damit nur lächerlich machst.

Dem Dalai Lama wird vorgeworfen Gelder von der CIA in die eigene Tasche gesteckt zu haben. Er bestreitet dies und sagt in seiner Biografie, dass er mit diesem "Taschengeld" u.a. seine Vertretung in London aufgebaut hat. Genau diese offizielle Vertretung benutzte ich als Quelle was für dich aber der Grund ist sie als unbedeutend kleinzureden. Das kann man nun drehen und wenden wie man will aber der Dalai Lama steht nie besser da.

Da du an einer sachlichen Kritik kein Interesse zeigst ist dass "Gespräch" in diesem Thread dann nun für mich beendet.

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@klaranaklar

Die Todesstrafe war in Tibet verboten. (..) Das war der Stand nach der Gesetzesreform von 1909 des 13. Dalai Lamas und das steht auch im Text.

Ja, also das ist ja wirklich schrecklich, dass in Tibet bereits im Jahre 1909 die Todesstrafe abgeschafft worden sein soll. Wirklich, absolut unverzeihlich. Nun ging es Dir ja aber konkret um einen Vorfall des Jahres 1950, den Du in einen Zusammenhang stelltest mit der Existenz einer Todesstrafe. Kannst Du Dich nicht mal entscheiden, was Du wann schrecklich finden und anprangern willst. Du kannst nicht einfach so ahistorisch durch die Jahrhunderte hüpfen, hier was aufpicken auf Deiner Zeitreise, und dann Jahrzehnte später wieder fallen lassen, das macht keinen guten Eindruck. Wirklich nicht. Es wirkt reichlich wirr im Kopp.

Du bezeichnest die Fotografien die Verstümmelte zeigen als chinesische Propaganda

Nein. Wieder eine verleumderische Verdrehung von Dir.
Ich bezeichne die Tatsache, dass die Bilder alles Mögliche zeigen können, z.B. verstümmelte Chinesen (wusstest Du schon, dass die Chinesen geübte Sklavenhalter sind!? Google mal nach Sklaven Skandal), in Verbindung mit der Tatsache, dass sie ohne jeden Bildquellennachweis auf dem Server des chinesischen Propagandaministeriums liegen und für Anti-Tibetische Propaganda eingesetzt werden, diese Tatsache bezeichne ich als chinesische Propaganda.

Dem Dalai Lama wird vorgeworfen Gelder von der CIA in die eigene Tasche gesteckt zu haben.

In welche auch sonst? Ja, Mensch, der Dalai Lama wurde also von der CIA bezahlt. Wie lange denn, bis wann und zu welchem Zweck? Die 50er Jahre sind ja nun schon lange vorbei. Ich könnte wetten, alles, was nicht kommunistisch war, wurde damals von der CIA bezahlt. Aktuell sind da übrigens weitaus eher die armen Deutschen CIA finanzierten Unis geeignet zum sich über CIA Finanzspritzen aufregen.

Verwandtschaft (Brüder und Schwestern) des Dalai Lamas diese "Exilregierung" stellt

Sollte das überhaupt stimmen, denn Quellen für Deine Anschuldigungen gibt es natürlich mal wieder nicht: wenn die Tibeter also die Verwandten vom Dalai Lama für geeignet halten, eine Exilregierung zu stellen, dann musst Du das schon denen überlassen. Solange sie demokratisch gewählt wurden, ist ja dagegen nichts einzuwenden. Weitere Infos findest Du hier:

http://tibet.net/about-cta/tibet-in-exile/

Alles Fakten die du hier leugenen willst und dich damit nur lächerlich machst

Schon wieder eine Halluzination von Dir. Da wir das Thema bislang noch nicht hatten, konnte ich es auch nicht leugnen. Wozu auch?

Da du an einer sachlichen Kritik kein Interesse zeigst

Sachliche Kritik?
Du hast wahrlich das Zeug zum Komiker. Nach allem, was Du hier an Unsachlichkeit demonstriert hast, nicht ein Satz ohne Verdrehung, Unterstellung, Lüge oder Tatsachenleugnung, ist dieser Spruch nunmehr nominiert für den Witz des Jahres 2013.

ist dass "Gespräch" in diesem Thread dann nun für mich beendet.

Du sollst doch nicht immer lügen!

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@klaranaklar

Du bezeichnest die Fotografien die Verstümmelte zeigen als chinesische Propaganda

Zu Recht. Denn sie sind chinesische Propaganda.
Erforderlicher Nachtrag:

Am 1. November 1728 richteten auf einer Wiese am Ufer des südwestlich vom Potala gelegenen Bamari-Kanals Soldaten des Expeditionskorps der Manchu siebzehn Tibeter hin (..) Die beiden wichtigsten Häftlinge, die Kashag-Mitglieder Ngabo und Lumpa wurden mittels der als „lingchi“ bekannten speziellen chinesischen Form der Exekution hingerichtet, die häufig mit „schleichender Tod“ oder „Tod der tausend Schnitte“ übersetzt wird. Dabei wurden dem Verurteilten methodisch und über einen gewissen Zeitraum hinweg – unter Umständen einen ganzen Tag lang – Stückchen seines Körpers mit einem Messer abgeschnitten, bis er schließlich starb.

Diese besondere Form der Hinrichtung wurde in China von ungefähr 900 n. Chr. bis zum Jahre 1905 praktiziert. Allerdings berichten die Autoren einer aktuellen, von der Harvard University Press veröffentlichten Studie über „lingchi“, in Osttibet habe es unter der Administration von Zhang Erfeng bis 1910 „ling-chi“-Hinrichtungen gegeben. Den Erzählungen von Khampas zufolge „führten chinesische Soldaten den langsamen Tod herbei, indem sie kleine Stücke von dem Körper abschnitten, bis das Herz erreicht war

(..)

Die vermutlich übelsten Erfahrungen mit chinesischer Despotie und dem Justiz-Terror dürfte Osttibet gemacht haben – und zwar nicht nur in der Manchu-Zeit, sondern auch in der republikanischen Periode und der darauf folgenden Ära der Kriegsherren. Der englische Diplomat Eric Teichman, der 1918 die Verhand-lungen zwischen der tibetischen und der chinesischen Armee in Kham vermittelte, schreibt: „Es gibt keine bisher bekannte Foltermethode, die hier nicht gegenüber den Tibetern praktiziert würde – in Stücke schneiden, häuten, kochen, zerreißen und so weiter.

Aber anstatt sich mit den Ursprüngen derartiger Strafmethoden zu befassen, ist es vielleicht wichtiger zu klären, unter wessen Herrschaft den Tibetern diese grausamen Strafen angetan wurden – unter tibetischer oder chinesischer? Das ist eine entscheidende Frage, denn Chinas wichtigster „Beweis“ dafür, dass Tibet ein „untrennbarer Teil Chinas“ sei, besteht darin, dass Tibet von 1700 bis 1912 unter der Herrschaft der Manchu gestanden habe.

Ich blätterte gerade in einem alten National Geographic Heft vom September 1921 über das Leben in Osttibet und stieß dabei auf ein Photo eines gigantischen Kessels – wie sie in Klöstern benutzt werden, um den Tee für die Mönche zuzubereiten. Die Bildunterschrift lautet: „Ein Kessel, in dem Chinesen Tibeter gekocht haben“.

http://img850.imageshack.us/img850/5826/ujej.jpg

Sheltons Artikel enthielt keine weiteren Informationen dazu, aber in seinem Buch „Pioneering in Tibet“ fand ich einen detaillierten Bericht über das „Kochen von Tibetern“. Er war im Bezirk Drayak auf diesen schauerlichen Kessel gestoßen. Der chinesische Oberst, der die örtliche Militärgarnison kommandierte, hatte 45 oder 50 Tibeter gefangengenommen und darüber nachgedacht, wie er es anstellen sollte, von den Tibetern gefürchtet zu werden. Also fesselte er drei Gefangene und steckte sie in den Kessel mit kaltem Wasser. Er brachte das Wasser langsam zu Kochen und garte die Gefangenen gründlich durch. Danach wurden sie an die Hunde verfüttert. Shelton selbst sah noch die blanken Knochen auf Steinen liegen. Andere Gefangene wurden mit Öl übergossen und lebendig verbrannt. Wieder anderen hackte man die Hände ab und schickte sie als Warnung dorthin zurück, woher sie gekommen waren. Manchen Gefangenen wurden die Arme und Beine an zwei Yaks gebunden, die dann losstieben und sie in Stücke rissen.“

(..) propagandistische Übungen seitens Chinas überraschen immer wieder durch ihren kompletten Mangel an näherer Spezifizierung der angeblichen Greuel im alten Tibet. Nicht nur haben die sogenannten Opfer keine Namen, auch die Namen der Täter – Feudalherren oder örtliche Magistrate – werden nie genannt, und das ist noch befremdlicher. Die Chinesen sind im Besitz aller tibetischen Gerichtsdokumente der Vergangenheit. Dennoch wurde meines Wissens kein einziger tibetischer Aristokrat, Beamter oder Magistrat jemals bezichtigt, jemandem die Augen ausgerissen oder die Hände und Füße abgehackt zu haben. Tausende Tibeter wurden wegen konterrevolutionärer und „spalterischer“ Straftaten angeklagt, aber ich habe nie gehört, dass ein tibetischer Aristokrat oder Magistrat wegen dieser „grausamen und barbarischen“ Folterungen und Verbrechen, die die chinesische Propaganda schildert, hingerichtet worden wäre. Auch die so fein säuberlich in museumsartigem Ambiente ausgestellten Folterwerkzeuge lassen jeden Herkunftsnachweis vermissen.

Quelle: "Von der Finsternis zur Morgenröte", Jamyang Norbu

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@holodeck

Danke, @holodeck, für diesen aufschlußreichen und informativen Beitrag. Hier gibt es verlässliche Quellenangaben, wie es sich zu solchen Themen gehört. Der Artikel ist absolut lesenswert - insbesondere auch im Hinblick auf die Behauptungen, die in diesem Thread in Bezug auf den Tibet-China-Konflikt "pro-China" und gegen Tibet gemacht wurden.

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Danke für den Stern!

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Der Dalai Lama ist das geistige Oberhaupt einer der vier Schulen des Buddhismus. Er ist also auch nicht das geistige Oberhaupt aller Tibeter.

Die Oberhäupter der anderen Linien reisen einfach nur nicht durch die Welt, aus verschiedenen Gründen. Einer wurde vor vielen Jahren als Kind von den Chinesen gekiddnappt, ein anderer hat nach Flucht aus Tibet in Indien einen Flüchtlingsstatus, darf aber Indien nicht verlassen. Die Inder fürchten Knatsch mit den Chinesen. Gelinde ausgedrückt. Andere sprechen kein Englisch oder es reisen andere Lehrer der entsprechenden Linie durch die Welt, eben nicht grade das " Oberhaupt".

Politisch war der Dalai Lama das Oberhaupt der tibetischen Exilregierung in Indien. In dieser Eigenschaft hat er sich für pensioniert erklärt.

Wenn Tibet frei käme, würden sie den nächsten Dalai Lama auf den Thron setzen.

Offiziell regiert er über gar nichts, ist aber das GEISTIGE OBERHAUPT der Tibeter.

Alles klar danke , weißt du zufällig auch was für Aufgaben er hat (außer DIPLOMATISCH die befreiung tibets zu erreichen) ?

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@lasterix

Er repräsentiert nach außen hin (friedlich) die Tibeter, die es ja offiziell leider nicht mehr gibt.

"Richtige" Aufgaben wird er nicht haben.

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