Wortschatz sammeln und im Kopf behalten?

6 Antworten

Wörter im Kontext, das stimmt. Wie man das machen kann: Schreibe fünf Sätze mit diesem Wort. Oder sage sie Dir innerlich vor, wenn Du mehr durch Hören als durch Sehen lernst. Es kommt darauf an, dass Du einen Zusammenhang bildest, in dem das Wort vorkommt und wichtig ist.

Oder (funktioniert bei mir) mit Eselsbrücken, z. B. einem Reim auf das Wort. Das ist mir aus dem Lateinunterricht noch nach Jahrzehnten präsent: "Unde, unde, unde, woher kommt Rosamunde." "Quo, quo, quo, wohin hopst der Floh."
Wirklich, je blöder diese Eselsbrücken sind, dest unvergesslicher :)

Woher ich das weiß:Beruf – Sprachdienstleister

Wortschatz, den man nicht verwendet, verliert man schnell wieder. Deshalb bilde zu jeder neuen Vokabel mindestens fünf Beispielsätze, in denen du sie in verschiedenen Zeitformen und Fällen usw. verwendest. So erst schleift sich der Gebrauch eines Wortes im Gedächtnis ein.

Das gilt für jeden Lernprozess. z.B. ein Baby lernt laufen. Erst hält es sich überall fest, überwindet tapsig nur kurze Distanzen, kommt an, vergisst, dass es ja auf den Beinen stehen wollte, plumpst auf den Hintern ... am nächsten Tag klappt es besser, aber wenn am Ziel was Interessantes ist, wird wieder nicht an die Beine gedacht. Es dauert etwas, dann sind Stehen und Gehen so weit automatisiert, dass dafür keine Denkarbeit mehr nötig ist. Es kannbeim Gehen etwas anderes tun, etwas hinter sich herziehen usw.

Du schreibst es richtig. Bestimte Worte müssen einem eingebäut weden, bis man sie nicht mehr vergisst.

Man sagt immer "deutsche Sprache , schwere Sprache.

Ich wohne in Dänemark. Da wird jeder 3. Buchstabe geschrieben aber nicht ausgesprochen. Entweder man kann es oder nicht. Da gibt es keine Regeln für.

Wichtig.. viel reden. Mache Dich nicht schlechter als Du bist. Es ist wirklich alles Übungssache.

Mario

ALLEINE das Lernen von Vokabeln führt nicht weit – man muss sich auch damit vertraut machen, in welchem Satzzusammenhang sie verwendet werden und in welchen Situationen.
Ich habe mir beim Sprachenlernen meistens eine Excel-Datei aufgebaut mit für mich interessanten Sätzen Deutsch / Fremdsprache.

Lies ein spannendes Buch, das dich interessiert. Und schaue nach alle unbekannte Wörter. Ich habe insgesamt 3 Bücher auf Deutsch gelesen. Dabei habe ich wirklich alle Wörter notiert, ich führte einen extra Heft für jedes Buch, und ich kann bis heute sagen, dass ich zB das Wort die Fliese aus dem Kurzgeschichte "Das Brot" von Wolfgang Borchert gelernt habe. Oder übersetzte Lieder, die du magst. Egal, hauptsache ist, dass du in einem Handwörterbuch nachschaust, und die Wörter aufschreibst. Dabei nutzt du fast allen deinen Sinnesorganen, was zur sichere Memorisierung führt. Das weiß ich, weil ich Bio Leistungskurs habe.

Ja. Seitdem habe ich schon das Deutsches Abitur hinter mir, ich habe schon zwei Wochen in einem Kindercamp in Deutschland gearbeitet, und ich habe wirklich keine Probleme mit Wörter.

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