Worin liegt der Unterschied bei analogen Spiegelreflexkameras in Hinblick auf die Bildqualität?

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3 Antworten

Ja, das siehst du richtig. Natuerlich gibt es kleine Unterschiede: Filmplanlage, exaktere Belichtungsmessung usw. usw. Aber wenn ein Dia oder Negativ tatsaechlich gleich belichtet und perfekt fokussiert ist, dann ist auch das Ergebnis gleich. (Gleiche Entwicklung natuerlich vorausgesetzt)

Der teurere Body duerfte natuerlich bessere Eigenschaften in Sachen Suchergroeße, Wetter und Staubschutz, Langlebigkeit, Bedienbarkeit und Zubehoermoeglichkeiten bieten.   

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Kommentar von phoutir
25.03.2016, 14:45

Das mit der Filmplanlage finde ich einen interessanten Punkt. Muss man damit rechnen, dass eine sauteure Leica durch ihre hervorragende Verarbeitung noch ein Quäntchen mehr Schärfe aus einem Objektiv quetscht? Kann man also im Umkehrschluss sagen, dass eine alte analoge Einsteiger-Spiegelreflex allein durch größere Verarbeitungstoleranzen ein unschärferes Bild produziert?

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Die Frage ist so einfach nicht zu beantworten. Zunächst müssten wir mal definieren, was "besser" in diesem Sinne ist. Danach überlegen wir, was Du mit den Bildern machen willst, z.B. auf welche Art Du sie präsentieren willst. Was nutzt Dir die höchstauflösende Studiokamera, mit passender Blitzanlage zum Preis eines Mittelklassewagens, wenn Du die Bilder am Ende nur an einem billigen Display mit 72 dpi betrachtest? Ironischerweise sehen die Bilder auf einem hochwertigen Tablet viel besser aus, weil die inzwischen astronomische Auflösungen bieten.
Willst Du nur die Auflösung betrachten, dann kommt kaum eine Kamera an einen 50 Asa-Film heran. Der wiederum will sorgfältig belichtet und entwickelt werden, um sein Potential zu zeigen. Ab hier beginnt der Wahnsinn...;-)

Ich scanne gerade das Negativ-Archiv aus dem Nachlass eines Onkels. Es ist unfassbar, was schon mein amateurhafter Flachbildscanner aus den 6x6 cm S/W-Negativen an Details herausholt. Die sind zum Teil 40 Jahre alt! Das Bild musste ich leider verkleinern, damit es hier reinpasst. Es ist schon reduziert und beschnitten...

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Kommentar von phoutir
25.03.2016, 14:49

Das ist mir auch schon aufgefallen, 40 Jahre alte S/W Bilder vom "Schulphotograf", der mit Großformakamera fotografiert hat, sind deutlich beeindruckender als das, was man heute von billigen Abzügen gewohnt ist...

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Ich glaube auflösungstechnisch liegen die DSLRs inzwischen klar vor der Analogen.

Aber, für gewöhnlich sind DSLR-Sensoren kleiner als der SLR-Film, es sei den man greift tief in die Tasche. Das hat vorallem Auswirkungen auf den Bildwinkel bei gleicher Brennweite.

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Kommentar von phoutir
25.03.2016, 14:51

Um den Vergleich analog/ digital ging es mir gar nicht. Ich wollte nur erfahren ob es wohl, anders als heute, nahezu egal war mit welcher Kamera man ein Bild machte, solange das Objektiv hochwertig war.

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