Worin liegen Eurer Meinung nach die Gründe für Arbeitslosigkeit in Deutschland?

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11 Antworten

Ein gewisser "Bodensatz" wird immer arbeitslos sein. 

Die meisten, die heutzutage arbeitslos sind, sind das wegen schlechter Qualifikation oder fehlender Motivation.

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Kommentar von AntwortMarkus
10.05.2016, 09:23

Die wenigsten, die heute arbeitslos sind, sind dies freiwillig.  

Mit Alg 2  hat man ein Feindbild geschaffen, um von den eigentlichen Problemen abzulenken.

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Kommentar von BWorld50
21.05.2016, 17:31

Das was du schreibst stimmt leider aber trifft nicht in jedem Fall zu. Ich kenne genug Menschen mit  die zwar Abitur gemacht haben mit einem recht gutem Zeugnis und trotzdem eine gewisse Zeit lang arbeitslos sind. Das liegt vor allem daran, dass es nicht genug Ausbildungsplätze gibst oder die Erwartungen viel zu hoch sind. Übrigends kommt es mir so vor, dass besonders Menschen mit ausländischen Wurzeln diskrimminiert werden z.B wird ein Mensch mit Migrationshintergrund erst übernommen, wenn er die Anforderungen deutlich hervorhebt. Darüber gibt es auch viele Statistiken leider.

LG

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Die Gründe für die niedrige Arbeitslosigkeit allgemein ist die doch immer noch gute Wirtschaftslage und auch der geringe Anreiz zum Sparen, da wird halt mehr konsumiert, Zinsen gibt es ja praktisch keine. Allerdings sind manche Regionen stark betroffen - das sind die strukturschwachen Gebiete. Wenn die Arbeit nicht zu den Menschen kommt, müssen die Menschen zur Arbeit kommen: dadurch entvölkern sich ganze Landstriche und das Problem verschärft sich.

Die Automatisierung und Motorisierung "frisst" natürlich Arbeitsplätze, erleichtert aber auch die schwere Arbeit, insofern ist es eine Medaille mit zwei Seiten.

Vollbeschäftigung ist heutzutage durch besagte Automatisierung und Motorisierung praktisch nicht mehr möglich.

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Kommentar von AntwortMarkus
10.05.2016, 09:08

Was nutzt eine niedrig Arbeitslosenquote, wenn viele der nicht Arbeitslosen dank Niedriglohn  trotzdemso wenig Geld  haben, als wenn sie gar nicht arbeiten gingen? 

Was nutzt es,  in der Statistik  nicht arbeitslos zu sein,  weil man sich in einer sinnlosen Maßnahme befindet? 

 Was nutzt es, nicht arbeitslos zu sein, später aber in Altersarmut zu rutschen, als ob man gar  nicht gearbeitet  hätte?  

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Vollbeschäftigung hat es in der Menschheitsgeschichte nur kurz nach Kriegen oder großen Seuchen gegeben. Ansonsten herrschte immer eine gewisse Arbeitslosigkeit.

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Durch die Agenda 2010.  Dadurch wurde der Weg frei gemacht für Dumpinglöhne,  Befristete  Arbeitsverträge ohne Ende, Leiharbeit  und mini Jobs  ohne Ende. 

Kaum eine Frau ider Mann im Supermarkt,  die noch fest angestellt sind. Alles Leute   auf 400 Euro Basis. 

Die versteckte Armut  ist viel höher  als die Arbeitslosenstatistik  vermuten läst. 

Die Menschen  gehen arbeiten, und verdienen weniger als den Mindestsatz, der reicht ohne Alg 2 leben zu können.

In der Statistik haben sie aber Arbeit.  Es müßte ihnen gut gehen. Oder die in ein Euro Jobs oder Bewerbungstrainings,  sind alle nicht in der Arbeitslosenstatistik  erfasst. 

Und wenn du dann dein Leben lang gearbeitet  hast unter mindestens 2200  Euro brutto, bekommst du nicht einmal die Mindestrente.

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Qualifizierungsmängel und nicht genügend Arbeitsplätze, aber eigentlich will niemand die drecks arbeiten machen. weil es drecks arbeiten sind. viele ausbildungsberufe werden in deutschland nicht gewürdigt. Viele sind unhöflich zu reinigungskräften etc obwohl wir auf diese angewiesen sind. Das ist eines der größten Probleme meiner Meinung nach. Allerdings sind die Arbeitslosen zahlen in den letzten Jahren zurück gegangen.

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Kommentar von Owntown
10.05.2016, 09:26

Ja das stimmt leider... viele Berufe werden nicht genug gewürdigt und leider genauso schlecht bezahlt z.B. Altenfleger, das ist ein echt harter Job den nicht jeder machen kann.

Man sollte sich mal vorstellen was passieren würde wenn dieser Berufszweig beginnt zu Streiken, allen grund hätten sie dazu.

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Das liegt an den Menschen an sich, hier einige Gründe:

- Faulheit, zu hohe Ansprüche, mangelnde Schulbildung, Selbstüberschätzung, Angst vor Freizeitverlust, mangelnde Zielstrebigkeit.

Ganz nach dem Motto: ,,jeder ist seines eigenen Glückes Schmied". Aber viele hören den Knall einfach nicht.

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Kommentar von AntwortMarkus
10.05.2016, 09:13

Für viele Arbeitgeber hat der Arbeitnehmer  schon einen zu hohnen Anspruch,  wenn er so viel Geld haben möchte,  dass er ohne anteilige Sozialleistungen leben kann. So viel  das  er Steuern zahlen darf, anstatt Subventionen zu erhalten. 

Er möchte gerne Steuern zahlen,  damit er am Wochenende in das Schwimmbad gehen kann, damit es nicht geschlossen wird.

Das ist für viele Arbeitgeber ein zu hoher Anspruch.  Und genau diese  Arbeitgeber sind die wahren  Sozialschmarozer. 

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Diese können vielschichtig sein, das kann man nur umfassend beantworten und das wären Bücher. Der eine ist z. B. arbeitslos, weil er "zu alt" ist (über 40!), dem anderen fehlen Grundkenntnisse oder Qualifikationen, usw. usw.

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Wir haben eine unglaublich geringe Arbeitslosenrate. Gibts in Deutschland kaum. Und die die nicht arbeiten sind größtenteils die wo sich entweder echt lausig anstellen und kein Bock haben oder so stark verhindert sind das sie es einfach nicht mehr können.

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Kommentar von hyp3rbolicus
10.05.2016, 09:04

das ist schwierig. ich verstehe wieso du darauf kommst aber meiner Meinung nach ist das aktuelle Arbeitslosen System daran schuld, dass viele in diesen trott "eingearbeitet" sind. wenn man das mehrere Jahre macht ist es sehr schwer wieder reinzukommen.

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Produktivitätssteigerung, Digitalisierung, Globalisierung.

Alle halbe Jahre oder so kommt in den Medien wieder eine neue Liste, welche immer komplexeren Berufe bald von Algorithmen übernommen werden. Bis hin zu Architekten und dergleichen.

http://www.welt.de/wissenschaft/article154474479/Welche-Jobs-und-Berufe-kuenftig-ueberfluessig-werden.html

So was wie "Vollbeschäftigung" wird es höchstens nach einem Atomkrieg wieder geben. Entsprechend sind die Hartz-Reformen auch nie zukunftsfähig gewesen, von ihren ganzen Unwürdigkeiten, der Ausbeutung und der Subventionierung gestriger, unrentabler Geschäftsmodelle mal ganz abgesehen. Stattdessen brauchen wir das bedingungslose Grundeinkommen (BGE).

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Weil die Menschen immer später in Rente geschickt werden.

Es wäre sinnvoll, mit 55 in Rente zu gehen und die jungen Arbeitslosen arbeiten zu lassen.

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Eine pauschale Antwort ist hier sicher nicht möglich. Es gibt viele Gründe, die hier mit rein spielen. 

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