Worin erkennt Ihr "leben"?

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16 Antworten

Du siehst das gar nicht so verkehrt...

Lebendigkeit, Kreativität und Aktivität sind "Leben".

Alles andere ist Mechanismus, Funktion und Reaktion.

Tatsächlich macht die Seele, das Selbst, den Unterschied. Sie ist also tatsächlich der "Lückenbüßer" :-), sprich die Lücke bei vielen, die den ent-scheidenden Unterschied macht.

Um zu deinem Selbst, zu dir selbst, zu finden und wirklich zu leben, musst du IN dir die Lücken füllen, sprich die einseitige, urteilende Denkweise vervollkommnen.

Wir gestalten uns unsere eigene Realität gemäß unseren Gedankenkonstrukten, welche wie eine unsichtbare Mauer zwischen uns und unserer Seele stehen. Solange das so ist, nimmst du deine Seele, dein Selbst, dich selbst, nicht bewusst wahr. Dein Leben ist dann rein reaktiv und es fehlt die Lebendigkeit.

Hoppla ;-) Das ging aber schnell...

Dankeschön!

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@Angel84

Deine Antwort lässt konnte am Besten mit meiner Vorstellung übereinstimmen, auch wenn das Thema dadurch nicht gerade viel greifbarer geworden ist. Ist halt ein schweres Thema.

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@Angel84

Nichts zieht schneller, als wenn man zu hören bekommt, was man hören wollte ;)

Nein nein .. ich unterstütze deine Antwort...

Nur kann das Leben nicht auch das Gegenteil sein? Zusammenziehen, Inaktivität, Rückzug. Und warum sollte unsere Realität und unsere Gedanken den Zugang zur Seele versperren? Ich bin überzeugt, dass aus beiden Quellen geschöpft werden kann, wenn man nur will. Zu sich finden bedeutet nicht geistlos zu leben. Es ist für mich eher eine Verschmelzung. Eine Beruhigung und Zentrierung des Geistes und nicht dessen Abspaltung.

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@Gegengift

Das ist nun wieder die Sache mit der Interpretation von Worten grins...

Natürlich kann es auch Rückzug sein und äußere Inaktivität bei reger Geistestätigkeit.

Nicht die Gedanken an sich versperren den Zugang, sondern die bewussten und unbewussten Gedankenkonstrukte, die auch als "Ego", als die "Illusion eines getrennten ich" bezeichnet werden. Nicht die Realität an sich versperrt den Weg, sondern das Bild, das wir uns von der Realität machen, indem wir unreflektiert und ohne eigenes Denken reagieren.

Da hast du vollkommen recht: Geistlosigkeit ist das Gegenteil von Lebendigkeit .-)

Aber zwischen Denken und Denken ist ein Unterschied...

Die Einheit von Körper, Seele und (heilem) Geist ist Zentrierung, Fri-EDEN, Liebe (die Verbindung vermeintlicher Gegensätze).

@Abnehmbar: "greifbar" wird es erst dann, wenn du genau das tust, was @Gegengift erwähnt hat:

Zusammenziehen, Inaktivität, Rückzug.

Das bedeutet, die Antworten IN dir zu finden, unabhängig von äußerem Wissen und der Sichtweise anderer (auch meiner :-). Solange du versuchst, dies nur geistig zu erfassen, kannst du es nicht wirklich fühlen. Wenn du es fühlen kannst, dann ist es auch greifbar für dich.

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Es gibt ein kleines Wort mit 3 Buchstaben, das aus wahren Aussagen fast immer falsche macht. Es ist das Wort "nur". Leben , atmen, essen und denken sind hochkomplexe biochemische Prozesse, aber warum soll das ungenügend sein und deshalb leben, atmen, essen und denken entwerten? Deine Frage sind auch "nur" elektrische Schaltvorgänge in Computern, und trotzdem beantworte ich sie dir und nicht den Millionen von Transistoren, die daran beteiligt sind, deine Frage auf meinen Bildschirm zu zaubern.

Eine Seele als Lebenskriterium halte ich auch für bedenklich. Hat auch ein Hund eine Seele ?, eine Maus?, ein Frosch? eine Fliege? ein Bakterium? Wo ist da die Grenze ? Und doch gibt es Gemeinsamkeiten zwischen mir, einem Baum und einem Bakterium. Wir alle wollen weiterleben, uns ernähren und vermehren, so gut es geht.

Es ist unsere Entscheidung, ob wir einen anderen Menschen oder ein anderes Lebewesen als Objekt behandeln oder es als Subjekt, als ein uns ähnliches Wesen sehen.

Ich denke leben ist alles. Wenn man einen Stein betrachtet ist da ja auch irgendwas was passiert, denn es ist durch die Natur erschaffen. Für mich heißt LEBEN alles was natürlich ist. Das mit einem Megakonzern ist für mich nicht leben, denn das ist nur ein Mega Makel in der Schönheit. Heißt leben nicht ich selbst sein??? oder ist es doch das da sein??? Die Antwort kennt niemand und die Frage verstehen ja auch nur wenige(wie gesehen) Trotzdem sucht die Menschheit verbissen nach einer Antwort:

Leben bedeutet, man selber zu sein. Egal, wer man ist und wie man auf den ersten Blick ausschaut. Leben ist, wie man denkt und handelt. Zu leben bedeutet nicht, in einem Körper zu stecken, den jeder gut findet. Zu leben bedeutet, sich in seinen Gedanken und seinen Handlungen frei zu entfalten. Zu leben bedeutet, sich seine eigene Meinung zu bilden und zu versuchen nach ihr zu leben. Zu leben bedeutet, man selber zu sein. Zu leben bedeutet lieben (Quelle: http://www.platinnetz.de/artikel/was-bedeutet-leben-liebe-ist-nicht-nur-ein-wort-34641)

Jeder hat eine eigene Meinung, auch in der Frage was lebt sieht jeder eine andere Antwort. Für mich zum Beispiel lebt alles natürliche. Das hat auch was damit zu tun, dass ich mich extrem für die Natur und Tiere einsetze. Für einen Sportler zum Beispiel lebt jeder der einen Sieg davon getragen hat (nichts gegen Sportler) .

Ich hoffe, dass ich diene frage richtig definiert habe und entschuldige mich für die Fehler

Billy

Für mich heißt LEBEN alles was natürlich ist.

Du meinst der Mensch wäre unnatürlich? Und was er erschafft "entweiht" und "falsch".

Um ehrlich zu sein - das hab ich noch nie verstanden... ;)

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@Gegengift

Nein. Ich meine mit natürlich alles was von der Natur erschaffen wurde. Eine Stadt im Wald ist ein Betonklotz den ich nicht unter leben einstufen würde. Ein Holzhaus auf einer Wiese würde ich allerdings unter lebend einstufen, denn Holz ist für mich natürlich solange es nicht chemisch bearbeitet wurde

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Wenn du nur von einem Leben auf der Erde ausgehst und das wäre arm, krank, hässlich, dann wäre das schon Ungerecht und Unverständlich, wenn du aber ein Kind im Universum bist, ein Samenkorn des Schöpfers, welches im gesamten Universum lebt und ein Leben auf der Erde nur ein weiteres Praktikum auf dem Weg zur Erkenntnis ist, dann ist ein Erdenleben gar nicht mehr so wichtig, nur viele Erlebnisse, viele Leben führen zur Weißheit (alles. alle Atome des Urknalls waren von Anfang an da und sind noch immer da, nicht ein Atom im Universum ist in den vergangenen 14,5 Milliarden Jahren dazu gekommen oder weniger geworden.)

Da gibts ne Menge verschiedener Definitionen. An eine erinnere ich mich noch aus der Zellbiologie Vorlesung. Um als lebendig zu gelten muss etwas:

  1. Energie aus der Umwelt aufnehmen und in Arbeit umwandeln
  2. auf Änderungen der Umweltbedingungen in lebenserhaltender Weise reagieren
  3. Sich vermehren
  4. Eine klare Abgrenzung zur Außenwelt besitzen
  5. die Information für diese Funktionen in sich tragen

Das erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit ...

Leben ist etwas, das sich selbst bewegen kann und sich selbst durch Einnehmen und Ausscheiden erhält - und das sollte man nicht nur physisch, sondern auch geistig tun.

Die Seele ist die Befindlichkeit, die sich aufgrund guter&schlechter körperlicher&geistiger Einflüsse einstellt - quasi der Seismograph der Lebensbedingungen und des Lebensstils. Wie man ein befriedigendes Leben führt, kannst Du in einem Seminar bei mir lernen. Stichwort: BKS-Checkup www.psychotraining-mit-system.de

Der Unterschied zwischen Belebtem und Unbelebtem. Der Hund ist belebt, Steine unbelebt. Oft wird “belebt” mit “beseelt” gleichgesetzt und mit dem Hauch des Atems in Verbindung gebracht, was mitunter auch an den Vorstellungen der Naturvölker und ihrer animistische Anschauungen liegt.

Eine wissenschaftliche Definition, was die belebte vor der unbelebten Natur auszeichnet, ist erstmalig von Aristoteles versucht worden. Er unterschied die Stufen des Lebendigen: die vegetative, welche er “Leben” die Pflanzen gehören, die der Tiere mit der Fähigkeit der Wahrnehmung, und die des Menschen mit Geist.

Auch den einfachsten Lebewesen sind Wachstum und Ernährung gemeinsam. Wenn es von sich selber Nahrung aufnimmt, wächst und ende. Die Wissenschaft sieht den Stoffwechsel als Merkmal des Lebens an. Also ist die Umsetzung von Energie und Material aus der Umgebung für Wachstum und Erhaltung der Organismen.

Ein weiteres, ganz wesentliches Grundmerkmal der belebten Natur ist die Fortpflanzung, die Produktion von neuen Strukturen, die den alten nahezu gleich sind. Allerdings erklären Selbstvermehrung und Stoffwechsel noch nicht, wie im Laufe der Geschichte des Lebens auf der Erde die Vielfalt der Lebewesen entstanden ist. Die Evolution der Organismen beruht auf einer dritten Eigenschaft des Lebendigen, der Fähigkeit zur Mutation. Also Veränderungen von Erbeigen schaften, die sich nicht nur auf ein einzelnes Lebewesen, sondern auch auf dessen Nachkommen auswirken.

Insgesamt sind es also drei Eigenschaften, die alle Formen des Lebens - von den einfachsten bis zu den höchsten - von der unbelebten Natur unterscheiden:

Selbstvermehrung, Mutation und Stoffwechsel.

Erwin Schrödinger -Was ist Leben? Neuausgabe 1989

siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Leben

Als minimale Eigenschaft aller lebenden Systeme gilt jedoch die Autopoiesis: Die Fähigkeit, sich selbst zu erhalten und zu reproduzieren.

Was auch nur erklärt was vorhanden sein muss, um dazu gerechnet werden zu können. Und nicht die Sache selbst erklärt.

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Wäre ein Megakonzern auch ein Lebewesen? Siehe Tochtergesellschaften und Profitmaximierung. Nicht das ich dein Argument ausheben will, aber gerade die allgemein anerkannte Definition machts mir schwer, weil es gerade die minibiochemischen Prozesse in einem Lebewesen sind, die mit der Definiton des Lebens für mich im Widerspruch stehen.

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@Abnehmbar

@Abnehmbar: Ja ist es nicht interessant wie Konzerne Überlebensstrategien wie eigene Lebewesen haben ? Liegt vor allem daran, dass Lebewesen diese Steuern...
Du weißt sicherlich dass auch Kleinstbakterien Lebewesen sind und die Definition von Leben nicht "ich denke also bin ich" ist.

@Gegengift: dann soll man dazuschreiben dass es hier ausschließlich um Menschen geht und man keine wissenschaftliche Definition davon haben will sondern eine persönliche Meinung oder gar Wunschdenken - denn man die Grenze zu leben ist nicht klar gezogen und hier wurde nicht dannach gefragt was als "schönes leben" empfunden wird.

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Die hier auch erwähnte Autopoiesis ist nur die biologische Erklärung. Tatsächlich würde ich schon alles von der Existenz der Seele abhängig machen. Daß die nicht nur eine Pseudoerklärung sein kann, wie du es andeutest, sondern es für ihre Existenz wichtige Argumente gibt, siehst du in diesem Artikel:

http://ouroboros-forum.de/index.php?option=com_content&view=article&id=59:die-inkarnation-des-ich&catid=36:admin-essays&Itemid=62

Wir leben weil wir Entscheidungen treffen und dementsprechend handeln können.

Genau das was due geschrieben hast sind die Merkmale des Lebens,oder hast du schon mal einen Stuhl mit einem SToffwechsel gesehen;-)

Stimmt, eigentlich kann das, was wir leben auch nur ein Traum sein!

Aber wir leben, weil wir selber handeln können- aber wer legt das fest? Die Fragen gehen weiter und weiter... und letztendlich hat man keine guten Antworten...

Das ist doch gar keine Frage. Das Leben ist zu komplex um es in ein paar Sätze zu packen. Schau es dir einfach an dann siehst du doch was Leben ist. Dieses Rumtheoretisiere kann ich schwierig nachvollziehen.

es ist ganz einfach

Leben = du du = Leben

Du bist das Leben, also stell dich vor dein Spiegel und sag hallo zu deinem Leben .

lg Mika :D

Keine Sorge, ich bin nicht bestürzt oder so. Es geht mir um die Definition selbst.

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@Abnehmbar

xD wozu braucht man eine definition, wenn es keine wirklich gibt.

es gibt soviele Zweige für diese Frage und jeder Mensch sagt was anderes.

also ist schon ne schwere frage die du da gewählt hast ^^

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Genau so, wie du es siehst.

Also sind wir hochkomplexe biochemische Reagenzgläser mit vielen besonderen Reaktionsmustern auf verschiedene Umweltreize.

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@Abnehmbar

Unter andere ja. Auch komplexe soziale, emotionale und spirituelle Wesen - unter anderem und nicht zwingend..

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@Abnehmbar

Das ist der homo errans - der Sklave seiner Triebe.

Der echte homo sapiens reflektiert sein Verhalten: "Wer sich nicht selbst befielt, bleibt immer Knecht."

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