Worin besteht die Marktmanipulation bei matched orders/ pre-arranged trades?

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1 Antwort

Also ich kann nicht genau sagen, ob es das ist, was Du damit meinst.

Ein denkbarer Fall wäre Folgendes:

Ich hatte einen Kunden der 500.000 EUR in 2 OS investieren wollte - was zu der damaligen Zeit eine sichere steuerfreie Rendite ergab.

Dazu hätte man beide Orders aber gleichzeitig am Markt zu einem betimmten Kurs bekommen müßen.

Das wurde auch über den Händler versucht, nur sobald der andere Marktteilnehmer die Größe der Order sah, zog er die Kurse in die Höhe , womit die gewünschte Rendite nicht erreichbar war

Also hat die Bank die gleiche Konstruktion selbst dargestellt und es konnte mit einer Festpreisabsprache ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden.

Das war ein Pre - Arranged Trade zwischen Kunde und Bank.

Nachteile oder Vorteile gab es dadurch für andere Marktteilnehmer nicht.

Der einzige Vorteil liegt darin, daß ja nicht beliebige Größen von den Market- Makern gestellt werden und dann 10.000 für 2,00 EUR. die nächsten 10.000 für 2,05 EUR und so weiter verkauft werden.

Man würde sich also die Kurse künstlich hochziehen, umso wenn die Nachfrage bei den elektronischen Systemen sichtbar wird.

Es wäre also eher eine Kursmanipulation, wenn dir Gegenseite - der Market - Maker - die Kurse über den fairen Wert der ja bei OS errechnet werden kann, künstlich hochzieht.

Das andere , was Du meinen könntest , wäre ein Pakethandel bei Aktien.

Große Akteinorders werden zwischen zwei Marktteilnehmern direkt gehandelt, um an der Börse die Kurse nicht ungewollt nach oben oder unten zu ziehen.

Der Vorteil kann dann daran liegen, daß einier der beiden einen gewissen Abschlag oder Zuschlag zum Marktpreis bekommt.

Im übrigen gehen nach Schätzungen80 % der Großorders über diesen weg, auch die sogenannten Dark Rooms , genannt.

Hoffentlich nicht zu kompliziert geworden, kannst ja moch mal fragen per PN.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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