Woraus konnte Rutherford schließen, dass Atomkerne positiv geladen und sehr schwer sein müssen?

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3 Antworten

So weit ich weiss werden in dem versuch alpha Teilchen also protonen durch eine goldfolie geschossen.
Die Protonen werden von den Festen protonen in der Folie abgestoßen, wodurch sie in alle Richtungen fliegen könnrn dadurch schliesst man, dass atome einen sehr schweren Kern haben.

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Rutherford hat experimentiert. Er hat mit Alpha-Teilchen eine massive Metallplatte "beschossen". Nach dem bis dahin bekannten Atommodell hätten die Alpha-Teilchen da alle durchgehen müssen. Taten sie aber nicht. Etwa 1 Teilchen von 8.000 Teilchen wurde reflektiert, kam also zurück.

Rutherford war so verblüfft, dass er das wiefolgt beschrieb: Es ist, als würdest du mit einem 15 Zoll Geschoss auf Seidenpapier schießen und die Kugel prallt ab und trifft dich selbst,

15 Zoll, das sind mehr als 30 Zentimeter. Also ein sehr großes Projektil. Es war quasi unvorstellbar, dass Seidenpapier dem Stand hält.

Das bestehende Atommodell ließ ein solches Ergebnis nicht erwarten. Also experimentierte man weiter und überlegte, wie dieses sichtbare Ergebnis entstehen konnte.

Irgend etwas festes, massives musste dem Alpha-Teilchen "im Weg" sein und es abprallen lassen. Es musste aber auch sehr klein sein, denn immerhin kamen ganz viele Teilchen ungehindert durch.

Rutherford's Schlussfolgerung war, dass eine große Masse im Zentrum des Atoms sein musste. Da die negative Ladung der Elektronen schon bekannt war, konnten es nur positiv geladene Teilchen mit einer großen Masse sein. Dadurch ließ sich das Verhalten der Alpha's erklären.

Also: Experiment, Beobachtung, Analyse, Schlussfolgerung.

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