Woraus besteht ein Drogentest?

2 Antworten

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Das sind Drogen-Immunassays. Alle Schnelltests & Teststreifen beruhen darauf, übrigens auch Schwangerschaftstests.

http://de.wikipedia.org/wiki/Immunassay

Auf dem Teststreifen sind Antikörper gebunden die relativ selektiv auf die entsprechenden Drogen reagieren (zumindest sollen sie das). Die Antikörper sind an Enzyme gebunden, welche einen Farbstoff freisetzen/erzeugen, bzw. nicht erzeugen/freisetzen. Die Tests sind leider nicht so genau, sondern reagieren bedingt auch auf ähnliche, strukturell verwandte Stoffe. Manchmal reicht es auch einfach über einen Geldschein oder eine Türklinke zu streichen, damit der Test positiv wird. Das heißt aber nicht, dass alle Teststreifen so ungenau sein müssen.

Gruß Chillersun

Vielen Dank

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Lässt sich leicht ergoogeln

Südkorea Langzeitaufenthalt, Drogen?

Hallo,

ich habe auf folgender Quelle einen Text gefunden.

http://wiki.hs-schmalkalden.de/SuedkoreaDrogenmissbrauch

“In Südkorea ist die Polizei befugt, jede beliebige Person ohne Grund auf Drogen zu überprüfen. Dabei wird in der Regel ein Drogentest mit Haaren (bzw. Haarfollikel) gemacht und nicht wie in Deutschland mit Speichel. Durch den Haarfollikel-Test können Drogen noch bis zu drei Jahre später nachgewiesen werden. Es kommt immer wieder vor, dass die Polizei unangekündigt in Clubs und Bars Kontrollen durchführt. In Südkorea spielt es keine Rolle, wo die Drogen konsumiert wurden (ob in Südkorea oder im Ausland). Es zählt lediglich, DASS Drogen konsumiert wurden. Des Weiteren unterscheidet Südkorea im Arzneimittelgesetz (AMG) auch nicht zwischen „weichen“ und „harten“ Drogen. Auch die in vielen Ländern als „weiche“ Droge eingestufte Droge Marihuana (THC-Wirkstoff) kann zu genauso harten Strafen führen wie „harte“ Drogen (z.B. Heroin oder Kokain).

Für eine Bestrafung in Südkorea reicht es also aus, dass bei der Person THC nachgewiesen wird. Dabei hat der Richter einen enormen Ermessensspielraum und kann diverse Umstände in seine Entscheidung einfließen lassen. Die Strafen reichen gem. § 93 AMG daher von Geldstrafen bis hin zu fünf Jahren Freiheitsstrafe.

Bei der Bestrafung wird auch nicht zwischen Inländern und Ausländern unterschieden. Ausländer, die sich vorübergehend (z.B. im Urlaub) in Südkorea aufhalten und bei denen THC nachgewiesen wird, werden ebenso hart und strikt bestraft wie südkoreanische Staatsbürger.

[...]”

Ich habe vor für etwa ein Jahr nach Südkorea zu gehen. Jedoch konsumiere ich manchmal am Wochenende wenn ich in Holland bin etwas THC. Ich bin nicht abhängig und würde während der Zeit in Südkorea natürlich auf keinen Fall Drogen nehmen, bzw. das Verlangen dazu haben. Jedoch verunsichert mich der obrige Textauszug. Gleichzeitig finde ich aber auch keine andere Quelle, die das so deutlich ausdrückt. Die Seite vom auswärtigen Amt, sagt nur dass Drogendelikte eben hart bestraft werden.

Was kann auf mich zukommen, wenn ich hinreise und in eine Kontrolle gerate? Hat jemand Erfahrungen? Wie wahrscheinlich ist das? Würde sich die deutsche Botschaft einschalten? Klar, muss man sich an die Gesetze des jeweiligen Landes halten, aber ich konsumiere ja dort keine Drogen.

Bin leider weiblich, sonst würde ich meine Haare nach ein paar Monaten Verzicht einfach abrasieren haha

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ALLE Drogen legal kaufen können statt verbieten = Lösung des Drogenproblems?

Hallo Leute,

ich hatte gestern Abend eine Diskussion, die mich nicht mehr loslässt. Und zwar hat mein bester und in der Regel gut informierter Freund behauptet, dass eine Legalisierung sämtlicher Drogen (und damit der problemlose Kauf für jedermann) die beste Lösung für dieses Problem wäre. Er sagte, wenn man heute illegale Drogen legal kaufen könnte, dann wäre das für alle Beteiligten die beste Lösung da das kleinste Übel. Selbst harte Drogen wie Crystal Meths, Kokain oder gar Heroin sollten seiner Meinung legal bei speziellen vom Staat zertifizierten Shops zu kaufen sein. Gewisse Einschränkungen wie ein Mindestalter und hohe Anforderungen an die Verkaufsstellen seien "natürlich" vorausgesetzt.

Sein Hauptargument war: der "Krieg gegen die Drogen" sei gescheitert und Süchtige werden unnötig kriminalisiert und in dem heutigen System zwangsweise sozial isoliert und wie Aussätzige behandelt. Der Schwarzmarkt sorgt seiner Ansicht nach nur dafür, dass die falschen Leute (skrupellose Dealer) den Profit machen, während die Gesellschaft die Kosten zu tragen hat. Er hat das Beispiel der US-Prohibition angeführt, von der ich bislang noch gar nichts wusste: Und zwar sei Alkohol nach ihm eine wissenschaftlich nachweisbar derart schlimme Droge, dass man deren Verkauf in den USA in den 1920er-Jahren sogar gesetzlich verbot! Erst dadurch seien allerdings mafiöse Strukturen entstanden & die Menschen haben wie heutige Drogenkonsumenten schlechte Qualität zu überhöhtem Preis erhalten. Dem Menschen dürfe man nicht vorschreiben, welche Substanzen er zum Rausch benutzt und welche nicht.

Ich kann jetzt nicht seine komplette Argumentation wiedergeben, aber im Kern meinte er, dass wir als Gesellschaft besser fahren würden, wenn wir sämtliche Drogen legal machen würden & die Profite aus dem Verkauf dann dem Staat zukommen, wodurch Suchtprävention und die Folgekosten finanziert werden könnten. Das heutige System diene einfach nur der Mafia, die man damit unnötig finanziert und immer größer macht. Die Drogenlegalisierung wäre nach ihm zwar nicht perfekt als Allheilmittel, aber das kleinste Übel und damit die beste Lösung....?!??!

Also dass man als erwachsener Mensch Cannabis legal kaufen können sollte, das sehe ich ja noch ein und habe ihm da auch beigepflichtet. Meinetwegen auch unter Ausweisvorlage im Onlineshop bestellbar.... Aber auch alle anderen Rauschmittel wie sogar Heroin oder Methamphetamin zum Verkauf anbieten?! Am besten noch mit Express-Lieferung?! Mh, ich weiß ja nicht.. Was sagt ihr dazu, welche Argumente führt ihr ins Feld?

Da ich mich bisher damit noch kaum befasst habe, konnte ich ihm leider auch nicht viel erwidern & sagte, ich möchte mich dazu erst noch besser informieren. Erstmal war ich jedenfalls sehr geschockt, weil es so ein drastischer Schritt wäre und er sonst eher konservative Ansichten vertritt.

Was sagt ihr also zur vollkommenen Legalisierung sämtlicher Drogen und psychoaktiven Substanzen sowie Medikamente et cetera unter Auflagen?

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