Woraus besteht die Lauge, in die Brezen getaucht werden? Ist sie ungesund?

3 Antworten

Die Wikipedia meint: Die Brezel wird vor dem Backen für wenige Sekunden in Natronlauge (E 524), d.h. eine kalte Natriumhydroxidlösung (3 bis max. 5 % Natriumhydroxid in Wasser, pH-Wert 13-14) getaucht. Es erhält dadurch beim Backen eine für Laugengebäck typische braune Färbung und einen speziellen, „seifigen“ Geschmack. Durch die Wärmeeinwirkung reagiert das Natriumhydroxid auf der Oberfläche des Gebäcks mit Kohlendioxid aus der Luft zu Natriumcarbonat und Wasser. http://de.wikipedia.org/wiki/Brezel

Ob das für uns Verbraucher ungesund ist, weiß ich nicht, aber ein gelernter Bäcker hat mir einmal erzählt, dass das Brezelmachen von Hand geschieht und im Lauf der Zeit die Haut richtig "aufbeißt".

Fünfprozentige Natronlauge ist hundertmal konzentrierter als Waschlauge. Auch ein Bäcker sollte sie nicht auf die Haut, sondern auf die Brezn bringen. Natronlauge muss als giftig ausgewiesen werden, aber ein Zellgift wie z.B. Schlangengift ist sie nicht. Sie ist ätzend, greift die Haut an, macht sie glitschig. Die Brezel enthält keine Natronlauge mehr.

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