Woraus berechnet sich die Rentenhöhe bei Riester Fondssparplänen?

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Z. B. bei der DWS TopRente geht in der Ansparzeit alles in Fonds. Bis auf den Ausgabeaufschlag aber den kann man sich auch noch rabattieren lassen.

Zum Rentenbeginn kann man sich dann(wie überall) die 30 % des Guthabens auszahlen lassen. Ich halte es für realistisch, dass man das zumindet zum Teil macht, weil man z. B. weniger gesund ist als man sein möchte oder weil man wesentlich fitter ist und noch etwas machen möchte oder einfach weil die Rente oder andere Einkünfte doch etwas höher sind als erwartet. Vor allem wegen dieser Gestaltbarkeit ziehe ich die DWS TopRente vor.

Das restliche Guthaben wird als lebenslange Rente ausgezahlt. Bis 85 als Auszahlungeplan aus einem Geldmarktfonds. Für die Zeit danach geht zu Rentenbeginn ein Einmalbeitrag in eine Rentenversicherung, aus der dann die Auszahlungen ab dem 85. Lebensjahr kommen. Aktuell wäre eine mit 65 abgeschlossene Rentenversicherung, die ab 85 lebenslang auszahlt billig, aber das kann sich ändern.

Das Risiko, dass die Lebenerwartung deutlich steigt, z. B. weil der Krebs besiegt wird, besteht! Allerdings würden dann Rentenversicherungen auch Probleme bekommen. Garantien sind nur so viel wert, wie sich der leisten kann, der sie gibt und im Zweifel ist eine heute für in 30 Jahren abgegebene garantierte Rente schon wegen möglicher Inflationen absolut nichts wert, muss aber bezahlt werden.

Ich finde die Lösung der DWS unter dem Strich das interessantere wie auch ehrlichere Angebot, auch wenn man schon wegen der Fonds nicht zusagen kann, welche Rente wirklich rauskommt.

Nun ja, die Allianz hat sich da ein "Hintertürchen" offengehalten, wie viele andere Versicherer auch. Ein Fondssparplan ist aber nicht günstiger, im Gegenteil! Die müssen ja auch einen Teil Deines Guthabens für eine Versicherung aufwenden, um das sog. "Langlebigkeitsrisiko" abzudecken, und trotzdem musst Du, wenn Du älter als 85 Jahre wirst, eine dann niedrigere Rente akzeptieren. Verwaltungskosten wollen die auch - ich kann also den Vorteil nicht erkennen! Mein Tip: Es gibt Versicherer, die die Riesterrente ohne solche "Fußangeln" wie Treuhand- oder Anpassungsklausel anbieten. (z.B. die WWK) Vielleicht wäre es ja sinnvoll, einen Anbieterwechsel unter Mitnahme des Guthabens zu einem solchen Versicherer zu erwägen?

Hallo und vielen Dank für die schnellen Antworten! Dennoch nochmal eine Nachfrage: Wenn ich es richtig verstehe wird (von wem?) ein Betrag X an meinem 65 Geburtstag vom Endkapital des Fondssparplans in eine Rentenversicherung eingezahlt. Doch wieviel ist das? Kann ich das steuern oder gibt es dafür einen %-Satz? 2.) Es gibt es keinen Rentenfaktor (Sterbetafel der die auszuzahlende Rente beeinflußt. D.h. den Nachteil der (unsicheren)Rentenversicherung habe ich nicht, da das Kapitl direkt in einen Auszahlungsplan umgemüntzt wird?!

P.S: Ich höre sehr oft von der DWS obwohl diese ja auch recht hohe Abschlußgebühren erhebt (in den ersten 5 Jahren). Ist die Deka aufgrund ihrer Fondsauswahl schlechter ?

Grüße

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Zu Rentenbeginn werden etwa 25% Deines Guthabens für die Versicherung entnommen, die dann nach dem 85. auch nur die Grundrente zahlt. Und den "Nachteil der unsicheren Rentenversicherung" mußt Du ja nicht haben, weil - wie bereits erwähnt - einige Versicherer auf solche Anpassungen wegen zwischenzeitlich veränderter Sterbetafeln verzichten und Dir das auch garantieren! Und auch hier hast Du viele Gestaltungsmöglichkeiten (kostenlose Fondswechsel, Renditeoptimierung mit iCPPI wie bei der DWS, Rentengarantie bis zum 90. Lebenjahr möglich, was die DWS nicht bieten kann - um nur einige zu nennen...)

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Ich schreibe nur von der DWS TopRente.

Die hat keinerlei Abschlussgebühr, die auf die ersten fünf Jahre verteilt wird. Es ist ein normaler Fondssparplan mit Ausgabeaufschlag, den es auch mit Rabatt gibt, was die Kosten zusätzlich mindert.

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