Woraus begründet sich, dass ein Mensch mehr oder andere Rechte hat als ein Tier?

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18 Antworten

**Woraus begründet sich, dass ein Mensch mehr oder andere Rechte hat als ein Tier? **

Begründen tut sich das aus gar nix. Der Mensch hält sich eben für die Spitze der Evolution und benimmt sich dementsprechend.

Da kommt mir der Spruch aus dem 1. Martix Film in den Kopf :

"Es fiel mir auf als ich versuchte eure Spezies zu klassifizieren. Ihr seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere! Jetwede Art von Säugern auf diesen Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht! Ihr zieht in ein bestimmtes Gebiet und vermehrt euch, und vermehrt euch bis alle natürlichen Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die Ausbreitung auf ein anderes Gebiet. Es gibt noch einen Organismus auf diesen Planeten der genauso verfährt! Wissen sie welcher? Das Virus! Der Mensch ist eine Krankheit, das Geschwür dieses Planeten! Ihr seid wie die Pest! Und wir sind die Heilung."

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Das ist meiner Meinung nach eine Frage der Sichtweise.

zum einen: Jede Art beschützt ihre Art zuerst

zum anderen: Die Gesetze gelten nur in der Menschlche Gesellschaft, wenn du in der Wildnis auf ein Rudel Hyänen triffst, hast du in ihren Augen auch weniger Rechte als Tiere und sie fressen dich auf.

Der Mensch ist halt aufgrund seiner Intelligenz und seines Körpers in der Lage Tiere (zum Beispiel als Nahrung) zu halten und zu züchten, aber das machen Tiere auch (z.B. Ameisen) und manche Tiere legen ihre Eier in lebenden Tieren ab, so das diese von den Larven bei lebendigem Leib gefressen werden. Katzn fangen Mäuse ohne sie zu ganz zu töten, damit der Nachwuchs jagen lernen kann, bei Delphinen gibt es Massenvergewaltigungen.

Der unterschied zwischen Mensch und Tier ist, das der Mensch sich darüber Gedanken macht. Ich habe mal n einem Buch etwas gelsen was jemand zu einer Frau sagte, die wegen ihrer ersten Jagdbeute Schuldgefühle hatte das gut passt:

"Das ist der Verlust der Unschuld, wenn wir erkennen, was wir tun müssen um zu Überleben. Ich denke nicht, das der Wolf sich Gedanken um den Hasen macht, den er reißt um zu fressen, das ist der Unterschied zwischen Mensch und Tier. Wir sind in der Lage liebe zu empfinden, und manchmal überträgt sich diese Liebe auf alle Lebewesen. Wenn wir uns aber dadurch davon abhalten lassen würden zu Jagen, würden wir nicht lange überleben"

Quelle: Ayla und das Tal der großen Mutter (aus dem Gedächtnis geschrieben, keine Garantie auf vollständigkeit des Zitats ;) )

LG Deamonia

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Kommentar von DrBrainstorming
08.11.2015, 10:20

mal eben aus dem Gedächtnis gezaubert nice :D

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Das muß man nicht auch noch begründen, wenn man sich selbst keiner massiven Selbsteinschränkung unterzieht.

Was wäre denn die Folge, hätten Tiere die gleichen Rechte wie wir Menschen? Nun, das würde sich rasch die Frage stellen, ob wir Nutztiere zum Schlachten halten dürfen. Auch Haustiere,Pelztierfarmen, Tierversuche und Zoos kämen auf den Prüfstand. Jegliche Besiedelung sowie die Landwirtschaft müßten kritisch hinterfragt werden, denn so greifen wir ja auf schädigende Weise in die Biotope der Tiere ein. Ein Heer an Tieranwälten wäre damit beschäftigt, sorgsam zu prüfen, ob unsere Wirtschaftsweise mit dem Leben anderer Tiere kompatibel ist.

Menschen sind en gros gesehen nicht so bescheuert solch eine Selbstbeschränkung vorzunehmen, denn was man dem Einen gibt, nimmt man sich selbst. Man vergleiche es u.a. auch mit einer Wippe, geht die eine Seite hoch, dann senkt sich die andere usw.

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Der Mensch gibt sich die "Menschenrechte" selbst und die Tiere geben sich ihre Rechte nicht selbst, sondern bekommen sie von den Menschen. Aus eigenen Interessen (wir wollen ja z.B. Tiere essen, sie z.T. als Arbeitskraft etc. benutzen) räumen wir Tieren nicht die gleichen Rechte ein wie anderen Menschen.

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Es gibt kein Recht;

Recht ist etwas, das wir Menschen selber vergeben und zuweisen, nichts messbares oder objektiv existentes.

Das für eine menschliche Kultur (insbesondere die heutige) zusätzliche Regelungen und Vorschriften notwendig sind um eine Abwägung von Interessen zu tätigen als dies bei anderen Tieren notwendig ist, ist klar.

Auch können wir anderen Tieren gar nicht alle Rechte zukommen lassen (z.b. das Recht auf Eigentum, Urheberrecht etc), das würde so natürlich nicht funktionieren ;)

Das wir in vielen Fällen eher zur eigenen Art als zu anderen tendieren ist biologisch auch völlig normal.



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Hochmut. 

Interessant ist hier der wissenschaftliche Diskurs. Erst hieß es Tiere hätten keine Rechte weil sie keine Sprache hätten. Dann wurde die eine und die andere Sprache tatsächlich erforscht bzw. ließ sich wissenschaftlich einfach nicht mehr leugnen. Das nächste Argument war dass sie nicht lernfähig seien. Bis Wissenschaft das Gegenteil nachwies. Dann hieß es sie hätten keine Kultur. Aktuell weigern sich noch mancherlei Wissenschaftler den Nachweis von Kultur im Tierreich als Fakt anzuerkennen. Die Geschichte mit der Weiterentwicklung ist immerhin anerkannt. Also dass neue Fertigkeiten erfunden werden die dann auch noch an andere vermittelt werden. 

Und ja: Tatsächlich ist die Mehrheit des Christentums unfähig ihrem angeblichen Glaubensgründer geistig zu folgen. Denn dieser beantwortete während einer Diskussion mit Pharisäern und Schriftgelehrten die Frage ob Tiere auch eine Seele hätten mit dem Verweis auf den menschlichen Hochmut. Und der Gegenfrage ob irgendwo in der Schöpfungsgeschichte stünde dass Etwas auf dieser Erde auf andere Weise erschaffen worden sei als wir Menschen. 

Ach ja, ich lese gerade die Behauptung dass wir Menschen intelligenter seien als die Tiere. Eine solche Behauptung kann nur von Unwissenden aufgestellt werden, von Ignoranten. Ich z.B. habe mal Papageien gehabt. Die sprachen fließend spanisch, englisch, deutsch, nederländisch. Ich nicht. Beim dritten Vogel habe ich erst gar nicht versucht so eine käufliche Vogelleine ums Bein zu binden denn so ein Teil ist binnen zwei Minuten vom Fuß. Spätestens. Ob wir fähig wären rund um die Welt zu reisen auf Nahrungssuche wie es sehr viele Tiere tun? Nur weil es uns unsere Eltern vorgemacht haben? Denn ein Wal oder Delphin der in Gefangenschaft aufwuchs und nicht die entsprechenden Kenntnisse vermittel bekommen hat tritt ohne Artgenossen die ihn das erste Mal führen eine solche Reise nicht an. Er verhungert eher. 

Dann kommt gerne das Gegenargument Tiere würde nur bis zu einer bestimmten Zahl rechnen. Das Gegenargument meiner Papageien: Warum sollen wir denn mehr zählen? Papa, Mama, vier Kinder. Sechs. Und wenn wir im Schwarm fliegen dann gelten eh andere Regeln. -Tieren ist in der Regel Gier fremd. Daran wird es liegen dass sie mehr Zahlen nicht brauchen. Ein anderes Argument ist mir noch nicht dazu begegnet. 

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Kommentar von kayo1548
08.11.2015, 16:31

Ob TIere Rechte haben oder nicht hat mit naturwissenschaftlichen Aspekten zu tun.

Rechte sind keine objektiv messbaren Eigenschaften unseres Universums und damit gar nicht Gegenstand von Naturwissenschaften, zumindest nicht so (man kann natürlich versuchen zu ergründen warum bestimmte Aspekte da eine Rolle spielen, also RÜckschlüsse auf evolutionstechnische Aspekte ermitteln)

Dann wurde die eine und die andere Sprache tatsächlich erforscht bzw. ließ sich wissenschaftlich einfach nicht mehr leugnen

Tiere können definitv kommunizieren - eine Sprache wie wir sie kennen haben allerdings keine anderen Tiere; dafür fehlen ihnen schlicht und ergreifend Denkprozesse bzw ist es rein anatomisch nicht möglich.

". Dann hieß es sie hätten keine Kultur. "

Das haben gewisse Tiere, z.b. artverwandte Primaten natürlich.

Natürlich nichts was mit unserer Kultur zu vergleichen wäre, aber es wird beispielsweise durchaus der Gebrauch von primitven Werkzeugen weitergegeben oder das Nutzen von heißen Quelln.

Also interessant ist das in jedem Falle.

" Tatsächlich ist die Mehrheit des Christentums unfähig "

wobei man sagen muss das hierzulande kaum jeder der auf dem Papier Christ ist, das auch wirklich ist.

 

"Ach ja, ich lese gerade die Behauptung dass wir Menschen intelligenter seien als die Tiere."

Kein anders Tier ist zu solchen abstrakten und komplexen Denkvorgängen in der Lage wie wir.

D.h. nicht, dass andere Tierarten in manchen EInzelprozessen nicht besser abschneiden als wir.

Aber über so ein Denkvermögen wie wir es haben verfügt kein anderes Tier.

"Ich z.B. habe mal Papageien gehabt. Die sprachen fließend spanisch, englisch, deutsch, nederländisch. "

Papageien plappern nach - ein Verständnis unserer Sprache haben sie nicht.

"Ob wir fähig wären rund um die Welt zu reisen auf Nahrungssuche wie es sehr viele Tiere tun?"

schau dir mal unsere Ausbreitung an - offenbar ja.

Im Gegenzug sind viele Tiere dazu nicht fähig. Ist ja auch logisch: evolutionsbiologisch ist man mitunter an gewisse Nahrung und gewisse klimatische Bedingungen und eine gewisse Nische gebunden.

Wir Menschen haben halt den Vorteil der offenen Regulationen, wie es kaum ein anderes Tier hat:  wir können auf andere Nahrung ausweichen, durch Lernprozesse in einem neuen Umfeld zurechtfinden und durch kulturelle Güter klimatischen Bedingungen u.ä. ein stückweit trotzen.

"Tieren ist in der Regel Gier fremd."

das ist falsch;

Gier ist generell überlebenswichtig:  wenn ich nicht meine eigenen Interesse wahre kann ich nicht sonderlich lange überleben.

Bei artverwandten tendiert man in der Regel eher dazu zu helfen (dazu gibt es auch eine Formel die natürlich vereinfacht ist aber durchaus interessant)

Aber auch hier gibt es durchaus Grenzen, eben dann wenn eine gewisse SItuation vorliegt oder das Risiko zu groß ist.

Es gibt junge Haie, die z.b. noch im Mutterleib darum kämpfen wer überleben darf.

ALso gier nach Ressourcen gibt es überall, vor allen natürlich wenn selbige knapp sind.

" Daran wird es liegen dass sie mehr Zahlen nicht brauchen."

Also den Kausalzusammenhang verstehe ich nicht

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Rein biologisch betrachtet sind die Menschen die dominierende Spezies auf diesem Planeten. Ganz oben auf der Futtertabelle. Und die dominierende Spezies bestimmt eben, wie der Hase läuft.

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Auf Papier geschriebene Gesetze sind unnatürlich. Natürlich dagegen ist es den schwächeren zu jagen und zu erlegen. Das ist der Lauf der Natur.

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Kommentar von kayo1548
08.11.2015, 16:15

"Auf Papier geschriebene Gesetze sind unnatürlich. "

Generell gibt es bei vielen Tieren Regeln (natürlich nicht so umfangreich und nicht auf Papier geschrieben)

Das wir in der Lage sind eine entsprechende Kultur aufzubauen ist durchaus natürlich (letztendlich ist alles natürlich), aber natürlich schaffen wir so eine SItuation, die da teilweise durchaus mit unseren biologischen Präferenzen konkurrieren kann.

Umgekehrt können wir dadurch aber auch durch Schaffung von Kontextfaktoren Dinge beeinflussen:

So gingen die Zahle der Morde und Kriege beispielsweise massiv zurück, obgleich selbige definitv menschlicher Natur sind.

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Wie du schon gesagt hast liegt der Unterschied in der Intelligenz. Genau dadurch ist die Menschheit in der Lage sich über die Tiere zu erheben. Ob nun ein Mensch mehr Rechte als ein Mensch hat ist Ansichtssache.

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da sich jedes tier als höherwertig betrachtet, würde es seine gesetze so schaffen, dass es selbst am besten dabei wegkommt.  

allerdings ist der mensch das einzige tier mit gesetzen.... pech für die anderen.

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Weil nur wir Menschen die Intelligenz haben Gesetze zu machen. WIR bestimmen wer mehr Rechte hat. Das hat nichts mit Natur ( natürlich ) zutun sondern einfach Machtausübung

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Kommentar von Deamonia
08.11.2015, 10:23

Jepp, einem hungrigen Raubtier in freier Wildbahn sind unsere Gesetze auch herzlich egal, der Stärkere bestimmt....

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Weil für die Tiere nur ein Gesetz gilt: Das des stärkeren^^
Wenn jetzt ein männlicher Löwen den anderen als Alpha Tier ablöst, sagt der ja auch nicht "Du hörst von meinem Anwalt"

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Diese Frage stelle ich mir, wenn ich manche Frage hier sehe, auch. Kann Dir aber nur sagen, das hat historische Gründe oder auch religiöse, diese wurden dann in Gesetze gegossen.

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weil tiere gar nicht in der lage sind, gesetze aufzustellen oder eine "tierrechts-charta". das muessten menschen fuer sie tun.

wenn du menschenrechte abschaffen willst, damit wir mit den tieren gleich gestellt sind, fangen wir mit allem wieder bei null an.

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man muss eben auch seine Rechte kennen. (Wird auch vielen Menschen zum Verhängnis) Tiere haben kein Rechtsempfinden und könnten sich auch nicht an Gesetze halten

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gewonnen hat - wer seine rechte schriftlich niederlegen kann und sie auch durchsetzt.

 da sind die tierchen uns leider unterlegen :)

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Kommentar von Deamonia
08.11.2015, 10:24

Hihi, stell mir grade vor, wie man einem Raubtier in freier Wildbahn mit einem Stapel Papier voller Gesetze vor der Nase rumwedelt XD

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Weil nen tieger zb würd sich auch über nen Löwen stellen statt über einen anderen tieger!

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Angeblich aus der Bibel.

Ich hasse es so sehr, Um deine Frage zu erweitern. Warum hatt ein Mensch mehr Rechte als Menschenaffen, Sie fühlen- Denken -Handeln wie ein Mensch, warum sollten sie keine Rechte bekommen?

Mein Lehrer hatt es damals so erklärt: Jedes Tier hat ein gewisses Recht, Und der Mensch sollte mit seiner von Gott geschenkten macht sorgsam umgehen.

(Ps: Diese Antwort hat mich damals nicht befriedigt)

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