Worauf sollte man achten wenn man einen Schenkungsvertrag aufsetzt?

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8 Antworten

Worum geht es Dir. Steuerrecht oder Zivilrecht? Zinsen auf Kinder verlagern, oder Vermögen vor Gläubigern sichern ?

Wasserdichte MUSTERverträge erhältst Du nirgens, das sich Recht stetig ändert, ändern sich auch Verträge von Zeit zu Zeit.

Für die Wasserdichte kommst Du am Notar/Rechtsanwalt wohl nicht vorbei

Wenn´s nicht allzuviel ist und die Schenkung von Herzen erfolgt, gib es ab, der Beschenkte nimmt es an, freut Euch Beide und verzichtet auf Vertragsquatsch! Soll´s was Pfiffiges werden, mit Immobilien, Millionenbeträgen und weil man´s doch nicht so ganz loslassen möchte, mit Rückforderungsmöglichkeiten, dann geht zum Notar!

Zwar nicht der ganze Schenkungsvertrag, aber das Schenkungsversprechen, also die Willenserklärung des Schenkenden, bedarf der notariellen Beurkundung . Wird diese Form nicht eingehalten, so kann der Formmangel durch die spätere Bewirkung der versprochenen Leistung geheilt werden. Das heißt, eine Beurkundung eines Notars ist etwa dann nicht mehr erforderlich, wenn das Geschenk bereits übereignet wurde. Ein vor der Übergabe geschlossener Schenkungsvertrag wird damit nachträglich wirksam. Die Schenkung kann auch mit einer Auflage verbunden werden.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schenkungsvertrag

Was willst Du denn schenken?

Bei Immobilien beispielsweise braucht man eh einen Notar.

Und auch sonst würde ich das beim Notar machen.

Da bekommt man die Beratung zur "Wasserdichtigkeit" gleich dazu!

Hier würde ich nur einen erfahrenen Notar zu Rate ziehen.Alles "Selbstgestrickte" birgt Fehler.

Das kann man beim Notar machen. Ich denke, es geht auch nur über den Notar, dort kann man sich auch genau beraten lassen.

Eine Beurkundung eines Notars ist dann nicht mehr erforderlich, wenn das Geschenk bereits übereignet wurde.

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@hannastgt

Ohne notarielle Beglaubigung ist der Vertrag nicht rechtsgültig

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@Babsi1985

Aufgrund der besonderen Lage - insbesondere die Unentgeltlichkeit und die grundsätzliche Nichtrückforderbarkeit - muss das Schenkungsversprechen notariell beurkundet werden, bei Verstoß ist der Vertrag gem. § 125 nichtig. Allerdings kann die Nichtigkeit durch Bewirkung der "versprochenen" Leistung geheilt werden (§ 518 II BGB) soll heißen er wird Rückwirkend rechtswirksam, ähnlich wie bei eingeschränkter Geschäftfähigkeit.

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@hannastgt

Quelle: http://www.jurawiki.de/SchenkungsVertrag die formulieren es einfacher als ich :-)

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Außer dem Notar sollte eventuell vorher(!) mal ein Steurberater befragt werden!

Das müsst ihr bei einem Notar machen

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