Worauf muss man achten, wenn man selbst Pilze sammelt?

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10 Antworten

Hallo Pinscher, Du hast einen Tip von indy72 bekommen, ich möchte Dir dringend davon abraten den zu befolgen. Wenn er das seit Jahrzehnten so macht, naja? Es gibt sehr wohl tödlich giftige Pilzarten die gut riechen und auch mild schmecken, allen voran der Grüne Knollenblätterpilz. Wenn Du den Unterschied zwischen Röhrlingen und Lamellenpizen kennst, bist Du schon ein gutes Stück weiter. Lass am Anfang die Lamellenpilze einfach stehen. Nimm nur Röhrenpilze mit braunen Hüten und gelben oder weißen Stielen mit. Maronenröhrlinge heißen die mit den gelben Stielen und braunen Hüten und Steinpilze heißen die mit den weißen Stielen. Sieh Dir am besten ein paar Bilder im Internet an. Sieh Dir auch Bilder vom Gallenröhrling an, der sieht dem Maronenröhrling sehr ähnlich, ist nicht giftig, schmeckt aber gallebitter.Der Gallenröhrling hat einen braunes Netzmuster auf dem Stiel und immer einen Rosaton auf den Lamellen. Ansonsten viel Spaß Gruß Heiko

im fall der fälle würde ich auch so einen pilzberater aufsuchen. die gibt es in vielen städten. die gucken sich deinen "fang" an und selektieren ihn. da kannst du dir erklären lassen was giftige pilze sind, bzw, wie man sie erkennt. oftmals haben gute speisepilze einen nicht so guten doppelgänger, bzw einen pilz, der dem eßbaren sehr ähnlich ist.

Es gibt beim Pilzesammeln wenige Regeln, die jedoch einfach undhilfreich sind.

  • Eßbar sind alle Pilze, die angenehm riechen. Scharf, sauer oder bitter zählen nicht dazu.

  • Kann man am Geruch nicht erkennen, ob die Pilze gut sind, kann man bdenkenlos eim erbsengroßes Stück in den Mund nehmen und langsam zerkauen. Bei der geringen Menge kann selbst bei sehr giftigen Pilzen kaum was passieren. Ist der Geschmack irgendwie nicht angehnehm (also, scharf, säuerlich oder bitter), dann sollte man das zerkaute Zeugs rausspucken und diesen Pilz nicht einsammeln. Beim Testen sollte man die Masse bis zu 3 Minuten im Mund kauen, bis man eine Entscheidung gefällt hat.

  • Dann gibt es etliche Spezaialtipps um "echte" von "falschen" Pilzen auseinander zu halten. Sie obigen Tipps sind allerdings hinreichend sicher, um keine schlechten Pilze heim zu nehmen. Da ich seit Jahrzehnten jährlich auf Pilzsuche unbeschadet gegangen war, kann ich sie bedenkenlos empfehlen.

Gib mal bei Google den Begriff Speisepilze ein und mach dich anhand der Abbildungen und Erklärungen mit dem Thema vertraut.

Da die tödlich giftigen Pilze alle Lamellen unter ihrem Hut haben, würde ich von diesen zuerst mal die Finger lassen.

Bei den Pilzen mit einem Schwamm unter dem Hut ist nur ein Bösewicht, der Gallenröhrling. Er sieht dem Steinpilz sehr ähnlich, ist aber gallenbitter und darum ungenießbar.

Hier sind gute Abbildungen: http://www.knoess.de/pilze/essbar.htm

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Wenn du wirklich auf Nummer sicher gehen willst, solltest du dir ein Buch mit heimischen Pilzen zulegen und das mitnehmen.

pilze würde ich nur selber sammeln, wenn ich sie kennen würde.

ich kaufe nicht mal welche bei fliegenden händlern am straßenrand.

und dann wenigstens zum pilzberater gehen und die pilze prüfen lassen.

Was ist denn ein Pilzberater? Wo gibt es soetwas bzw. so jemanden?

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@pinscher

das sind leute die betrachten deine pilze und begutachten sie, finden sie einen fliegenpilz wird der sofort vernichtet :o))

schau mal bei euch in die seiten, gibt es eigentlich fast überall solchen stellen.

wenn keinen findest, müsste euere gemeindeverwaltung wissen wo der nächste bei euch ist.

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immer schön dran denken: man kann alle Pilze essen, manche jedoch nur einmal....

Hier sind einige heimische Pilze beschrieben und abgebildet:

http://www.ulrich-terpitz.de/fungi/welcome.html

Also das pauschalisieren, alles was nicht bitter,scharf oder sauer schmeckt wäre essbar ist purer schwachsinn.........sorry. Die wenigen die den grünen Knollenblätterpilz überlebt haben, werden dir bestätigen, das er vorzüglich schmeckt! ;)

Das man ein gutes Testament hat.

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