woran sieht man ob eine taschenlampe wasserfest ist?

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1 Antwort

Wenn ein Hersteller die Eigenschaften seines Produktes gegen Eindringen von Fremdkörpern / Staub und Wasser genau nach Norm definieren will, so gibt er in der Produktbeschreibung eine sogenannte "IP-Nummer" an.

IP 68 wäre hier für "normale" Elektrogeräte die erst einmal höchste Norm und steht für Dichtheit gegen feinste Partikel / Stäube, sowie Schutz vor direktem ( starken ) Strahlwasser aus allen Richtungen und Wasserdichtheit bis zu einer Tauchtiefe von bis zu einem Meter.

Jackie251 25.07.2016, 09:41

Nachtrag:
Für Taschenlampen ist häufig kein Staubschutz angeben (dafür steht im Beispiel oben die 6)
Wenn eine Angabe nicht gemacht wird, füllt man diese Stelle mit einem X auf.
Daher sind ein Großteil der Taschenlampen (also der Großteil der modernen Markenlampen) in der Beschreibung mit IPX8 versehen.
Diese sind dann wasserdicht.
Wichtig ist, es handelt sich lediglich um Wasserdichtheit beim Untertauchen, also bei einer ansonsten im Wasser nicht bewegten Lampen.
Es ist daher keine Tauchlampe. Ein - in Leuchtrichtung bewegte Lampe muss ja gegen den hydrodynamischen Druck und nicht nur gegen den Hydrostatischen Druck gedichtet sein.

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Parhalia 25.07.2016, 23:36
@Jackie251

Sehr gute Ergänzung auf professioneller Ebene.

Rein optisch sieht man es ohne konkrete Herstellerbeschreibung halt nur an wenigen Markern, ob eine Taschenlampe zumindest mal einen Regenschauer aushalten KÖNNTE.

So deuten ganz offensichtliche "Schiebeschalter" z.b. darauf hin, dass die Taschenlampe nicht mal gegen Regen zeitweilig geschützt ist. Ein gummierter flacher Schaltpunkt lässt hier schon etwas mehr rudimentären Schutz vermuten.

Sehr einfache, billig wirkende und oft mit mechanischen Lücken versehene Reflektorköpfe mit variabler Focussierung geben oft auch schon einen kleinen Einblick.

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