Woran scheitert die italienische Wirtschaft?

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3 Antworten

Italien ist Italien. Die haben ihre eigene Art wie auch Spanien, Frankreich oder wir in Deutschland. Das wäre alles kein Problem, wenn eine gemeinsame Währung wie der EURO die Länder nicht zusammenketten und an der stärksten Wirtschaft in Deutschland und unserer Art messen würde. Ursprünglich war der EURO für Italien verlockend. Sie wurden ihre Millionen-Lira los, Ergebnis vieler Abwertungen und vor allem, es gab billige Kredite. Doch billige Kredite können süchtig machen, wie billiger Schnaps bei einem Alkoholiker. Der nimmt den Schnaps nicht zur Wundbehandlung oder sonstiger Veredlung, sondern säuft ihn. Die stärker von Korruption geplagte Wirtschaft in Italien hat aus den billigeren Krediten keine neue Wirtschaftskraft geschöpft sondern über korrupte Seilschaften in die eigenen Taschen gewirtschaftet. Jetzt stehen sie da, total überschuldet mit Banken, die nochmal einen Schlag Sahne obendrauf gegeben haben und nun in ihren Portefeuilles eine Sammlung fauler Kredite beherbergen. Wie für alle Schuldenländer war der EURO kein Segen. Über die Schulden sind sie erpressbar für alle Politiker, die von einem undemokratischen, aus Brüssel bürokratisch diktierten Europa träumen. Ob Italiener und Franzosen sich die Diktate aus Brüssel lange gefallen lassen, ist fraglich, doch ihre hohe Schuldenstände zwingen sie dazu.

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Hoher Steuerdruck, schwerfällige Bürokratie und extrem langsame und unberechenbare Justiz lähmen die Wirtschaft. Hinzu kommen Korruption und politische Instabilität. Trotzdem leisten einzelne Firmen Beachtliches, aber dann versuchen die meisten auch in andere Länder auszuwandern, wo man der Wirtschaft weniger Prügel vor die Füße wirft.

 

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An der Korruptheit der Politiker, wie in der restlichen EU eben auch

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