Woran merkt man ob man Depressionen hat?

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4 Antworten

Man fühlt sich antriebslos, lustlos, besonders morgens. Abends ist die Stimmung oft besser. Auch körperlich fühlt man sich oft schlapp, da ist oft jeder Schritt zu anstrengend. Das sind Anzeichen, die man eigentlich oft gar nicht als Depression wahrnimmt. Wenn man sich nur mal zwischendurch für einen oder zwei Tage so fühlt, ist es nichts Dramatisches, da ja jeder mal seine schlechten Tage hat. Aber wenn dieser Zustand schon länger anhält, könnte da schon eine leichte Depression hinterstecken. Ich hatte leider auch schon Depressionen und die Symptome passten genau.  

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duhok16 25.08.2016, 23:09

Bei mir ist es so, das ich abends meistens schlechte Laune hab. Aber das nicht jeden Tag sondern vllt paar Mal im Monat.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob es bei mir Depressionen sind, ich bin meistens traurig und Weine dann nur.'

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MrClarkKent 25.08.2016, 23:12
@duhok16

Es gibt auch verschiedene Arten von Depressionen. Ob es sich bei dir um eine handelt, weiß ich nicht, da ich kein Fachmann bin, ich konnte daher nur die Anzeichen von meiner Depression nennen, die aber laut Arzt typisch sind. Ich hatte diesen Zustand schon sehr lange, ohne auf die Idee zu kommen, dass da eine Depression hintersteckt, ich hatte es immer auf eine schlechte Lebensphase geschoben, bis ich mal mit jemand darüber geredet hatte. 

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duhok16 25.08.2016, 23:13

Ok, danke dir!

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Das ist eine Krankheit, die nicht immer leicht zu erkennen ist, weil sie so unterschiedliche Symptome haben kann.

Die Hauptsymptome sind:[12]

depressive Stimmung: Die Depression ist charakterisiert durch

Stimmungseinengung oder bei einer schweren Depression dem „Gefühl der

Gefühllosigkeit“ bzw. dem Gefühl anhaltender innerer Leere.

Interessensverlust, Freudlosigkeit:

Verlust der Fähigkeit zu Freude oder Trauer; Verlust der affektiven

Resonanz, das heißt, die Stimmung des Patienten ist durch Zuspruch nicht

aufzuhellen.

Antriebsmangel, erhöhte Ermüdbarkeit: Ein weiteres typisches Symptom ist die Antriebshemmung.

[13]

Bei einer schweren depressiven Episode können Betroffene in ihrem

Antrieb so stark gehemmt sein, dass sie auch einfachste Tätigkeiten wie

Körperpflege, Einkaufen oder Abwaschen nicht mehr verrichten können.

Die Zusatzsymptome sind:[12]

verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit

vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen

Schuldgefühle und Gefühle von Minderwertigkeit

negative und pessimistische Zukunftsperspektiven: Charakteristisch

sind übertriebene Sorge um die Zukunft, unter Umständen übertriebene

Beunruhigung durch Bagatellstörungen im Bereich des eigenen Körpers

(siehe Hypochondrie), das Gefühl der Hoffnungslosigkeit, der Hilflosigkeit oder tatsächliche Hilflosigkeit

Suizidgedanken oder -handlungen: Schwer Betroffene empfinden oft eine völlige Sinnlosigkeit ihres Lebens. Häufig führt dieser qualvolle Zustand zu latenter oder akuter Suizidalität.

[14]

Schlafstörungen

verminderter Appetit

Ferner kann zusätzlich noch ein somatisches Syndrom vorliegen:

Interessenverlust oder Verlust der Freude

mangelnde Fähigkeit, emotional auf die Umwelt zu reagieren

frühmorgendliches Erwachen: Der Schlaf ist gestört in Form von

vorzeitigem Erwachen, mindestens zwei Stunden vor der gewohnten Zeit.

Diese Schlafstörungen sind Ausdruck eines gestörten 24-Stunden-Rhythmus.

Die Störung des chronobiologischen Rhythmus ist ebenfalls ein charakteristisches Symptom.

Morgentief: Häufig geht es dem Kranken vormittags besonders

schlecht. Bei einer seltenen Krankheitsvariante verhält es sich

umgekehrt: Es tritt ein sogenanntes „Abendtief“ auf, das heißt, die

Symptome verstärken sich gegen Abend und das Einschlafen ist erschwert

oder erst gegen Morgen möglich.

psychomotorische Hemmung oder Agitiertheit:

Die Hemmung von Bewegung und Initiative geht häufig mit innerer Unruhe

einher, die körperlich als ein Leibgefühl wahrgenommen wird und sehr

quälend sein kann (stumme Exzitation,

lautlose Panik

).

[15]

deutliche Appetitlosigkeit,

Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme („Kummerspeck“),

Auch kann sich das sexuelle Interesse vermindern oder erlöschen (Libidoverlust).

Depressive Erkrankungen gehen gelegentlich mit körperlichen Symptomen einher, sogenannten Vitalstörungen, Schmerzen
in ganz unterschiedlichen Körperregionen, am typischsten mit einem
quälenden Druckgefühl auf der Brust. Während einer depressiven Episode
ist die Infektionsanfälligkeit erhöht. Beobachtet wird auch sozialer Rückzug, das Denken ist verlangsamt (Denkhemmung), sinnloses Gedankenkreisen (Grübelzwang), Störungen des Zeitempfindens. Häufig bestehen Reizbarkeit und Ängstlichkeit. Hinzukommen kann eine Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen.[16]

Quelle: Wikipedia

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Herunter hängende Schultern, eine Schnute ziehen. Bitterlich in Selbstmitleid versinken. Die Sinnlosigkeit seines Lebens zu studieren und das Bett zum besten Freund zu erklären.

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Du kannst es nur vermuten, Gewissheit bringt nur die Diagnose vom Psychiater.

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