Woran merkt ein Psychologe an der Körpersprache dass es seinem Patienten schlecht geht?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Das ist nicht nur die Körpersprache, sondern auch wie man Situationen, über die man erzählt, darstellt und die Sätze formuliert. Wenn man zum Beispiel stottert, nicht die richtigen Worte findet.. deutet das darauf hin, dass einen das Thema schwer fällt, belastet oder vielleicht ungelöste Konflikte vorliegen. Der Patient kann bei einem Thema mal sehr schnell reden (will er vielleicht schnell viel loswerden, damit er der Situation früher entfliehen kann und/oder belastet ihn das Thema?). Er kann aber auch das Thema versuchen zu wechseln, das deutet auch auf einen Widerstand hin.

Speziell auf Körpersprache bzw. Mimik: Wenn ein Patient bei einem Thema wegschaut, Augenkontakt vermeidet, wenn er anfängt zu weinen (klares Anzeichen, dass es ihm schlecht geht), aber auch so Sachen wie das er Arme verschränkt (will er vielleicht nicht über ein Thema reden, weil es ihm schwer fällt? -> Arme vor Körper, um sich bildlich gesprochen zu schützen?). Wenn die Körpersprache alles andere als offen ist, dann kann der Psychologe auch Rückschlüsse ziehen.

Der sogenannte leere Blick ist ebenfalls ein Zeichen, dass es einem  Menschen nicht gut geht.

Insgesamt lässt sich sagen, dass jede Körpersprache oder Mimik auch etwas anderes bedeuten kann und womöglich falsch von anderen interpretiert wird. So kann Arme verschränken auch einfach eine bequeme Sitzposition darstellen oder das man Bauchweh hat.
Zusätzlich kommt es immer darauf an, wie die Persönlichkeit eines Menschen ist und in welchem inhaltlichen Zusammenhang die Körpersprache steht.

Das Lächeln kann gekünstelt sein, also nicht echt, verkrampft, ein Mensch kann dem Gegenüber nicht in die Augen sehen, die Mimik ist nervös und und und. Ich würde schon versuchen mich zu öffnen, du möchtest doch gesund werden oder? Bedenke, ein Therapeut hat in der heutigen Zeit genug Patienten, er hat es nicht nötig Patienten die nicht gesund werden wollen zu halten.

Du hast heute abend bereits eine ähnliche Frage gestellt.

Falls du vorhast, deinen Psychologen "auszutricksen" - lass es. Du schadest dir damit nur selber.

Wenn es dir nicht gelingt, dich zu öffnen, lass deine Maske noch eine Weile auf bis du mehr Vertrauen hast. Wenn du einen guten Psychologen hast, wird er es akzeptieren. Wie du bereits festgestellt hat, er durchschaut dich trotzdem. Er will dir zwar helfen, aber in dem Tempo, das auch dir guttut.  Du kannst ja mal mit ihm drüber reden.

Körpersprache zu analysieren ist ein eigener Teil des Psychologie Studiums :)

Man muss sich auf die Gestik Mimik wie man miteinander kommuniziert sich artikuliert fixieren und eine gute Menschenkenntnis besitzen. Man sollte sofort merken können was die Person hat und wie sie empfindet ein Blick sagt schon viel aus.

wieso stellst du genau die selbe Frage noch einmal?

Er hat eine Ausbildung hinter sich. Dabei hat er gelernt auf bestimmte menschliche Signale zu achten. 

Wenn jemand nicht so ist wie er normal ist, sich quasi verstellt.

Dann natürlich an der Körpersprache (Hände, Füße Artikulation usw)

Lg

An der Körpersprache!

vor allem daran - wenn jemand versucht, sich zu verstellen oder zu lügen

Ich glaube dafür muss man kein Psychologe sein, um sowas zu erkennen

körpersprache, redeart, generell wie du dich verhältst

Was möchtest Du wissen?