Woran merke ich, dass mein Konto im Insolvenzverfahren von Treuhänder oder Amtsgericht überprüft bzw. eingesehen wird?

2 Antworten

Nach dem Verfahren wird überhaupt nichts mehr beobachtet. Vor allem nicht vom Gericht. Der Treuhänder hat auch gar keine rechtlichen Möglichkeiten hierzu.

Die haben es mir aber geschrieben...!

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Wer ist "die"? Ganz sicher nicht das Gericht. Ebenso würde dir ein seriöser Treuhänder sowas nicht schreiben. Wieso sollte er auch irgendetwas überwachen? Er bekommt schließlich kein Geld dafür.

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Wurde das Insolvenz rechtskräftig abgeschlossen und die Restschuldbefreiung erteilt?

Ja. Und was "beobachten" die jetzt noch?

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@juristendeutsch

Weil mir Amtsgericht das wortwörtlich so geschrieben hat. "Wir gratulieren, Ihr Insolvenzverfahren ist vorbei. Dennoch behalten wir uns vor, ihr Konto noch 3 jahre lang zu beobachten." Es geht wohl darum, vielleicht doch noch an die Restschuld zu kommen.

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@Hopsfrosch

Ich habe noch nie gehört, dass ein Amtsgericht eine solche Mitteilung verfasst " Wie Gratulieren"

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@juristendeutsch

Na ja, nicht wörtlich "gratulieren". Eben die Mitteilung, dass es eigentlich alles abgeschlosen sei. Und im nächsten Absatz dann das ABER...

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Hilfe, Mahnbescheid vom Amtsgericht bekommen, was tun?

Als ich 16 war wollte ich mich im Fitnessstudio Fitx anmelden. Ich habe auch die Mitgliedskarte bekommen, jedoch musste meine Mutter noch das Ganze unterschreiben, damit es gültig wird. Meine Mutter hat nie den Vertrag unterschrieben. Somit war ich offiziell nie ein Mitglied und habe auch noch nie dort trainiert. | Dummerweise hat meine Mutter 2 Jahre lang nicht gemerkt, dass Fitx jeden Monat von ihrem Konto 15€ abgezogen hat. An einem bestimmten Monat konnten sie nichts abziehen & ich habe angefangen, Mahnungen von ihnen zu bekommen. Daraufhin schrieb ich Fitx an. Sie sagten, dass sie die Rechnung stornieren und meine Daten aus der Datenbank löschen. Trotzdem habe ich weiterhin Briefe von Anwälten, Inkasso und co. bekommen. Nun habe ich einen gelben Brief vom Amtsgericht bekommen, dass ich über 200€ zahlen soll. | Was soll ich tun? Theoretisch schuldet Fitx sogar meiner Mutter 360€ ... (Inzwischen bin ich 19)

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Privatinsolvenz: Frage zum Konto und zur "außergerichtlichen Schuldenbereinigung"?

Hallo,

ich habe zwei Fragen zum Thema Privatinsolvenz und hoffe, dass ich kompetente Hilfe bekommen kann.

  1. Eine grundsätzliche Frage: In einem laufenden Insolvenzverfahren wird ein Teil des Lohns (pfändbarer Teil) direkt vom Arbeitgeber auf ein Treuhandkonto des Insolvenzverwalters überwiesen. Der Rest des Lohn (meines Erachtens nach handelt es sich dann hierbei um unpfändbares Einkommen) wird vom Arbeitgeber auf ein Konto (ggf. P-Konto) überwiesen. Nun meine Frage: kann ein Gläubiger trotzdem noch eine Kontopfändung veranlassen und kann dann von dem (eigentlich) unpfändbaren Einkommen Geld gepfändet werden? Wenn ja, was kann dagegen unternommen werden?
  2. Gegen einen Schuldner wurde bereits vor einiger Zeit ein Insolvenzverfahren (Regelinsolvenz weil Einzelunternehmer) eingeleitet. Der Schuldner hat alles unternommen um dieses Insolvenzverfahren abzuwenden - das Verfahren wurde dann auch mangels Masse eingestellt. Nun möchte der Schuldner seinerseits in die Insolvenz gehen. Kann der Schuldner ein Privatinsolvenzverfahren mit Restschuldbefreiung anstreben ohne vorher eine "außergerichtliche Schuldenbereinigung" durchlaufen zu müssen?

Vielen Dank im Voraus für hilfreiche Antworten.

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Wie läuft ein insolvenzverfahren ab?

Ist formuliert

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Kann man Zwangsvollstreckungssache gegen Willen der Vermieter stoppen??

Der Vermieter meinem Vater hat eine Klage eingereicht wegen Räumung, Herausgabe und Forderung.

Ich habe zufälligerweise den Beschluss des Amtsgerichts vom 19.12.2017 bei meinem Vater entdeckt.

Ich habe vor Allem festgestellt, dass meiner Vater demenziell Erkrankt und nicht mehr Geschäftsfähig ist.

Deshalb habe ich einen Schreiben beim Amtsgericht vorgelegt und wurde auch zitiert dass meiner Vater Geschäftsunfähig ist. 

Ich habe auch beim Amtsgericht einen Antrag wegen Betreuung gestellt und inzwischen Zeit wurde auch begutachtet. Heute hatten wir einen Termin wegen Anhörung und demnächst erwarten wir den Beschluss des Amtsgerichts.

Nun bekam ich auch einen Schreiben vom Obergerichtsvollzieher wegen Zwangsvollstreckungssache, dass der Besitzanweisung am 11. April 2018 durchgeführt wird. Obwohl ich dass ich mit einem Schreiben bekannt gemacht habe, weil dass meiner Vater beim Amtsgericht wegen seiner Krankheit nicht erscheinen konnte und vor Allem dass er Geschäftsunfähig ist.

Ich habe inzwischen Zeit mit dem Vermieter telefoniert und der will leider von der Sache nicht zurücktreten und will einfach die Sache mit seinem Rechtsanwalt bis zum Ende durchführen. 

Nun, meiner Vater ist 82 Jahre alt und lebt teilweise mit seinem Rente und vom Sozialamt (Grundsicherung).

Er wohnt bereits seit 1979 in dieser Wohnung und er hat seiner Miete immer bezahlt. Nur letztes Jahr im September dass er zu viel von seinem Girokonto Geld abgehoben hat, könnte der Abbuchungsauftrag für Miete von seinem Konto nicht durchgeführt werden.

Er streitet auch dass er von seinem Konto gar nicht Geld abgehoben hat. Also, er weisst leider nicht mehr was er tut.

Ich habe inzwischen Zeit einen neuen Konto bei einem anderen Bank eröffnet und ca. seit 2 Monaten passe ich ihm auf, damit das gleicher Fehler nicht noch einmal wiederholt.

Ich habe auch inzwischen Zeit beim Sozialamt angerufen und dass die Kosten bzw. die Mietrückstände übernommen werden, falls der Vermieter einverstanden ist eine Bestätigung Vorzulegen, damit dass meiner Vater weiterhin in dieser Wohnung bleiben kann.

Nun, meine Frage ist hier, kann man dieser Zwangsvollstreckungssache gegen Willen der Vermieter nicht stoppen? 

Und ist es üblich bei jeden Prozess Alles schnell wie möglich durchgeführt wird und dass man nicht mal genügend Zeit bekommt für eine andere Räumlichkeiten? Ist man dann zwangsweise Obdachlos? Sowas ist natürlich bitter und traurig.

Niemand wirft hier irgend etwas vor, dass wir Zahlungsunfähig sind oder dass wir nicht Zahlen wollen. 

Ich wusste nicht von der Sache, vor Allem wie schwer das meiner Vater Krank ist.

Die andere Frage ist natürlich für uns, ob wir überhaupt einen fairen Prozess erhalten werden? Also, was können wir eigentlich noch tun?

Gibt es auch die Jenigen, die ähnliche Probleme gehabt haben?

Ich würde mich sehr freuen auf Beantwortung der Anfrage und bedanke ich mich im Voraus für Alle bemühungen und vor Allem für die aufrichtige Beiträge.

Vielen Dank!

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Kann der Treuhänder auf ein P-Konto bestehen?

Ich habe in dieser Angelegenheit schon öfter gefragt , komme aber nicht weiter . Ich erlebe derzeit Geschichten mit meiner kontoführenden Bank das kann sich keiner vorstellen !!! Das Problem ist das P- Konto . Mein Treuhänder hatte bereits vor über einem halben Jahr den Schlussbericht ans Amtsgericht geschickt . Seitdem warte ich auf den Schlusstermin , es passiert nichts ! Ich habe bei Gericht nachgefragt und man erklärte mir man würde " Schuldner sammeln " , mehrere Schlusstermine zusammenlegen , damit meinem TH nicht so hohe Abfahrtskosten entstehen . Ich darf mein Konto aber erst umstellen auf ein normales Girokonto wenn mein Insolvenzverfahren beendet ist und ich in der WVP bin . Weil ein Gericht einen Sammeltermin machen will , muss ich bis zum heiligen St. Nimmerleinstag mit dem P- Konto leben ???? Es liegt keine Pfändung auf dem Konto ! Ich verzweifele !!!

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Ist ein Erbschein oder eine Vollmacht notwendig bei einem Konto eines Verstorbenen?

Mein Schwager ist verstorben. Er hatte einen Betreuer, einen Rechtsanwalt, der für seine Bankgeschäfte Vollmacht hatte und diese überprüft hat. Nun ist als einziges zu vererbendes Vermögen das Bankguthaben vorhanden. Der Betreuer meinte, sein Auftrag erlischt mit dem Tod des zu betreuenden. Er hat uns nur Auszüge seiner Tätigkeit geschickt, das sind die einzigen Unterlagen, wo das Bankkonto ist, wissen wir auch. Bei Rückfrage bei der Bank hiess es, sie braucht einen Erbschein oder eine Betreuervollmacht. Was ist das und wird die automatisch übertragen? Der Betreuer ist sehr wortkarg und antwortet nur das notwendigste, wieso auch immer, den direkt zu fragen würde ich ungern, lieber Fakten sammeln und dann sagen, was ich konkret benötige, weil ich so ja nicht ans Erbe komme. Einen Erbschein beantragen ist etwas schwierig, weil ich dann 500 km zu dem Amtsgericht fahren müsste, da wir weit auseinander gewohnt haben. Mein Mann ist der einzige Erbe, ein Testament gibt es nicht, er ist der einzige Hinterbliebene, eine Sterbeurkunde haben wir bereits, auch die Beerdigungskosten übernommen und in die Wege geleitet.

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