Woran liegt es, dass ich nach längeren Fahrten die Gänge schlechter schalten kann?

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2 Antworten

Die Viskosität eines Getriebe-Öls sollte doch wohl immer "stimmen", da es vom Hersteller eingefüllt wurde und lebenslang tauglich ist. Eher deutet es darauf hin, dass sich im Öl allmählich Abriebs- oder Verkokungs-Partikel befinden, für die die auch bei Werstück-Ausdehnung bemessenen Toleranzen nicht mehr ausreichen. Ein Getriebe-Ölwechsel oder (wenn vorhanden) Reinigung des Getriebe-Ölkühlers könnte da helfen. Oftmals liegt die Ursache auch im Differenzial, das im Kraft-Verlauf nach dem Getriebe folgt.

Nach längeren Fahrten ist das Getriebe naturgemäß aufgeheizt und dann dehnt sich das Material. Auch wenn es nur Hundertstel Millimeter sind, macht sich das bemerkbar. Dann würde ich zur Sicherheit in der Werkstatt das Getriebeöl überprüfen lassen. Vielleicht stimmt die Viskosität nicht und das Öl ist dünn wie Wasser und kann seine Aufgabe nicht mehr erfüllen.

Spitzenantwort!

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@Poindexter

Wenn sich "Material" dehnt, sollten sich bei dem erhöhten Spiel doch die Gänge leicher (mit "Klappern") schalten lassen.

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So gut ist die Antwort auch nicht, da sie teilweise falsch ist. 1. Das Material dehnt sich nur um tausendstel Millimeter. Wenn es sich um hundertstel dehnen würde, würde Dein Auto klappern wie eine Kaffeemühle. 2. Die Viskosität des Öls hat mit dem beschriebenen Problem garnichts zu tun, da es sich hierbei nur um einen Kraftschluß handelt, den man aber erst merkt, wenn man längere Zeit mit einem Gang fährt (Ausdehnung s.o.). Bitte vor Beantwortung solcher Fragen sich Ratschläge aus der Werkstatt holen.

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