Woran liegt es, dass das Thema Vampire bis heute aktuell ist?

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17 Antworten

Den Vampir gibt es an sich nicht. 

Welche Art von Vampiren meinst du genau? Edward aus Twilight, der die romantische und keusche Liebe verkörpert, die für immer und ewig ist? Somit werden romantische Gefühle bedient, nach denen sich vor allem Jugendliche in einer sexuell eher liberalen Zeit sehnen.

Den Vampir-als-böses-Wesen-welches-unbedingt-erledigt-werden-muss? Reines Actiongefühl und der Wunsch die Welt in gut und böse zu unterscheiden. Jäger-gut-Vampir-böse. Etwas, was in der Realität eben nicht funktioniert.

Und dann gibt es noch viel mehr:

In TruBlood wird durch die Maske des Vampirs aktuelle Themen wie Diskriminierung von andersartigen angesprochen.

Interview mit einem Vampir schlägt eher den melancholischen Tonfall an. Das Leben, das erfüllt ist mit Leiden, das hadern-mit-sich-selbst.

Den Vampirfilm per se gibt es also nicht. 

Grundsätzlich gilt zum reizvollen an Vampiren grundsätzlich zu sagen:

Vampire gelten als erotisch, weil der Biss in die Halsschlagader zu früheren Zeiten als das non-plus-ultra galt, was das Fernsehen/Kino an Erotik hergab.

Zudem ist es die Verlockung der Unsterblichkeit und der ewigen Jugend, vor allem in einer Gesellschaft, in der die Jugend so wichtig ist.

Zuletzt gilt es noch zu sagen, dass wir vermutlich noch nicht alles erforscht haben und mitnichten alles wissen. 

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Ich denke das liegt an der Unsterblichkeit. Wer will nicht für immer leben - für immer jung bleiben - für immer schön und in der Blüte seines Lebens stehen? Das ist eine unglaublich schöne Vorstellung mit der sich wirklich so gut wie jeder identifizieren kann. Mit der Blutsaugerei hat das nur wenig zu tun. In den modernen Filmen wird das ja auch schon anders, also hygienisch und sauber gelöst. Vampire versorgen sich im Krankenhaus mit Blutkonserven.

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Vampire haben sich halt besonders gut in den Köpfen festgebissen... ;)

Im Grunde liegt es eigentlich daran, daß solche Storys meist eher einen Symbolcharakter haben anstatt ein streng wissenschaftlicher Bericht zu sein.

Es sind Gleichnisse wie die aus der Bibel zum Beispiel.

Ein blutsaugender Liebhaber kann also durchaus ein Ex-Freund sein, der einfach nicht loslassen will. XD

Und wenn Du mal die langatmigen Texte von Wissenschaftlern liest und sie mit den eher kurzatmigen Geschichten über Vampire, Hexen, Werwölfe und was auch immer an Phantasiegestalten vergleichst wirst Du sicher feststellen, daß Unterhaltung auch mal nur Spaß machen kann, der halt nicht immer logisch und stur sein muss.

Nicht alles im Leben muss langweilig sein, nur weil es manche Spaßbremsen eben nicht verstehen können... ;)

warehouse14

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vampire haben seit dem bram stoker "dracula" eine ganze reihe von image-wechseln durchgemacht, besonders im kino.

vom reinen monster ueber ambivalent erotisch bis hin zum opfer hat sich die vampirgeschichte bis in die heutige zeit gehalten. 

vampirgeschichten wie die twilight-saga wollen uns ja gar keine angst mit den vampiren machen. die sind ja dort protagonisten (und antagonisten). es ist ja eher eine parallel-gesellschaft die wie andere phantasy-geschichten funktioniert.

insofern unterscheiden sich vampire und vampirfilme nicht vom uebrigen horror/erotik/phantasie-mischgenre.

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"Wir sind doch alle aufgeklärt und glauben an die Wissenschaft (...)" - und schauen doch trotzdem mit Vorliebe Filme, die ganz oder stellenweise unlogisch sind und deren Erklärungen eben nicht auf "echter" Wissenschaft oder komplett auf Fantasie beruhen. Natürlich soll der Film in sich logisch sein, aber nicht allen Zuschauern ist wichtig, ob er auch auf wissenschaftlich belegbaren Konzepten beruht. In fast jedem Film findet man zudem haufenweise Logiklöcher, Fehler (Kleidung ändert sich innerhalb einer Szene), "Zufälle", die im echten Leben normalerweise nicht auftreten usw. Und trotzdem schaut man sich diese Filme an - jedenfalls ein Großteil der Kinogänger.

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Diese Faszination an sich ist ja nichts Neues - erlebt nur in den letzten paar Jahren wieder einen besonderen Höhepunkt.

Zum Einen denke ich, dass der Gedanke an ein (wie auch immer geartetes) "Lebens nach dem Tod / ewiges Leben" sowie auch von Alterslosigkeit die Menschen ohnehin immer gereizt, interessiert oder eben auch: fasziniert hat. Ein uralter Menschheitstraum, wohl.

Dann kommt noch die aktuelle, in diversen Büchern und Filmen sehr eigentümliche Mischung aus Erotik, Liebe und (!) Tod  hinzu - allesamt Themen, die schon einzeln und für sich genommen die Köpfe der Menschen seit jeher bestimmen, ihre Herzen bewegen.

Und das in Kombination nun noch mit irgendwelchen "übermenschlich schönen", charismatischen und kraftvollen Charakteren - und der Mythos (sowie das damit einher gehende schöne Bild, von dem man sich gefangen nehmen lässt) ist nahezu perfekt....

Hier bisschen mehr noch, auch an Worten: http://www.arte.tv/de/twilight-fieber/3056938.html

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Der Vampir bleibt trotzdem ein mystsiches/unbekanntes Wesen, und es ist wohl der Reiz des Geheimnissvollen. 

Es hat auch immer noch was reizvolles an sich, da bisher noch nicht wirklich geklärt werden könnte, woher dieser Mythos wirklich stammt.

Auch weckt diese Figur bestimmte Sehnsüchte oder umgekehrt steht sie stellvertretend für Dinge/Menschen, vor denen wir uns fürchten, oder ausgenommen fühlen.

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Dasselbe könntest Du auch über alle anderen Thematiken und Monster aus allen möglichen Horrorfilmen sagen. Das ist alles - vom wissenschaftlichen Standpunkt gesehen - auch nicht real existent, wird aber trotzdem regelmässig dargestellt. Warum auch nicht?

Riesenmonster gibt es auch nicht. Trotzdem werden Filme wie Godzilla oder Pacific Rim gedreht. Es gibt auch keine Superhelden und Superschurken, was den Produktionen besagter Filme keinen Abbruch tut. Das Argument ist etwas merkwürdig.

Vampire haben schon immer die Faszination und Fantasie der Menschen angekurbelt. Leider ist der Trend Richtung Vampire a la True Blood, Twilight oder Vampire Diaries ...

Vampire sollten Untote sein, gequälte Seelen, Monster die einzig drauf aus sind ihre Qualen zu stillen, indem sie andere Menschen bis auf den letzten Tropfen aussaugen. Mein favorisiertes Bild von Vampiren deckt sich nicht mit dem Pseudo-modernen Bild o.g. Serien und Filme. Ich denke da eher an die Darstellung a la 30 Days of Night. DAS sind Vampire, so wie sie sein sollten.

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bisher war es immer der vampir der schrecken verbreitet hat, bis heute. Heute ist der Vampir jung und attractiv ( siehe twillight + Vampire Diaries)

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Wenn man in einem Film eintaucht nimmt man auch die Geschichte an. Schließlich will man ja der Story folgen und damit seins heraus ziehen. Draussen ist es dann schon zu überraschend wenn man tatsächlich einen Vampir begegnet, dass man sich darüber auch erschreckt, wenn es einer es vorgibt. Man kann schon Realität und Fiktion unterscheiden.

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Das liegt daran, dass man sich damals bestimmte Phänomene nur durch solche ausgedachten Wesen erklären konnte. Und dann wurden diese Wesen auch in der Literatur berühmt und das hat sich eben bis heute gehalten.

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Ein großer Teil des Genres hat pubertäre Mädchen als Zielgruppe. Die mögen oft eine Mischung aus Gothik, Tod, Romantik und Erotik.

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Weil Vampire real sind........allerdings saugen sie kein Blut, sie saugen einem viel eher Zeit, Energie und Geld ab.

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Wieso schaeune sich Kinogänger Star Wars oder Avatar oder Comic-Verfilmungen an? Es sind Märchen. Menschen lieben Märchen weil sie darin die Kompensation für die Begrenztheit ihrer Möglichkeiten in der weirklichen Welt finden.

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Das hat doch nichts damit zu tun, dass es aufgeklärt ist. Es ist Fiktion, aber nach wie vor für Zuschauer ein interessantes Thema. Genauso wie bei Werwölfen, Drachen, Zombies usw.

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Weil es lustig ist, sich vorzustellen, das würde es in echt geben.

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An den ganzen Mythen und das alles Verfilmt wurde und Bücher geschrieben wurden über Vampire.

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