Woran liegt es, dass bei VW und Audi ab Baujahr 2010 die Radschrauben so stark fest rosten?

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3 Antworten

Abend!

Für Rost gibt es viele Faktoren. In erster Linie der Stahl, ganz klar! Bestes Beispiel: Eisenbahnschienen und Gullydeckel, denn die Rosten nur Oberflächlich aber "verrosten" nicht. Ein anderer Faktor ist "die Pflege" bzw. was mache ich damit es nicht rostet. In vielen Kfz Werkstätten höre ich immer wieder Radbolzen dürfen nicht geschmiert werden, weil sie sich sonst los drehen. Stimmt, denn dann kommt der Rost und sichert die Mutter/Schraube gegen das losdrehen. Wenn man jetzt die zwei Sachen kombiniert, auf der einen Seite ein Stahl den der Kaufmann ausgesucht hat und nicht der Techniker mit mangelnder Pflege des Gewindes hast Du ganz schnell ein sehr hohes Losreißmoment. Da werden ganz schnell aus 115Nm Anzugsdrehmoment 11500Nm Losreißmoment. Wenn das auch noch nach dem Winter ist mit Schnee und Salz.

Nach Ansicht eines Maschinenbauers müssen Gewinde korrekt geschneit werden, denn sonst ist es nicht möglich über das Anzugsdrehmoment ausreichend Vorspannkraft aufzubauen. 

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Kommentar von Klaudrian
07.11.2016, 23:02

Ich verstehe es nur nicht. Bei meinem Wagen wurde das Gewinde verchromt. Das geht immer auf. 

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Ich nehme eher an, dass die einer mit 'nem Schlagschrauber festgehämmert hat.

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Das liegt nicht an VW oder am Rost sondern am neurotischen Festschrauben der Reifenfirmen.

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