Woran liegt das- Unverträglichkeit von Hormon?

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4 Antworten

Hallo rumrumm,

ist dir schon einmal eine Pille mit einem Wirkstoff, Gestagen verschrieben  worden? Diese ist allgemein verträglicher.

Ich habe selbst Endometriose, ich verwende noch einen Heilkräutertee (Scharfgarbe, Gänsefingerkraut und Frauenmantel) zwei TL in ein Teeei und mit heißem Wasser in eine große Tasse aufgießen.

Akupunktur könnte hilfreich sein, TCM (traditionell chinesische Medizin).

Hast du die Visanne schon versucht?

Könnte eine OP deine Schmerzen beheben?

Es gibt Gynäkologinnen, die sich auf homöopathische (auch Heilkräuter) spezialisiert haben.

Warst du schon in einem zerifizierten Endometriosezentrum II oder III?, dort sind die Fachärzte,  die bestens  mit dieser Erkrankung und deren Behandlung vertraut sind.

Alles Liebe, viel Kraft und liebe Grüße 

Vielleicht solltest dir mal einen guten Endokrinologen suchen. Für mich liest sich das schon, als würdest du auf die Inhaltsstoffe oder Zusatzstoffe nicht wie üblich reagieren.
Wenn es um Hormone geht gibt es zb. auch sehr gute Salben die besser und effektiver sind als Tabletten. Aber lass dich da am Besten beraten. Finde es erstaunlich, dass du das so lange ausgehalten hast.
Wenn diese Stimmungsschwankungen zeitlich immer kurz vor den Tagen kommen, solltest du dich in das Thema PMDS einlesen. Aber auch hier gibt es Hilfe. Von Schmerzmittel solltest du die Finger lassen. Es bringt nicht viel auf Dauer das eine Übel mit dem Anderen ausgleichen zu wollen.

Exakt beantworten kann das niemand, sonst hätte es auch einer Deiner Ärzte schon herausgefunden.

Hormone dienen der Steuerung vieler Funktionen im Körper. ich bin der Meinung, von außen zuführen sollte man diese ohnehin nur soweit irgend notwendig, da dadurch die internen Regelmechanismen durcheinander kommen können, wie bei Dir.

Endo ist aber eben eine Sache, die so zumindest verlangsamt werden kann und wohl auch bislang die einizige "Tablette" die da hilft, da sie die Bildung von Gebärmutterschleimhaut einschränkt. Die Dosis ist dann aber gewöhnlich eben auch nicht gering...

Leider ist, obwohl man davon ausgeht, dass ein 5tel aller Frauen an einer leichten oder schweren Form der Endometriose leidet, in der Forschung wenig Bewegung.

Ich kann Dir nur raten möglichst gesund zu leben, heißt, gute Ernährung, Bewegung und Sport so weit möglich. Das hilft nicht gegen die Endo, aber es sorgt für ein gutes Gleichgewicht im Körper und ein bessere Verträglichkeit der zugeführten Hormone...

Ich kann es leider nicht beantworten.
Aber ich dachte immer bei Endometriose werden die Wucherungen operativ entfernt?

Mach ich nicht mehr, da es sich bei mir dadurch verschlimmert hat

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@rumrumm

Gut operiert, kann die Endo besser werden. Allerdings gibt es leider viel zu wenige Kliniken, die das riskieren. Man muss dazu möglichst viel herausoperieren (ich meine nicht Organe u.ä., sondern die einzelnen Wucherungen sehr umfangreich) und viele Ärzte trauen sich das nicht, sobald in der Nähe größere Blutgefäße sind. Deshalb streut die Endo bei weniger guten OPs mitunter noch mehr....

Kenne das ganze Thema in und auswendig (Exfreundin).

In der Klinik unten gab es mal einen Chefarzt (keine Ahnung, wie aktuell der Stand ist) der in den USA ausgebildet wurde. Dort ist man bei der operativen Methodik weiter. Das Ergebnis war wesentlich besser und statt alle 2-3 Jahre eine neue OP hatte sie einige Jahre mehr Ruhe... auch wenn das Ganze recht heftig war...

http://www.malteser-kliniken-rhein-ruhr.de/medizinische-fachbereiche/malteser-krankenhaus-st-josefshospital/gynaekologie.html

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