Woran kann man erkennen das Pferde einen gebrochenden Willen haben?

10 Antworten

Einen gebrochenen Willen kriegt ein Pferd, wenn wa durch psychische oder physische Gewalt zu etwas gezwungen wird. Man erpresst es so lange mit schlimmeren Folgen, dass es irgendwann "klein bei gibt". um sowas zu verstehen, muss man ein bisschen Ahnung von 'Pferdepsychologie' haben.

Hier:

http://www.youtube.com/watch?v=9Dx91mH2voo&feature=related

Der Mann bringt Pferde mit seiner Körpersprache dazu, dass Pferde Todesangst bekommen. Er stößt sie nämlich us ihrer Herde aus und das ist das schlimmste, was einem Pferd, einem Herdentier nämlich, passieren kann. Er erpresst sie sozusagen, vermittelt ihnen "Entweder du wirst dem Tod auf dem Silbertablett serviert, oder aber du ordnest dich unter!" Monty Roberts plädiert immer, seine Methoden mit Pferden zu arbeiten seien ja so gewaltfrei. Was für seine Verhältnisse stimmen mag, der Mann hat in jungen Jahren viel mit brutaler Pferdeausbildung zu tun gehabt. Allerdings scheint er nicht zu begreifen, dass seine Methoden heutzutage trotzdem gewalttätig sind. Zwar nicht physisch, aber dafür psychisch.

Wirklich erkennen kann man gebrochene Pferde nicht, es ist ja keine Krankheit mit Symptomen. Allerdings kann man auch in dem Video beobachten, dass das Pferd z.B. beim Satteln wirkich deutlich Unwohlsein und anfliegende Panik hat, aber lässt sich den Sattel trotzdem irgendwie auflegen.

Im Kommentar geb ich dir nochmal einen Link von einem Artikel über die Arbeit über diesen mann, Monty Roberts, der Pferde bricht.

http://natural-horses.foren-city.de/topic,110,-m-r.html

Hier der versprochene Artikel. Grüße

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@little0cookie

monty roberts hat einfach herdenverhalten übernommen. ich kann absolut nicht verstehen wieso du meinst, dass das was er tut schädlich ist. ein pferd will teil einer herde sein. monty stösst es erst aus, um mit dem pferd in kommunikation treten zu können und gibt ihm dann die wahl ob es wieder in die herde will sozusagen...als kompromiss tut das pferd das was monty von ihm möchte (mal alles ganz kurz gefasst). also lieber eine kurze panik, die schnell wieder beendet ist, und nichts hinterlässt als harmonie, als das missverstehen von pferden, was bei manchen solchen frust nach sich zieht, dass sie ihre tiere schlagen und massiv leiden lassen. oftmals so, dass sie für ihr leben gezeichnet sind. bzw. beim schlachter landen weil sie für den halter nichts mehr taugen (was ich ganz schlimm finde, das wäre für mich niemals eine möglichkeit).

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@Leelith

Ob dieses Verhaltn, was Monty Roberts da übernommen haben will, wirklich immer so vorkommt, ist sehr umstritten und alles andere als belegt.

Pferde schicken sich gegenseitig weg, na klar. Damit zeigen sie "Komm mir nicht zu nahe, verdrück dich mit 2 Meter Abstand!".

Wenn sie sich permanent jagen würden, würden sie sich joinen. Pferde jagen sich aber selten gegenseitig aus der Herde, ich habe das noch nie beobachtet und ich habe schon so manchen Nachmittag auf der Weide verbracht.

Dass Pferde rennen und jagen ist natürlich, aber nie so weit, dass sie damit ausdrücken "Verschwinde aus der Herde, wir wollen dich nicht mehr. Entweder du gehst und stirbst somit oder du ordnest dich unter!"

Das machen sie definitiv nicht.

Was mich richtig wütend macht, ist deine Aussage "also lieber eine kurze panik, die schnell wieder beendet ist, und nichts hinterlässt als harmonie" -

Mein Gott!!! Hast du dir diesen Artikel durchgelesen?! Hast du dir das Video angeschaut?! Hast du ihn arbeiten sehen?!

Nein, anscheinend nicht.

Allein schon wenn man das Video sieht und etwas von Körpersprache versteht, erkennt man unschwer, dass sich das Pferd in seiner Nähe absolut nicht wohlfühlt.

Wenn man die objektiven Belege wie PAT-Werte nach dem Joinen gelesen hat, kann man sich wirklich denken, dass das Wort "Harmonie" da völlig am falschen Platz ist.

Wer ihn dann auch noch live hat arbeiten sehen, wie er versucht, Pferde mit diesen Buckel-Stoppern (Pferd bekommt Seil so durch die Oberlippe, dass es sich eben jene bei jedem Buckel-Versuch fast aufreißt) gefügig zu machen, der ist blind, wenn er dann nicht merkt, dass das psychische Gewalt ist, was MR da betreibt.

Man muss kein Pferd der Welt erst in die fürs Pferd schlimmste Situation hineinverfrachten, um mit ihm zu kommunizieren. Das zeigen die echten Horsemen dieser Welt.

Du schreibst es doch selber. Roberts stellt das Pferd vor die Wahl: ohne Herde oder Unterordnung.

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@little0cookie

Da das Sein ohne Herde für ein Pferd zwangsläufig den Tod bedeutet, ist es ja offensichtlich, was das Pferd "wählt".

Wieso "lieber nur eine kurze Panik"?! Panik ist im Umgang mit Pferden überhaupt nicht nötig, auch wenn Roberts etwas anderes zeigt. Selbst eine "kurze Panik" ist zu viel.

Das, was Monty Roberst betreibt, ist das klassische Brechen eines Pferdes.

Es erfordert Pferdeverstand, zu verstehen, was der Mann da treibt.

Wenn du auf den richtigen Weg kommst, bekommst du den irgendwannund merkst hoffentlich, wie gänzlich falsch seine Arbeit ist.

Hoffe mal, dass du das noch verstehst.

Grüße

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Ein gebrocher Wille ist etwas ganz Schlimmes.

Da wird dem Pferd mit gewqalt der Willen genommen, noch Pferd zu sein. Das Tier wird dadurch erzogen, dass es Angst vor dem Menschen bekommt.

Das ist der ganz falsche Weg.

Das Pferd ist ein Freund und sollte immer noch ein klein wenig eigenen Willen besitzen dürfen.

Ein solches Pferd ist zwar einfach zu reiten, aber sicherlich macht das keinen Spaß.

Wenn ich den Hoif kennen würde, würde ich dort wahrscheinlich mehrfach im Jahr den tierschutz hinschicken.

Da halte ich es - obwohl ich kein Fan von Monty Roberts bin - mit Horsemanship.

also bei uns fing alles damit an, dass wir hörten, dass ein ponyzüchter in unserer nähe gestorben war und alle ponys zum schlachter sollten. unwissend wie wir waren, "retteten" wir also ein pony, das angeblich auch gelernt hatte vor der kutsche zu gehen. vor unserer kutsche stand es dann wie ein esel und ging weder vor noch zurück und als es dann bei reitversuchen eins meiner kinder böse gebissen hat, kam halt ein händler und ich schätze mal, dass es nun doch geschlachtet wurde. vielleicht hätte diesem bisher auf der weide lebendem pony auch der wille gebrochen werden müssen? aber tiere zu schlagen etc. war nun wirklich nicht unser ding. später kauften wir ein doppelponny, das vor der kutsche ging, es war 100% zuverlässig, hatte aber angst vor der hand und mochte es nicht, wenn meine kinder und ich es streicheln wollten. also ich möchte nicht wirklich wissen, wie pferde zugeritten und gequält werden, damit sie willig sind, zb. mit nasenklemmen oder mit scharfen trensen im maul. wo bleibt da der tierschutz??

dann doch lieber schlachten lassen? wo ist denn die Tierliebe? sorry, aber diesen Kommentar kann ich nicht versstehen! Pony, was nur kennt auf der Weide zu sein, steht auf einmal vor ner Kutsche und Kinder, die "nur" streicheln wollen und dann noch am empfindlichen Kopf - ist doch klar, dass das Pony dies nicht gleich alles über sich ergehen lassen wollte und Angst hatte es bestimmt ohne Ende, vor dem plötzlich Neuem! Schade, dass dem Pony nicht geholfen wurde, mit Geduld und einem Spezialisten, sondern: Pony hat gebissen, böses Pony und vor der Kutsche läuft es auch nicht sofort, also - entsorgen :((

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ein gebrochener Wille ist, wenn ein Pferd mit Gewalt dazu gebracht wird etwas zu tun was ihm widerstrebt. (zB beim Einreiten) Ein Pferd das alles mit stoischer Ruhe und vollkommen verängstigt und resigniert über sich ergehen lässt ist wohl eines mit gebrochenem Willen. Abgestumpft sind die meisten Schulpferde :-( Leider. Deshalb ist es wichtig bei der Wahl der Reitschule sich alles gut anzuschauen, bei Reitstunden als Zuschauer teilnehmen und ganz genau prüfen wo man sein Geld lässt

Gebrochener Wille klingt niedlich.

Das Pferd wurde durch einen unfähigen Reiter in einen Unfall verwickelt und traut jetzt natürlich keinem Spinner mehr, der auf ihm sitzend Kommandos gibt.

Das hat nichts mit einem "gebrochenen Willen" sondern mit einem "gesunden Pferdeverstand" zu tun.

Von was für einen Unfall redest Du da?? Kopfkratz.

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