Woran hängt es beim Hund ab, ob er bellt oder nicht (Wohnung/Nachbarn)?

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10 Antworten

Also zum einen von der Erziehung aber halt auch davon wozu die Rasse gezüchtet wurde. Manche Rassen sind von Natur aus Kläffer und es ist nur schwer das aus denen raus zu bekommen.

Wie stellst du dir das in 9 Monaten denn mit dem Welpen vor? Bis zum 5-6 Monat braucht er rundum Betreuung, dann kannst du langsam mit dem Training anfangen für das alleine bleiben in Minuten schritten. Das ist Monate lange Arbeit bevor du mal bei 1-2 Stunden bist?

Was tust du wenn du arbeiten musst aber der Hund noch nicht so weit ist?

Hast du trotz Arbeit Lust mit dem DSH auf den Platz zu gehen und richtig zu arbeiten? Das sind keine Hunde die ein wenig laufen wollen, die wollen richtig was tun und viel arbeiten.

Meine Tante und ihr Mann haben DSH. An den Tagen wo die Hunde nicht mit dem Mann auf dem Platz sind, sind sie von morgens bis abends bei meiner Tante mit im Stall wo sie sich frei bewegen und mit anderen Hunden herum blöden. Also die hängen selten alleine in der Wohnung herum und das würde denen auch nicht gut tun.

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Weisefrau 19.11.2016, 12:48

Der Fragesteller ist an Antworten die Gegenfragen enthalten gar nicht interessiert. Wenn ich schon lese das sich dann die Mutter um den Hund kümmern soll zu ihren zwei eigenen Hunden...ich bin da raus das wird wieder ein Hund für den Tierschutz.

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Halter und Hund müssen zusammenpassen.

Ich will bzw. brauche auch gar nicht so viel näher darauf einzugehen, da von der Community bereits sehr gute Antworten gegeben wurden.

Nur so viel - bist du ein temperamentvoller, oder doch eher der ruhige Typ. Dementsprechend solltest du dir die zu dir passende Rasse auswählen.

Mit dem DSH haben die Anderen recht und ich würde mich an deiner Stelle nochmals über Hunderassen und deren Temperament, vorwiegende Charaktereigenschaften erkundigen. Evtl. auch über vorhandenen Jagdtrieb, der, je nach Rasse unterschiedlich ausgeprägt sein kann, denn solltest du mit deinem Hund in den Wald gehen wollen..... Viel Erfolg und LG.

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Du hast doch gestern den passenden Hund für eine Freundin gesucht. Willst Du jetzt auch einen Hund?

Wenn Du einen Schäferhund willst, dann setz Dich mit der Rasse auseinander, lies Bücher darüber und schau Dir mal ein paar Trainingseinheiten in einer Hundeschule an.

Ein Hund muß liebevoll, aber auch konsequent erzogen werden. Probleme wird's immer mal wieder geben. Hunde funktionieren nicht, denn es sind Lebewesen.

Ich werde Dir keinen Hund empfehlen, denn es liegt in Deiner Hand, wie er sich entwickelt. Von Listenhunden rate ich Dir ab. Nicht weil sie böse sind, sondern wegen den ganzen Auflagen.

Kannst Du gewährleisten, dass Dein Hund, wenn er erwachsen ist, nicht länger als vier Stunden alleine ist? Bis zum sechsten Monat darf man einen Welpen nicht alleine lassen. Willst Du, egal bei welchem Wetter, jeden Tag min. drei Stunden raus? Hast Du Dich über die Kosten informiert, die auf Dich zukommen können? Hast Du einen Plan B, wenn Du ausfällst? Das sind die wichtigsten Fragen, die Du Dir selbst stellen und ehrlich beantworten mußt.

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Hi. das ist eine Frage die man pauschal nur schwer beantworten kann.
Gibt da mehrere Ursachen, meist ist es eine Kombination aus mehreren Sachen :)

Gründe warum gebellt wird:

- falsch erzogen
- der Hund arbeitet, evtl aus Unterbeschäftigung
- Frust oder Stress, wenn er zb nicht alleine bleiben kann
- falscher Halter zum falschen Hund, zb Phobiker mit Herdenschutzhund in einer Großstadt, der Hund muss auf sein Halter dann aufpassen, weil der aber vor alles Angst hat reagiert der Hund auf alles
- zu lauter impulsiver Haushalt, Aufregung steckt an
Dazu können dann noch dutzend andere Sachen kommen fängt schon beim Züchter an, ob die Elterntiere vom Wesen her okay waren, ob er richtig an die Umwelt und an alles womit er zusammen leben soll richtig rangeführt würde und eben ob das Mensch-Hunde Duo passt, oder eben auch nicht.

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Hallo,

wir selbst haben seit etwas über 2 Jahren nun einen Labrador!
Von daher spreche ich aus dieser Erfahrung.

Wie die anderen schon sagten, muss der Hund zu Dir passen. Egal welche Rasse, welches Alter etc.!!! Das kannst Du dir also nur selbst beantworten.

Das ein Hund nicht bellt, ist einerseits Training, andererseits wird es aber trotz alledem immer mal Momente geben, wo dein Hund bellen wird. Sei es aus Unsicherheit oder aber weil er aufpasst!!!

Dann müsste man natürlich wissen - in welchem Stock wohnst du? Größere Hunderassen müssen anfangs im Welpenalter die Treppen getragen werden. Dies auch mehrmals am Tag, da ein Welpe ja nicht lange einhalten kann.
Wir wohnten damals im 2. OG und haben unsren Labrador bis zum 6. Monat getragen - hoch wie auch runter. Danach nur noch runter & hoch ist er dann gelaufen. Und glaube mir, bis wir ihn bis dahin hatten, dass er Treppen läuft, hatte es auch gut 2 Wochen gedauert.

Das alleine sein haben wir ihm schnell beigebracht, da zu warten finde ich nicht zwingend erforderlich. Denn man muss mal einkaufen gehen, zum Arzt o.Ä.! Wir sind da ganz gut gefahren, indem wir ihn überall mit hingenommen haben in der ersten Zeit und nur kleine Einkäufe gemacht haben, wo dann der Hund im Auto gewartet hat. Diesbezüglich würde ich mir auch nie einen Welpen holen wenn es zu heiß draußen ist, oder zu kalt. Wir haben ihn damals im Herbst bekommen, wo es draußen angenehme 12 Grad noch waren ;) !!! Die Zeiten im Auto haben wir dann stetig erweitert, als wir wieder kamen erstmal ne große Party gefeiert!!!

Das gleiche Spiel haben wir dann auch zuhause gemacht. Sprich ... Müll runterbringen, Post nachsehen, wieder hochkommen, Party machen weil er brav war!!! Und dann auch hier immer schrittweise die Zeitabstände vergrößert. So waren wir nachher nach guten 7 Monaten (wir haben ihn mit 3 Monaten bekommen), bei gut 2 Stunden die er brav alleine sein konnte. Nach unsrem Umzug mussten wir da aber auch von vorne beginnen, denn unsrer hatte da gerne mal Papier zerstört :( !!!!

Mittlerweile ist es für unsren kein Problem ihn auch mal 5-6h alleine zu lassen (nicht jeden Tag versteht sich) - ABER auch nur wenn er vorher körperlich, sowie geistig ausgelastet wurde!!! Sprich, da werden dann Spaziergänge gemacht die gut und gerne mal 2 Stunden dauern, wo Bewegung im Vordergrund steht, denn nur das bringt einen Hund wirklich runter. Wenn dann noch die Dummy Arbeit mit dazu kommt, dann ist er komplett ausgelastet und kann solange alleine sein.

Zu einem Schäferhund würde ich dir, abgesehen davon ob du Erfahrung mit Hunden hast oder nicht, nicht empfehlen. Gerade der Schäferhund zeigt bei zu wenig Auslastung schnell mal ein anderes Gesicht. So wird es dir aber auch bei jedem anderen Hund gehen. Denn wenn ein Hund nicht genug Auslastung hat, holst du dir quasi einen Kläffer ins Haus!

Mein Mann geht arbeiten, ich mache derzeit mein Abitur per Fernlehrgang. Wir sind täglich mindestens 4 Stunden unterwegs á 4 Gassi Runden. Mittlerweile haben wir einen Hof wo sich unsrer auch mal gern im Sommer aufhält. Und es könnte für unsren sogar noch mehr sein!!! Bei einem Schäferhund musst du normalerweise auf den Hundeplatz gehen. Dafür wurde er schließlich gezüchtet - sprich für den Hundesport! Damit meine ich den Schutzdienst usw.!!!

Frage dich also vorher ob du dazu Lust hast, jeden Tag und jede Nacht (glaub mir bei nem Welpen wirst du nachts öfters aufstehen müssen) für den Hund da zu sein.

Das finanzielle mal außen vor gelassen. Zeit ist hier das wichtigste!

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Ob ein Hund viel oder wenig bellt, hängt nur zum Teil von der Rasse ab. Natürlich gibt es Vielbeller, wie Spitze, und Garnichtbeller, wie Basenji (die jaulen aber). Schäferhunde bellen auch oft, weil sie damit mit ihren Leuten kommunizieren. Sie fordern einem bellend zum Spielen auf usw.

Es liegt aber auch am Charakter bzw. den Erfahrungen des Hundes und den Haltungsbedingungen.

Ein unsicherer Hund, der mit dem "Wächterposten", den man ihm zumutet, indem man ihn alleine läßt, völlig überfordert ist, wird verstärkt kläffen.

Das sind dann die Dauerbeller, die den ganzen Tag alleine im Garten rumdümpeln und die Nachbarn nerven. Oder beim geringsten Geräusch im Treppenhaus in der Wohnung schier ausrasten.

Ein Hund, der seine Leute als seine Beschützer und sein Umfeld als sicher empfindet, der wird eher ruhig und gelassen sein und nur dann bellen, wenn jemand direkt an der Tür ist.

Es kommt also hauptsächlich auf die Halter bzw. deren richtigen Umgang mit dem Tier an, wie immer.

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Für mich war das Bellen ein großes Thema bei der Auswahl eines Hundes, schließlich wohne ich im Erdgeschoss. Es hätte mich und die anderen Mieter in den Wahnsinn getrieben, würde der Hund bei jedem Flurgeräusch anschlagen. Ich habe mich für einen Elo entschieden, weil die rassebedingt wenig bellen. Und nach nunmehr sechs Monaten kann ich sagen: das stimmt!

Abgesehen davon sind Elos sehr gelehrige Tiere, die man schon im Welpenalter wunderbar trainieren kann (was man übrigens mit allen Rassen machen sollte).

Mit sechs Monaten kann unser kleiner Kerl gut 3 Stunden alleine sein, allernotfalls und mit einem Knochen als Beschäftigung auch 4 Stunden. Aber das sollte man nicht übertreiben. Man muss seine Arbeitszeiten mit einem Sitter überbrücken, wenn man sicher gehen will, dass der Hund nicht unterfordert wird und Fehlverhalten entwickelt. Wir haben hier zum Glück meinen verrenteten Vater im Boot.

Außerdem empfehle ich den Besuch einer Hundeschule. Da bekommt man als Halter enorm viel Tipps und Anregungen. Wir haben einen Hundesportverein gefunden, der Junghundetraining anbietet zu einem fairen Preis.

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Schlechte Nachrichten: Es hängt von dir ab und davon, wie du den Hund erziehst. Selbst bellfreudige Rassen kann man in den Griff bekommen.

Bitte informier dich gründlich über Hundehaltung und -erziehung, und das bevor du einen Hund holst.

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Geh ins Tierheim und guck dir alle Hunde in Ruhe an. Wenn du einen Favoriten hast, dann verbringe noch etwas mehr Zeit mit ihm und guck, wie er sich verhält. 

Wenn er schon im Tierheim sehr aufmüpfig ist, dann könnte er auch Zuhause ein Kläffer sein. 

Gute Nachricht : wenn der Hund nicht zu alt ist, kriegt man ihm das noch gut abgewöhnt. Bei manchen ist es aber schon zu tief drin. 

Ich empfinde persönlich die kleinen Schoßhündchen als die größten Kläffer,  aber es gibt natürlich auch genug große Hunde, die viel bellen. Rasseabhängig ist das nicht.

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kuechentiger 19.11.2016, 13:06

Wenn er schon im Tierheim sehr aufmüpfig ist, dann könnte er auch Zuhause ein Kläffer sein.

Gerade danach kann man garnicht urteilen. Die meisten Tiere verhalten sich nämlich in der Tierheim-Situation völlig anders, als in einem familiären Umfeld.

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maryberry97 19.11.2016, 15:54
@kuechentiger

Deswegen sage ich ja, dass man sich mit einem Favoriten mehr beschäftigen soll. Das macht man ja meistens beim Gassi gehen, wo der Hund nicht im Tierheim ist.

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Ich hab selber Hunde, und ich glaube, es ist völlig egal, welche Rasse,  wenn es darum geht, keinen Kläffer zu bekommen. Das ist alles eine Frage der Erziehung...

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