Woran erkennt man Zwangsgedanken?

5 Antworten

Zwangsgedanken und Zwangshandlungen sind in der Regel zwei verschiedene Dinge. Zwangsgedanken sind wiederkehrende Gedanken, die von einem persönlich teils schon als unangenehm empfunden werden, aber nicht immer. Ein Beispiel wäre eine Mutter, welche Angst hat ihr Kind zu verletzen. Daraufhin fühlt sie sich gedanklich gezwungen in eine Schonhaltung zu gehen, um es vor eigener Fahrlässigkeit zu schützen.

Woran erkennt man eine Zwanksjacke? Weil man sich nicht mehr frei bewegen kann. Woran Zwangsdedanken? Alles Energie wird von Denken in Anspruch genommen, man kommt nicht vor und zurueck, es fuehlt  sich an wie im einem Sog. Gedanken wie "Ich bin es nicht wert" oder "ich habe es wieder nicht geschafft" oder "du schaffst das nie" drehen sich wie ein Kreisel (Zwangsjacke) im Verstand! Der Verstand versucht immer uns zu kontrollieren, er will scheinbar Gutes, aber hemmt uns in unser Freiheit, so zu sein, wie wir wollen. Wenn du aus diesem Karussel ausbrechen willst, dann erlaube deinem Verstand Gedanken zu denken, aber das heisst nicht, ihnen zu folgen oder sie zu beachten. Lasse sie plappern wie ein nerviger Papagei, aber du bist der Chef, nicht der Verrueckte auf deiner Schulter, also bestimme von nun an, dass du deiner Intuition folgst, anstatt diesem plaerrendem Zeitgenossen. Alles Gute!

Die Gedanken, die du beschrieben hast, können auch von "ihm" kommen und sich auf dich übertragen.

Unsinn, denken jetzt viele, Esoterikquatsch u.s.w., aber so etwas kommt oft vor, es ist nur noch nicht in's Allgemeinwissen übergegangen.

Gedankenübertragung könnte man es auch nennen, obwohl dieses Wort nicht ganz zutrifft.

Funktioniert mitunter auch über grössere Distanzen.

Tip: Genau beobachten, wann du welche Gedanken hast, wann sie anfangen, welchen Auslöser sie haben könnten, wie die Situation ist, in der du dich befindet.

Wenn du gar nicht weiter kommst: Psychotherapie.

Besser hätte ich es nicht in Worte fassen können. Es ist genauso wie du es beschreibst. Meine Gedanken sind im Moment die Gedanken eines homosexuellen, nicht meine. Es fühlt sich so an als würden das die Gedanken eines anderen Menschen sein. Es ist bis jetzt immer so, dass mir bestimmte Geschichten und Sachen die ich im Internet gelesen habe, mir meine ,"Homosexuallität" einreden. Diese Geschichten nehmen die vorm meiner Gedanken an und ich höre sie in meinem Kopf. Mehrfach und jeden einzelnen Tag. In Therapie bin ich schon. Danke.

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Meine Gedanken fangen immer dann an, wenn ich sie bzw irgendwo höre. Wenn ich mir zum Beispiel davor sicher war, dass ich die Farbe grün hasse. Dann würde mich ein Post im Internet der um die ,,Liebe zur grünen Farbe" ordentlich den Kopf verdrehen, wenn mir das Thema eine bestimmte Wichtigkeit hätte.

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Und diese Gedankengänge fangen offentsichtlich mit Angst an, Angst vor etwas bestimmten, was ein großes Thema für mich ist.

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Du scheinst sehr sensibel zu sein.Dadurch bist du zwar innerlich reich, aber auch anfällig für mentale Manipulationen...pass auf dich auf! Du brauchst immer wieder Abstand zur Welt, um deine Schutzschicht zu erhalten...nicht einfach in dieser Zeit! Aber gut, dass du so viel mitkriegst. LG

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Sprich mit deinem Therapeuten offen über alle deine Ängste, sonst hast du nichts von der Behandlung. Angst ist ein wichtiges Thema der Menschheit ! "Das Gegenteil von Angst ist nicht Hass, sondern Liebe ! ". Eine gute Erkenntnis zum Schluss. Good night !

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Mit dem Alltag hab ich gemerkt, wie ruhelos ich morgens bin. Ich bin wie von Angst abgelenkt, schrecke zu viel zurück und würde am Liebsten nicht aus dem Bett, damit ich niemandem in die Quere komme. Ich bin natürlich trotzdem früh genug auf und versuche all das nicht zu beachten, da es ja mit dem Verlauf des Tages verschwindet, aber dieses Gefühl so klein und sinnlos zu sein, würde ich natürlich am Liebsten vermeiden. Es ist ziemlich ermüdend und ich hab auch defenitiv keine Lust mehr mich so zu fühlen. Zu den Dingen, die ich eigentlich liebe, muss ich mich richtig zwingen.

Das Lernen und Vorankommen an freien Tagen ist manchmal deswegen schwer, weil ich mich davon ablenken lasse, da ich versuche, mich wieder wohl in meiner Haut zu fühlen. Wenn ich den Tag nicht mit 5 Erfolgen hinter mich gebracht habe, ist der Abend manchmal nicht Mal anders (das nun ist mit der Zeit stärker geworden). Ich möchte gar nicht mehr mit mir selbst allein sein und möchte mich ständig ablenken, weil ich alles tausendmal überdenke und sinnlos mache. Es ist das Gefühl, wie wenn man sein ganzes Leben lieber mit Bleistift malen möchte, damit man seine Fehler wieder wegradieren kann, weil man in jedem Schritt unsicher ist oder ihn am liebsten gar nicht setzen möchte.

Etwa 6 von 10 Tage sind so - die 4 Tage sind sozusagen die abgelenkten Tage. Ist das etwas, womit ich auskommen muss, weil ich in der Pubertät bin? Ist das der Stress? Ich würde nur gern produktiver sein und wissen, was ich dagegen tun kann. Ich bin 16 und weiblich.

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Wenn ich euch mit dieser Frage nicht zu Nahe trete, was, wenn dies der Fall sein sollte, okay ist, dann müsst ihr sie nicht beantworten. Natürlich wäre ich trotzdem dankbar, ihr müsst ja nicht schreiben, warum genau ihr unter Depressionen leidet.

Ich weiß, die Frage oben ist ein ziemlich grob. Wahrscheinlich, weil sie so einen großen Umfang hat. Ich würde gerne von euch hören, wie es euch geht und was ihr, wenn ihr in einer Therapie gegen Depressionen seid, da so macht. Auch, was ihr denkt und all so etwas.

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