Woran erkennt man in einem Urteil, ob das Verwaltungsgericht die Revision zugelassen hat?

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2 Antworten

Beim Verwaltungsgericht gibts keinen Anwaltszwang. Diese anwaltslose Lage scheinen einige Richter auszunutzen und schreiben in ihrem Urteil nichts von der Berufungsinstanz, sondern am Ende des URTEILS NUR dass ein Berufsungsantrag zu stellen ist....Sehr bürgerunfreundlich und fast rechtsfeindlich kann man so etwas beurteilen. Jedenfalls muss man binnen Monatsfrist ab vollständiger Bekanntgabe des Urteils ANTRAG auf Zulassung der Berufung an das (alte) Verwaltungsgericht (also nicht an die Berufungsinstanz) stellen, was aber UNBEDINGT und zwíngend durch einen Rechtsanwalt erfolgen muss...für den Antrag auf Berufungszulassung ist ANWALTSZWANG....dann hat man noch einen Monat Zeit die Begründung -diesmal an die Berufungsinstanz- zu senden. Es steht also nirgends im Urteil, die Berufung wird zugelassen, oder die Berufung wird abgelehnt, sondern man muss aus dem Hinweis, dass binnen Monatsfrist ein Berufungsantrag gestellt werden kann, interpretieren, dass die Berufung eben NICHT zugelassen wurde....und daher ein Berufungsantrag zu stellen ist....

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