Woran erkennt man Hundemalaria?

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Gefahr durch Hundemalaria – Deutscher Tierschutzbund rät: rechtzeitig vorbeugen Bei milder werdenden Temperaturen lauern vielerorts Zecken darauf, Gassi gehende Hunde zu befallen. Dabei werden oft gefährliche Krankheiten übertragen. Der Deutsche Tierschutzbund rät Hundehaltern daher, frühzeitig vorbeugende Maßnahmen besonders gegen Hundemalaria (Babesiose) zu treffen und so die Vierbeiner vor der oft tödlich verlaufenden Krankheit zu schützen.

Mehr als 500 Hunde sind im letzten Jahr an Hundemalaria erkrankt, deutlich mehr als noch im Jahr zuvor. Die Krankheit wird durch eine bisher nicht heimische Zeckenart, der Auwaldzecke, übertragen und ist in ihrem Krankheitsbild der menschlichen Malaria ähnlich. Experten gehen davon aus, dass sich gefährliche Zeckenarten durch das milder werdende Klima und damit die Babesiose verstärkt verbreiten.

Unerkannt oder zu spät behandelt, kann die Krankheit für den Hund schon wenige Tage nach der Infektion tödlich enden. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt deshalb eine prophylaktische Behandlung mit so genannten Spot-On-Medikamenten. Diese Mittel sind zweifach wirksam. In erster Linie baut das auf die Haut aufgetragene Mittel eine Art Schutzschild auf, das den Hund vor Zeckenbefall bewahrt. Sollte dennoch eine Zecke auf die Haut gelangen, so wird sie von den Wirkstoffen abgetötet. Von Frühjahr bis Herbst sind Hunde der permanenten Gefahr durch Zeckenbisse ausgesetzt. Der Deutsche Tierschutzbund rät Tierhaltern deshalb, alle vier Wochen eine Schutzbehandlung durchzuführen.

Haben die Zecken mit dem gefährlichen Krankheitserreger den ungeschützten Hund erst einmal befallen, ist es in den meisten Fällen bereits zu spät. Eine Infektion kann schon beim ersten Kontakt hervorgerufen werden. Die Symptome: der Hund wird schlapp und frisst nicht mehr. Bleibt eine Behandlung durch den Tierarzt in den ersten Tagen aus, gibt es für das Tier kaum noch Überlebenschancen.

Obwohl der menschlichen Malaria sehr ähnlich, ist die Hundemalaria nicht auf den Menschen übertragbar. Andere durch Zecken übertragene Krankheitserreger bergen aber auch für den Menschen Gefahren, wie die gefährliche FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und die Borreliose. (geklaut bei:www.tierschutzbund.de/01368.html) Liebe Grüße Andrea

Hundemalaria äußerst sich durch unterschiedlichste Symptome. Nur ein Bluttest beim TA kann definitiven Aufschluss geben. Die deutsche Gesellschaft für Kleintiermedizin und der Bundesverband praktizierender Tierärzte haben im Frühjahr ein Infoblatt zur Babesiose heraus gegeben. Sie erhalten es kostenlos bei Ihrem Tierarzt. Will sagen: Bei jedem Verdacht bitte unbedingt mit einem Fachmann/einer Fachfrau sprechen :)

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