Woran erkennt man eine Alkoholabhängigkeit?

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12 Antworten

"Sie trinkt täglich Alkohol, nie viel, aber eben täglich"

Wenn es bei einer Frau ein Pils oder 1/8 Wein ist, dann ist dies gut für die Gesundheit - auch täglich getrunken. Wenn sie auf die tägliche Dosis nicht verzichten mag, ist sie zwar im strengen Sinne (psychisch) abhängig - so wie auch mein 84-jähriger Vater, der jeden Abend sein Öttinger trinkt - aber nicht alkoholkrank.

Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Und wenn sie die Menge über die Jahre nicht steigert, dann kann sie stolz auf sich sein. Bei mir hat das leider nicht funktioniert und ich wurde über einen Zeitraum von 30 Jahren zum Gewohnheitstrinker sprich Abend-Alkoholiker. Da gibt es nur noch eine Hilfe - völlige Abstinenz - und das ist alles andere als leicht.

Ganz gut gefällt mir http://www.heizoelboerse.de/forum/alkohol/bin-ich-alkoholiker.html

Im Grund ist es egal, in welcher Form man Alkohol zu sich nimmt, aber wer auf harte Sachen geeicht ist, hat bereits einen Gewöhnungspegel erreicht, den du zurecht als bedenklich ansiehst. Die Gefahr zur Abhängigkeit ist auf jeden Fall gegeben, wenn dieser bereits bestimmte Funktionen ausfüllt, z.B. Entspannung, Beruhigung, Entfrusten.... Den Alk als Krückstock braucht, und sei es auch bloß um einen tristen alltag schön zu trinken. Es gibt übrigens keine klaren Zeiträume, wie schnell jemand wie abhängig wird. Jemand kann regelmäßig /z.B. ein Glas Rotwein) zum Abend trinken für ein ganzes Leben und wird immer die Kontrolle haben. Ein anderer verliert sie und hört erst auf, wenn nichts mehr da ist. Die Ursachen sind noch nicht geklärt. Falls du Mut hast und ihr vertrauen hast, dann sprich es mal offen an!

Man unterscheidet Alkoholiker in zwei große Gruppen:

  • Quartalssäufer: Das sind Menschen, die unregelmäßig trinken, oftmals längere Phasen ohne Alkohol auskommen, aber dann zuschlagen bis Oberkante Unterlippe.

  • Spiegeltrinker: Menschen, die nicht viel Alkohol trinken, aber immer in schönster Regelmäßigkeit. Damit wird der Alkoholspiegel immer auf einem gewissen Level gehalten.

Das Schlimme dabei ist, daß der Level unbemerkt immer höher angehoben wird.

Ohne Wenn und Aber: Wenn es zutrifft, was Du hier beschreibst, ist Deine Bekannte alkoholkrank.

mit zwei bis drei Schnaps hat man noch keinen Alkoholspiegel. Wenn man sein Wissen nur aus Büchern hat, sollte vorsichtig damit sein, unbekannte Personen zum Alkoholiker abzustempeln.

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@collo

@collo: Das ist die dümmste Ansicht, die ich seit langem zu dem Thema gelesen habe. Du scheinst noch nicht mal Wissen aus Büchern zu haben, stempelst aber unbekannte Personen als unwissend ab.

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@collo

@collo: Wie wäre es, wenn DU Dich erst einmal informieren würdest, bevor Du solche Sätze von Dir gibst? Im Gegensatz zu Dir kenne ich mich mit diesem Thema sehr gut aus.

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@gri1su

Leider bin ich hier wohl falsch verstanden worden. Hier wird von einigen eine Frau zur Alkoholikerin gemacht, die sich dazu nicht äußern kann und von der wir so gut wie nichts wissen. Jeder reflektiert nur aus seiner persönlichen Erfahrung und Situation. Ich möchte nicht das Chillischote zu seiner Bekannten geht und sagt, die bei GF meinen alle du wärst Alkoholkrank. Das ist nämlich Unsinn. Ich wollte hier einen Gegenpol schaffen. Sollte hier jemand im persönlichen Bereich schlechte Erfahrung mit Alkohl gemacht haben, so sollte er dies nicht verallgemeinern. Alkohol wirkt nicht bei jedem Mensch gleich. Ob ihr es glaubt oder nicht, auch ich kenne mich da s e h r gut aus, gerade deshalb...

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Alkoholabhängig ist, wer immer an den nächsten Konsum von Alkohol denken muss, sich dauernd Vorat anschaft und Angst hat das der Vorat zuende gehen könnte.

Wer bei Verzicht von Alkohol zitterige Hände bekommt und das Verlangen nach Alkohol die Person übermannt.

Wer ohne Alkohol bei der Arbeit nichts mehr zustande bringt, weil das arbeiten ohne Alkohol unerträglich wird, der ist Alkohol abhängig.

L. G. Aral59

Ich würde es bedenklich nennen,würde ja bedeuten,sie braucht es?! Kommt sie ohne nicht zurecht?Alkoholkranke gestehen sich ihre Krankheit oft nicht mal ein,lachen über Bedenken.

2 oder 3 Gläser Korn oder Weinbrand abends kommt mir schon mehr als grenzwertig vor. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es auf die Dauer weniger wird.

Ja, das ist schon bedenklich.

Nicht die Menge des Alkohols zeichnet die Krankheit aus, sondern die Lust, Gier danach.

Wenn Deine Bekannte ohne weiteres auf das tägliche 'nie viel' verzichten kann, dann ist die Welt noch in Ordung.

Der regelmäßige Besuch einer Gaststätte kann auch einen anderen Grund haben, z.B. als Ritual um abzuschalten. 2 - 3 Gläser halte ich für absolut unbedenklich. Ein Alkoholiker gibt sich damit nicht zufrieden, da die Menge Alkohol nicht ausreicht um eine Sucht zu befriedigen.

Das ist eine sehr irrige Meinung. Wer täglich Alk braucht, um auch nur entspannen zu können, steckt schon tief drin in der Flasche.

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@Klabauter

Es geht doch nicht um den Alkohol, es geht darum Leute zu treffen, sich zu unterhalten und zu entspannen, den Stress des Tages los zu werden und Neuigkeiten auszutauschen. Meine Meinung ist nicht irrig und stammt aus der Praxis. Kann ja sein, dass wir in Köln eine andere Kneipenkultur haben, als der Rest der Welt :-)

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@collo

Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass die Kölner Kneipenkultur eine Entspannung und Unterhaltung nur durch alkoholische, nicht aber durch alkoholfreie Getränke gewährleisten kann?

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@collo

Selters, Apfelschorle, ... wo ist das Problem? Oder kannst Du dabei nicht mehr entspannen, abschalten, Dich unterhalten? Dann hast Du ein Problem.

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@evistie

Selters oder Apfelschorle wird bei uns nur getrunken, wenn man abnehmen will. Natürlich habe ich das auch schon gemacht, aber Spaß gemacht hat es mir nicht. Es geht doch nichts über ein leckers Kölsch. Bedenke bitte, dass man bei uns üblicher Weise an der Theke steht und nicht an einem Tisch sitzt.

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@collo

Selters und Apfelschorle kann man auch im Stehen trinken. Dass Dir das keinen Spaß macht und/oder nicht schmeckt, ist eine ganz andere Sache.

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@collo

Alle Deine Antworten zum Thema deuten darauf hin, dass Du "Dein" Problem nicht als Problem sehen willst. Ohne Deine taegliche Stehbar hast Du ein Problem. Was machst Du, wenn Deine Kneipe zu ist ?

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@Bruno

meine Kneipe ist leider zu :( und ich habe bisher keine Alternative gefunden. Daher war ich in den letzten anderthalb Jahren lediglich drei oder vier mal in einer Kneipe und habe zu Hause in dieser Zeit maximal drei Kisten Bier getrunken. Und jetzt, wo das Rauchen verboten ist, habe ich gar keine Lust mehr. Schnaps ist und war ohnehin nie mein Fall. Ich lebe also zur Zeit völlig brav und könnte Euch vermutlich ein Vorbild sein. Was davor war, davon möchte ich Euch lieber nicht erzählen, Ihr bekämt das blanke Entsetzen in den Augen. :)

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generell schon, wenn bestimmte umstände erfüllt werden. was trinkt sie und wieviel?

Sie trinkt sogenannte "harte" Sachen, z.B. Korn, Weinbrand usw., wie viel genau weiß ich nicht, aber 2-3 Gläser sinds garantiert immer

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@Chillischote

angenommen sie sucht nur Geselligkeit, was soll sie dann trinken ? Brause ?

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@collo

Sind Geselligkeit und Brause bei Dir nicht kompatibel? Dann scheinst auch Du ein Problem zu haben.

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@evistie

doch sind sehr wohl kompatibel, aber hier in Köln wohl eher die Ausnahme und nicht die Regel. Ob das nun gut ist oder nicht, es ist nun einaml so.

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Die Regelmäßigkeit ist ein klares Zeichen der Abhängigkeit!

Das Mädchen ist offensichtlich abhängig und das ist leider sehr bedenklich.

Definition der Alkoholabhängigkeit (Alkoholismus): Wann ist man alkoholabhängig?

http://web4health.info/de/answers/add-alcohol-when.htm

Nach meiner Ansicht die einzige vernünftige Antwort hier. DH von mir

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