Woran erkennt man ein EPSP und IPSP?

2 Antworten

An sich hast du es doch verstanden. Allerdings entsteht nur ein EPSP wenn positive Ladung in die postsynptische Membran gelangt . Ein IPSP entsteht wenn eine negative Ladung in die postsynptische Membran gelangt. Also je nachdem welche Ionen hineinströmen.

Gutes Beispiel is der Kniesehnenreflex. Während der Beuger des Beins aktiviert wird. Wird der Strecker gehemmt. Sonst gibts ja einen Krampf. Die Hemmung ist Folge eines IPSP an der Synapse.

Alles klar ?

Ich hörte, dass das EPSP und IPSP an der SOMA entscheidend sei. Durch den vorherigen Impuls einer anderen Nervenzelle wird entschieden, ob die SOMA CL- ausströmt oder nicht. wenn die Somazelle dann CL- ausströmt, ist die Ladung am Axonhügel/Axon mehr negativ und somit kann kein AP entstehen, also ist sie dann IPSP.
Wenn der Befehl aber von der vorherigen Zelle den Befehl zum positiven Ausfluss an Na+/K+ erteilt, beginnt wegen der hohen Positiven Ladung ein AP, ist also EPSP?

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@Gorgodo

Habe dich hoffentlich richtig verstande. Wenn Chlorid ausströmt, wird es ja im Inneren positiver. Negativ raus ist ja das gleiche wie positiv rein. Es folgt dadurch immer eine depolarisation. also ein EPSP.

Wenn Na+ ausströmt, oder gleichbedeutend, wenn Chlorid einströmt, wird es im Zellinneren ja negativer. Also eine Hyperpolarisation. Folglich ein IPSP.

Das mit dem Axonhügel bedeutet ja nur dass DORT ein AP ausgelöst wird. Je nachdem wie hoch die Spannung im Inneren ist (Der schwellenwert liegt übrigens bei ca -55 mV).

Kann es sein, dass dein Gedankenfehler daran liegt, dass du was beim Einstrom/Ausstrom der Ionen an der postsynaptischen Membran verwechselst?

 

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@Wunnewuwu

Das mit dem ganzen RP, AP undso versteh ich ja, ist ja einfach. Ich habe aber dies von jemanden gelesen der, Bio LK hat. Darum war Ich verwirrt.^^

ist der transmitterstoff hemmend, öffnet er die menbran des somabereiches für CL (chlor, oder chlorig, kp^^). sie strömen in das innere der zelle ein.

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Das Beispiel versteh ich nicht.
Wieso wird denn der Strecker gehemmt? Ich "strecke" doch mein Bein aus, somit kontrahieren doch die Muskelfasern meiner oberen Beinschenkelpartie?

Der Beuger wird zwar auch gestreckt, aber man spürt doch keine Kontraktion beim Beinbeuger? (Also die untere Beinmuskelpartie)

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@Gorgodo

Oh :D tut mir leid!!!

Einfach vertauschen. Der Beuger wird gehemmt und der Strecker wird aktiviert. Hab ich mal wieder verwechselt. Prinzip ist aber das gleiche. OKay ?

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JETZT verstehe Ich das! Gutes beispiel. Ganz pauschal könnte man das mit einem Axon erklären, das 2 Präsynaptische Membranen hat, um dann die postsynaptischen Potentiale am Beinbeuger und Beinstrecker zu "befehlen"!

Danke dir :D

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@Gorgodo

So ist es. Google mal nach "Schaltkreise des Nervensystems" oder "Reflexbogen". Da ist das dann noch anschaulich.

Bitte bitte ;)

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Wie mies... wir sind in der 9 und amchen das gerade :(

Wirkung von Nikotin auf Synapsen.

Hey, ich schreibe nächste Woche eine Bioklausur aber mir ist da etwas nicht ganz so klar. Also im Internet stand:

"Nikotin bewirkt kein "höheres" Aktionspotential. Das AP hat in der Regel immer die gleiche Amplitude. Niedrige Mengen an Nikotin wirken auf den Körper anregend. Nikotin setzt sich an den Synapsen an die Acetylcholin-Rezeptoren und öffnet damit die Ionenkanäle. Im Gegensatz zu Acetylcholin wird das Nikotin im synaptischen Spalt nicht abgebaut und ist deshalb in der Lage nacheinander immer wieder die Ionenkanäle zu öffnen. Das erhöht jedoch nicht die Höhe der Amplitude des Aktionspotential, jedoch resultiert daraus eine höhere Frequenz, mit der Aktionspotentiale ausgelöst werden. Normalerweise bewirkt Nikotin, dass keine fortleitenden Aktionspotentiale in erregenden Synapsen ausgebildet werden. Kommt Nikotin in geringen Konzentrationen vor, befindet sich ebenfalls Acetylcholin im synaptischen Spalt, was Aktionspotentiale auslöst. Bei einer hohen Konzentration an Nikotin im synaptischen Spalt, verdrängt es die Acetylcholin-Moleküle und öffnet die Ionenkanäle. Jedoch werden damit keine fortleitenden Aktionspotentaile ausgelöst, da kein Acetylcholin vorhanden ist."

-> was mir aber jetzt nicht klar ist: Wenn sich Nikotin, genau wie das Acetylcholin, an die Rezeptoren setzt, öffenen die sich ja und das NA+ strömt in die Zelle. Aber bei einem hohen Nikotingehalt, müssten sich ja immer wieder immer mehr Zellen öffnen (da das Nikotin ja nícht wie das ACh gespalten wird) und immer mehr NA+ Ionen würde in die Zelle strömen. Dadurch würde das Neuron doch ununterbrochen feuern und es müsste zu Übererregung und Krämpfen kommen. So hätte ich das jetzt gedacht.

Was meint ihr? Freue mich auf eure Antworten glg bejj

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