Woran erkennt man den Unterschied zwischen Stimmungsschwankungen und einer bipolaren Störung?

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6 Antworten

Um was zu Deiner Frage selbst zu sagen: Den Unterschied "erkennen" kann man in dem Sinne nicht unbedingt, denn die sog. "bipolare Störung" besteht eben aus (sehr extremen) Stimmungsschwankungen. Die Frage, die dahinter steckt ist natürlich die, ob es im konkreten Fall "Krankheitswert" hat. Das hängt nach meiner Ansicht zuerst mal davon ab, wie sehr Deine Frau, Du oder andere (z.B. restliche Familie, Kollegen usw.) darunter leiden.

Ein Arzt hat bestimmte Kriterien, mit denen er etwas als Krankheit definiert oder auch nicht, also eine sog. "Diagnose" stellt. Auch da spielt das "darunter leiden" eine wesentliche Rolle. Dies ist die Grundlage ärztlichen Handelns, aber sicher auch nicht die "ganze Wahrheit" - denke ich ...

Wenn Deine Frau der Meinung ist, daß sie keine ärztliche oder therapeutische Hilfe braucht, kann sie erst mal niemand dazu zwingen. Wenn Du aber unter der Situation leidest, könntest Du Dir ja erst mal selbst Unterstützung in Form von psychologischer Beratung holen. Foren im Netz sind sicher ein guter Ausgangspunkt.

Die Anzeichen sprechen dafür. Hatte mal eine Freundin mit demselben Problem. Sie ging von allein zum Arzt, da sie selbst merkte, daß etwas nicht stimmt. In den dunkleren Jahreszeiten wird es normalerweise schlimmer

Ich hatte auch mal sone Freundin, klingt sehr danach. Bitte nicht auf die leichte Schulter nehmen und mit genau diesem Verdacht nach einem Spezialisten suchen der bereit ist Deine Frau daraufhin zu untersuchen.

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