Woran erkennt man das sein Hund bald stirbt?

6 Antworten

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Gleich vorweg: Für das "Sterben", also den Sterbeprozess selbst, gibt es keine Faustformel. Manche Tiere fallen sprichwörtlich einfach um, während sie gerade den geworfenen Ball holen, andere schlafen friedlich ein und wachen nicht mehr auf. Wieder andere haben mit Krankheiten und deren Folgen zu kämpfen, denen sie letztendlich erliegen. So gesehen stirbt jedes Tier seinen eigenen Tod, wie man es auch vom Menschen her kennt.

Der Tod selbst kann dabei wie oben erwähnt sehr schnell eintreten, oder sich auch über Stunden, manchmal sogar Tage hinziehen.

Wenn das Tier einen natürlichen Todes stirbt, gibt es einige Anzeichen, die darauf schließen lassen, dass der Organismus schrittweise seinen Dienst einstellt (müssen aber bei weitem nicht alle zutreffen):

- starker Rückzug (viel Schlag, Ermattung, Abwesenheit)

- das Tier hört auf zu Fressen (und später auch zu Trinken)

- die Atmung verändert sich (schneller, langsamer, flacher, kurz vor dem Tod oftmals Rasseln)

- der Herzschlag verlangsamt sich

- die Körpertemperatur sinkt

- anderer Geruch (Einschränkung des Stoffwechsels)

Hier ist es wichtig, dem Tier einfach beizustehen und es während des Prozesses zu begleiten. Es soll nicht das Gefühl haben, alleine zu sein (wenn es ohnehin sehr anhänglich ist.) Manche Tiere möchten allerdings gar nicht angefasst oder gestreichelt warden - sondern einfach nur in Ruhe "hinübergleiten" - das ist individuell sehr unterschiedlich. Hier reicht oft nur die Präsenz des Halters. Zwangsfütterung udgl... sollte in der Endphase übrigens vermieden werden - es würde das Unvermeidliche nur hinauszögern od. könnte sich nachteilig auf den Sterbeprozess auswirken.

Zu guter Letzt noch ein Ratschlag: Natürlich muss man sich zwangsläufig mit dem Gedanken an das mögliche Ableben eines beliebten Begleiters auseinander setzten... aber es hat keinen Sinn, nur noch an das baldige Ende zu denken und darüber hinaus die schönen und guten Gedanken zu vernachlässigen.

Genieße die verbleibende Zeit mit deinem Vierbeiner bestmöglich, selbst wenn ihr "nur" noch gemeinsam auf der Couch rumgammelt :) 

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schön geschrieben - da ist nichts mehr hinzu zu fügen

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Hi! Unsere Bonnie war 17 und leider vom Kopf her noch fit (für ihr Alter) aber die Knochen und Muskeln haben nicht mehr mitgespielt. Insofern konnte man es sehen und sie wurde immer schwächer. Ich meine persönlich, dass man es am Gesichtsausdruck und den Augen erkennen kann - als es bei ihr soweit war, war das Strahlen und die Freude am Leben in ihrem Gesicht nicht mehr zu sehen. Was Du aber bedenken solltest: versuche, deinen Hund nicht immer traurig anzuschauen oder zu bemitleiden - wenn er noch da sein will oder kann würdest Du ihm und Dir noch viele schöne Augenblicke nehmen. Versuche die Zeit, die euch noch bleibt, lieber mit schönen Momenten zu füllen, knuddelt und spielt was das Zeug hält und wenn es dann soweit ist, lasse ihn gehen mit guten Wünschen und Gedanken. Ich wünsche Dir noch viele tolle Erlebnisse mit dem Senior. Liebe Grüsse Don

Wenn ich so zurück denke als es mit unserem Lars zusende ging, da meine ich sagen zu können das er an dem Tag sogar agiler wahr als sonst.. Er wollte auf einmal Ball spielen, was er vorher gar nicht mehr wollte... Aber ich glaube das man es gar nicht mitbekommt wenn Tag X gekommen ist.. Ich denke mir immer eher gesagt ich hoffe immer wenn der Tag gekommen ist das sie sich hinlegen und friedlich einschlafen und sich nicht noch quälen müssen bis sie erlöst werden müssen... Ich hoffe du hast noch eine schöne Zeit mit ihr...

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