Woran erkennt Ihr, das was Ihr glaubt (Religion) die Wahrheit ist, ich meine woran erkennt Ihr die Wahrheit?

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42 Antworten

Die Lehren einer Religion sind wahr, wenn sie mit allen anderen als wahr erkannten Lehren in widerspruchsfreier Übereinstimmung sind. Jede Wahrheit ist mit den Worten aller wahren Propheten Gottes in völliger widerspruchsfreien Übereinstimmung. Jede Wahrheit ist mit den von Gott
gegebenen Geboten in völliger widerspruchsfreien Übereinstimmung.

Daran erkennt man die Wahrheit.

Die Wahrheit ist von Gott, ist bei Gott und Gott ist die Wahrheit.
Die Suche nach der Wahrheit ist die Suche nach Gott.
Gott selbst ist die Wahrheit.
Wer selbstlos die Wahrheit sucht, dem gibt sein Gewissen einen besonders
sicheren Wegweiser, denn wer Gott sucht wird von Ihm geführt.
Niemand kann die Wahrheit sein eigen nennen.

Wer die Wahrheit vollständig sehen könnte, würde Gott sehen.

Jede Wahrheit kommt von Gott, geht von Gott aus und ist ein Ausdruck Gottes.
Alle Wahrheiten sind unveränderlich bestehen auf ewig.
Wer leugnet, dass eine unveränderliche Wahrheit gibt, der leugnet, dass es Gott gibt.
Alles was uns von der Wahrheit trennt, das trennt uns auch von Gott.
Wenn wir uns mit der Wahrheit verbinden und unser Wollen und Handeln daran ausrichten, dann
verbindet uns das mit Gott. Wir bringen damit unsere Liebe zu Ihm zum Ausdruck und das ist die
wahre Religion.

Deine Frage ist sehr wertvoll-LG von Willgott

wtf

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@HalpmePLSPLS

Ich habe genau verstanden, wofür deine Abkürzung WTF steht, aber was ich nicht verstehe ist, das wenn dir ein Beitrag nicht passt, dann kannst du die Stellen kritisieren bzw. meine Frage mit deinen Worten beantworten.

So wie du dich geäußert hast, finde ich es absolut unmöglich

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Ich bin Buddhist und mir geht es nicht um eine faktenbasierte Wahrheit, sondern um eine Erkenntnis, die auch aus persönlicher Erfahrung gewonnen habe.

Ich habe festgestellt, dass ich mich selbst besser kennen lerne und daher auch die Beweggründe anderer Menschen besser nachvollziehen kann.

Dadurch, dass ich Dinge weniger in absoluten Kategorien bewerte, erlebe ich selbst, dass ich auch im Alltag offener für meine Umwelt bin.

Ich erfahre ganz konkret, dass ich mein Leben mit mehr Humor nehme und gelassener bin - von dieser Entwicklung profitiert auch die Umwelt.

Ich bin ehrlicher mir selbst und anderen gegenüber, habe mehr Mitgefühl und folge nicht mehr so schnell Impulsen.

Die buddhistische Praxis führt also bei mir zu positiven Veränderungen, die auch die Umwelt positiv beeinflussen - also ist dieser Weg für mich "wahr".

Es ist in meinem Fall also persönliche Erfahrung, die für mich die "Wahrheit" oder "Richtigkeit" meiner Religion deutlich macht.

Sonstiges

Andere Menschen mögen andere Wege haben und auch andere Wahrheiten finden, aber ich glaube, das wir letztlich alle ähnliche Bedürfnisse haben.

Dadurch ist es egal, welcher "-ismus" oder welches "-tum" man vor sich herträgt, wichtig ist die persönliche Entwicklung des Einzelnen.

Wenn seine "Wahrheit" dazu führt, dass er ein ausgeglicheneres, erfüllteres Leben führt und in Harmonie mit seiner Umwelt leben kann, ist mir das "Etikett" egal.

Hallo Tolga67Alp,

es ist durchaus möglich herauszufinden, welches die wahre Religion ist, wenn man sich mit dem geoffenbarten Wort Gottes, der Bibel, eingehend beschäftigt. Dort erfährt man viel von dem allein wahren Gott, dem Schöpfer aller Dinge. Auch zeigt die Bibel sehr deutlich, was Gott von den Menschen erwartet, die ihn als ihren Gott bezeichnen, ihn also anbeten. Damit eine Religion den Anforderungen entspricht, die Gott an sie stellt, muss sie bestimmte, unverzichtbare Merkmale aufweisen. Einige dieser wichtigen Merkmale möchte ich im Folgenden anführen.

Jesus Christus verglich die Religionen einmal mit "Bäumen" und und ihre Handlungsweise mit "Früchten", indem er erkläre: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln?   Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor;   ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen.   Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.   Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen" (Matthäus 7:16-19). Nach Jesu Worten gibt es also "gute Bäume" und "faule Bäume".

Wie müsste denn so ein "guter Baum", also eine gute Religion aussehen? Jesus verwies ja darauf, dass man eine Religion "an ihren Früchten", das heißt an ihrer Handlungsweise messen müsste. Wie müsste diese denn aussehen? Nun, die Bibel gibt die Richtlinien vor und zeigt, wie eine Religion beschaffen sein muss, damit sie Gottes Anerkennung finden kann.

Zum Beispiel beteiligen sich echte Christen weder an Kriegen noch an sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen. Sie verweigern jegliche Form des Krieges und Wehrdienstes. Gottes Wort sagt darüber: "Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen." (Jesaja 2:4). Ein Christ meidet jedoch nicht nur Krieg und gewaltsame Konflikte, sondern fördert aktiv den Frieden, indem er sich in jedem Bereich seines Lebens als ein Friedensstifter erweist.

Wahres Christentum ist so organisiert, wie die Christen im ersten Jahrhundert, die nach Jesu ursprünglichen Lehren lebten. Bei ihnen gab es keine hierarchischen Strukturen, also keine Geistlichenklasse. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn e  i  n  e  r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e  i  n  e  r ist euer Vater, der himmlische.   Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e  i  n  e  r ist euer Führer, der Christus.   Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein" ( Matthäus 23:8-11). Es gibt also bei echten Christen keine Unterscheidung in "Geistliche" und "Laien". Diejenigen unter ihnen, die als Hirten und Lehrer fungieren, haben keine Machtstellung inne, auch wenn sie nach biblischem Muster die geistige Führung übernehmen. Sie sind Mitarbeiter ihrer Glaubensbrüder und bemühen sich darum, ein gutes Vorbild zu sein.

Dann sollten sich echte Christen in allen Lebensbereichen durch absolute Ehrlichkeit auszeichnen. Das geht aus folgender biblischer Aussage deutlich hervor: "Betet weiterhin für uns, denn wir hegen das Vertrauen, ein ehrliches Gewissen zu haben, da wir uns in allen Dingen ehrlich zu benehmen wünschen." ( Hebräer 13:18). Für einen Christen gibt daher es weder Notlügen noch Halbwahrheiten. Sein Reden und sein Handeln zeichnet sich durch absolute Ehrlichkeit, auch in den vielen kleinen Dingen, des Lebens aus.

Ein weiteres Merkmal der wahren Religion ist auch, dass sich ihre Lehren und Handlungsweisen auf die Bibel stützen. Für Jesus Christus war das ganz selbstverständlich, denn er sagte über Gottes Wort: "Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit" ( Johannes 17:17). Echter christlicher Glaube hält sich in jedem Bereich des Lebens eng an die Bibel. Für ihn haben die moralischen Standards der Bibel absolute Gültigkeit, auch wenn der Trend der Zeit oft in eine ganz andere Richtung weist.

Wahrer Glaube zeigt auch große Achtung vor Ehe und Familie. Auch wenn heutzutage Ehebruch und Ehescheidung an der Tagesordnung sind, sollte ein Christ den moralischen Standard der Bibel auch in diesem Bereich hochhalten. Sie billigt nämlich weder Ehebruch noch Ehescheidung. Das hob Jesus hervor, als er bzgl. Ehe folgendes sagte: "‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden e  i  n Fleisch sein‘, so daß sie nicht mehr zwei, sondern e  i  n Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“ (Matthäus 19:5,6). Daher sehen wahre Christen in der Ehe eine lebenslange Bindung, die nur durch den Tod oder die eheliche Untreue des Partners zerstört werden kann.

Wer von Gott anerkannt werden möchte, der nimmt die Nachfolge Jesu Christi sehr ernst und lässt sein ganzes Leben davon bestimmen. Es ist so, wie der Apostel Petrus einmal schrieb: "In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt" (1. Petrus 2:21). Jemand, der diesen Rat befolgt, zeigt dies u.a. dadurch, dass für ihn materielle Werte nur eine untergeordnete Bedeutung haben und Dienst für Gott und für andere im Vordergrund steht. Er versucht in jedem Bereich seines Lebens das Beispiel und das Wesen Jesu Christi nachzuahmen und ihm widerstrebt jegliche Form von Heuchelei.

Ein echter Jünger Jesu Christi wird auch daran erkannt, dass er Gottes Wort anderen verkündigt . Außerdem bieten er anderen seine Hilfe an, ebenfalls Christi Nachfolger zu werden. Jesus gab diesbezüglich folgenden Missionsauftrag an seine Jünger weiter: " Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge" ( Matthäus 28:19,20). Im Mittelpunkt des Lebens Jesu stand sein Predigen und Lehren. Überall, wo er auf Menschen traf, erzählte er ihnen etwas von Gott und seinem künftigen Königreich. Der gleiche Eifer sollte auch einen Nachfolger Jesu kennzeichnen.

Als letzten Punkt möchte ich erwähnen, dass sich die wahre Religion auch dadurch auszeichnet, dass sie den Namen Gottes gebraucht und ihn bekannt macht. Auch Jesus verwendet den göttlichen Namen, denn er sagte einmal in einem Gebet zu Gott: "Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen" ( Johannes 17:26). Ein echter Christ macht aus dem Namen Gottes (im deutschen Sprachraum gebräuchlich in der Form "Jehova") also keinen Hehl und gebraucht ihn ebenso freimütig, wie das Jesu und seine ersten Jünger taten.

Das sind nur einige wenige Merkmale, die für den echten christlichen Glauben kennzeichnend und bestimmend sind. Und wer praktiziert nun heute noch diese Art Glauben, magst Du fragen? Das herauszufinden dürfte nicht allzu schwer sein, wenn man Augen und Ohren offen hält.

LG Philipp

Die Wahrheit kennt keiner, schon gar nicht, wenn Religionen ins Spiel kommen.

Wenn tief religiöse Menschen glauben, die Wahrheit gefunden zu haben, dann ist da so gut wie immer heftige Indoktrination (oft schon bei Kindern) mit im Spiel, oder des handelt sich um sehr unreife, psychisch instabile Menschen.

Ich selber bin nicht religiös kann mir aber Gott als Ursprung hinter Zeit und Raum vorstellen. Etwa ein Gottesbild, dass weit in eine deistische Richtung geht und wenig mit dem islamischen Allah gemeinsam hat.

Religiöse Vorstellungen, wie etwa dass dieses Leben ein Test sei (und das auch noch eines Gottes, der das Ergebnis bereits kennt) und das es für "durchgefallene" Menschen eine Hölle gibt, finde ich eher komisch und unmöglich.

Als Wahrheit würde ich bezeichnen, dass dieses Universum so aufgebaut ist, dass es sowohl mit, als auch ohne Gott funktioniert, und das finde ich interessant, mehr auch nicht.

Als Skeptiker kann ich dazu nur sagen, dass mir keine Möglichkeit bekannt ist.

Da das erfahrungsgemäß (wobei ich nicht weiß, ob Erfahrung real ist) nicht möglich ist, richte ich mich nach meinem ungesunden Menschenverstand und meinem mathematisch-naturwissenschaftlich gebildeten Verstand. Das funktioniert erfahrungsgemäß (siehe Bemerkung oben) erstaunlich gut (sofern ich es schaffe, das umzusetzen).

Religion (im Sinne von "die Weltanschauung, die die tatsächliche Grundlage der Entscheidungen eines Menschen ist") erlebe ich als singulär, auch in Fremdbeobachtung.

Anhand von Überprüfbarkeit. Wird etwas behauptet, muss das überprüfbar sein. Wenn man die Aussage nicht überprüfen kann, muss man sie auch nicht für wahr halten.

Wenn sich bei Überprüfung oder logischem Nachdenken über die Aussage Gegenbeweise, Paradoxen, Unlogik oder Fehler zeigen, ist die Aussage nicht wahr.

>Wenn man die Aussage nicht überprüfen kann, muss man sie auch nicht für wahr halten.

Nicht schlecht, aber ein kleines Gegenbeispiel. Ich glaube, wenn ich auf der Autobahn fahre und für 10s die Augen schließe, dass ich dann einen schweren Unfall haben werde. Kann man nicht prüfen, sollte man aber trotzdem glauben ;-) 

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@Maarduck

Kann man nicht prüfen, sollte man aber trotzdem glauben

Kann man sehr wohl überprüfen, sollte man aber nicht da eine solche Überprüfung die Gesundheit gefährden kann.

Es gibt im Übrigen einen Unterschied zwischen "glauben" und "vermuten" und "prognostizieren". Dein Beispiel wäre eine Vermutung und/oder Prognose, kein Glaube.

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@Maarduck

Das kann man sogar ganz leicht prüfen, indem man es macht. Man sollte es nur der Gesundheit zur Liebe besser nicht tun ;)

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Die Antwort ist sehr gut. Nicht weil ich das glaube, sondern weil ich das weiss.
Allerdings gibt es keinen nennenswerten Unterschied zwischen glauben und vermuten. Da will man nur, dass man das glaubt...

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@77Leuchtfeuer

Unterschied zwischen glauben und vermuten. Da will man nur, dass man das glaubt...

Das stimmt so nicht.

Etwas vermuten bedeutet von der Möglichkeit ausgehen dass etwas so sein könnte, jedoch unter dem Vorbehalt es nicht genau zu wissen und jederzeit widerlegt werden zu können.

Etwas zu glauben, bedeutet von etwas, ungeachtet der Faktenlage  überzeugt zu sein.

Im Volksmund wird "ich glaube" sehr oft anstelle von "ich vermute" benutzt, daher kommt es da oft zu Verwechslungen.

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@Andrastor

Stimmt, mir ist auch aufgefallen, das ich, seit ich angefangen habe über Religion/Glaube zu diskutieren, vermeide "ich glaube" zu verwenden, sondern halt "Ich Vermute" "ich denke" oder "ich gehe davon aus das", je nachdem, was gerade passt. Irgendwie bereichert es schon den alltäglichen Sprachgebrauch, wenn man anfängt sich präziser auszudrücken. ^^

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Die Wahrheit... im Prinzip ganz einfach.

Da ist ein Buch: die Bibel. Da stehen Handlungsanweisungen drin. Da steht auch drin, welches Ergebnis zu erwarten ist. Also: handeln und das Ergebnis anschauen. Entspricht das Ergebnis den Erwartungen, dann spricht viel für "die Wahrheit".

Und in der Praxis: tja, da wo Gottes Geist wirksam ist, hat man auch entsprechende Ergebnisse. Die Bibel beschreibt viele "Gaben" des Geistes. Dort steht auch drin, dass es nicht aufhören wird.

Wer also als Kirche behauptet, diese Gaben gäbe es nicht mehr, der lügt. Entweder ist er kein echter Christ und gebraucht diese Ausrede, um dies zu verschleiern oder ... ein Oder fällt mir grad nicht ein.

Wenn dir jemand ein Handy hinlegt und behauptet, das wäre ein echtes iPhone, dann brauchst du nur die Betriebsanleitung von Apple zu nehmen und alles auszuprobieren, was in der Anleitung steht. Macht das Handy genau das, was in der Anleitung steht, liegt der Verdacht nahe, dass es ein echtes iPhone ist.

Mit der Kirche und Bibel funktioniert das genauso.

Ob etwas wahr ist oder nicht, lässt sich letztlich nur durch den Vergleich mit der Wirklichkeit, also konkreten Beobachtungen oder Messungen feststellen. Daran mangelt es aber sämtlichen "Glaubenswahrheiten".

Die Katholiken haben das Problem schon längst erkannt und daher im Katechismus der katholischen Kirche folgende Regelung festgelegt:

Was der Papst verkündet, ist die Wahrheit und ist von den Katholiken gefälligst zu glauben.
Es steht dem Gläubigen nicht zu, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen oder sich auf sein Gewissen zu berufen, um selber die Wahrheit zu suchen.


Mal wieder grausiger Quatsch.

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@Viktor1

Da gebe ich dir ausnahmsweise mal Recht. Das ist aber nicht der einzige grausige Quatsch, den man im katholischen Katechismus nachlesen kann.

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An der Übereinstimmung mit der Wirklichkeit was Aussagen über die künftige Entwicklung eines Systems oder einer Entität oder eines Vorgangs betrifft. Wenn man die Zukunft richtig beschreibt, glaubt man mit hoher Wahrscheinlichkeit auch das richtige.

Wenn ich z.B. glaube Gott wird mein Gebet erhören, und es nicht geschieht, dann glaube ich etwas falsches. Wenn ich glaube dass das Treten der Bremse während der Autofahrt die Geschwindigkeit verlangsamt, und es kommt dazu, dann habe ich wohl etwas wahres geglaubt.

Und wenn die Bremse versagt ?
Deine Überlegung bedarf wohl noch der Verbesserung.

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@Viktor1

Man weiß und glaubt IMMER in Wahrscheinlichkeiten. Ein falscher Glaube ist ein Glaube dessen Wahrheitsgehalt nicht über die statistische Relevanz hinausgeht. Eine Autobremse versagt nur in seltenen Einzelfällen. Dagegen wird ein Gebet nicht häufiger erfüllt, als es den Gesetzen des Zufalls entspricht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/fuerbitten-fuer-kranke-beten-bis-zum-tod-a-409005.html

>Wirken Gebete positiv auf die Genesung Kranker? Nein, haben Wissenschaftler jetzt herausgefunden. Die Anrufung Gottes kann sogar schädlich sein: Weiß der Kranke von den Fürbitten, kann sich dadurch sein Komplikationsrisiko erhöhen.

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Grüß Dich Tolga67Alp!

In Sachen Religion gibt es keine absolute Wahrheit. Aber es gibt eine durchaus eine hohe Wahrscheinlichkeit, das die Inhalte von Religion unter bestimmten Voraussetzungen stimmen könnten.

Dafür muss dieser Inhalt erstens aus der Wirklichkeit ableitbar sein und zudem unserem Erfahrungshorizont entsprechen bzw. das die religiösen Inhalte gefühlsmäßig für alle nachvollziehbar bzw. nachfühlbar sind, weil sie jeder in sich erkennen kann.

Zweitens ist es notwendig, das die Vernunft dafür eine große Rolle spielt. Man sollte auch etwas wissen, damit man entscheiden kann, ob etwas glaubwürdig ist oder nicht. Die religiöse Philosophie sollte in sich auch stimmig sein und somit logisch. Das würde bedeuten, das für das religiöse Erleben eine Einheit von Wissenschaft, Philosophie und eigenem Erleben eingegangen werden muss. Wenn Du das alles zustandebringst, dann kommst Du der Wahrheit sehr nahe. Abner es bgleibt dann eben Deine Wahrheit, doch Du kannst sie dann gut ohne Widersprüche begründen.

Was das alles für uns bedeutet und welche Folgen das hat, kannst Du, wenn Du möchtest und Dir einmal Zeit dafür nimmst, in meinem Vortrag in meinem Profil unter dem Link zu 'Meine Lebensphilosophie' nachlesen. Ich hielt ihn in Kassel und ist mittlerweile überarbeitet sprich aktualisiert worden.

Ich würde mich freuen, wenn Du den Vortrag lesen würdest. Und dann entscheide, ob dies deinern Vorstellungen entsprechen könnte, was in Bezug auf die Wahrheit zu denken ist.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Lieber Rüdiger ich lese jeden Beitrag einzeln und werde mich bei allen dafür bedanken.

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Daran, dass Gott jeden Tag Gutes tut.

Daran, dass Er in meinem Leben wirkt. Und der Heilige Geist direkt in mir.

Daran, dass es mir mit Ihm einfach gut geht. Das heißt njcht, dass ich keine Probleme mehr im Leben habe. Aber ich bin innerlich gefestigt.

Daran, dass viele Menschen in meinem Umfeld auf der Suche sind und ich ihnen etwas von Jesus erzählen kann.

Daran, dass die Bibel Gottes Wort ist und in sich absolut schlüssig und logisch, soweit man das mit menschlichen Maßstäben überhaupt ermessen kann. Die Bibel enthält eine Zusage, ein Geschenk, das wir ohne Gegenleistung einfach so bekommen, wenn wir es wollen.

Einfach fantastisch und befreiend!


Atheisten-Shitstorm in 3... 2... 1...

Man kann auch einfach fragen, ohne das es ein "shitstorm" ist ;)

Ich wüsste nur gerne mal, an welchen Stellen die Bibel "in sich absolut schlüssig und logisch" ist.

Dabei, das der Mann aus Matsch, und die Frau aus Knochen gemacht ist?

Dabei das wir alle von 2 Menschen abstammen, dann alle bis auf eine Familie ausgerottet wurden, und sich daraus wieder die komplette Menschheit entwickelt hat?

Ich kann ja verstehen, warum viele einen Glauben brauchen, insbesondere weil er eine höhere Gerechtigkeit verspricht, aber was ich wirklich nicht nachvollziehen kann ist, wie man die Bibel für wahr halten kann.

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Wahr ist das, was alle (die wollen ! und geistig dazu fähig) nachvollziehbar erkennen können und was sich dann auch "praktisch" (im weitestem Sinne) bestätigt.
In den Religionen gibt es höchstens Glaubenswahrheiten welche unter  Vorgaben! (Glauben) nachvollziehbar sind und sich in gemeinsamen Befindlichkeiten  bestätigen können.
Eine Ausnahme ist hier tatsächlich die "Wahrheit" in der Botschaft Jesu.
Diese besagt, daß dort, wo die Menschen sich nach dem "Liebesgebot" ( der größeren Gerechtigkeit" ) richten, die Menschen auch glücklicher (seeliger ?) werden oder sind.(wieder im weitestem Sinne)
Dies ist sowohl nachvollziehbar als auch im praktischen Leben verifizierbar, auch von Nichtgläubigen !
Die weitere Aussage dieser Botschaft Jesu, daß dies auch zum "Glücklichsein" in einem transzendentem Sein führt, ist dagegen  Glaubenssache, weil dies zwar irgendwie "logisch" erscheint, aber (vorerst !) nicht ganz nachprüfbar ist - und natürlich auch nur relevant wäre für die, die ein solches Sein erhoffen.

Hallo,

Wahre Religion ist, die die liebevolle Verbundenheit Aller lehrt, in der wir allem Leben und der ganzen Welt liebevoll verbunden sind, wir liebevoll den Planeten heilen zur Ehre Gottes. Wahr ist, was uns verbindet, Illusion was uns trennt. Wahr ist die Religion, die Dich in die Lage versetzt, eine liebevolle Verbindung zum lebendigen Gott aufzubauen. Unwahr sind alle Religionen, die nur daran interessiert sind, die Menschen an sich zu binden, anstatt an Gott. Jede wahre Religion inspiriert Dich zu einem gottgefälligen, schöpferischen und lebensförderlichen Dasein in der Welt. Aber keine Religion hat das Recht, in Deine Beziehungsgestaltung zu Gott einzugreifen. Schließlich ist es Deine ganz persönliche Liebesbeziehung. Und Liebe agiert in Freiheit.

Liebe Grüße, Cagliostro 

Wenn eine Sache plausibel ist und mit hinreichend großer Wahrscheinlichkeit zutrifft, ist es die Wahrheit.

Beispiel: Gezinkte Würfel beim Glücksspiel. Wenn mein Gegenüber beim Spiel 5x hintereinander eine "6" würfelt, kann ich mit großer Überzeugung GLAUBEN, daß der Würfel gefälscht sei und daß ich deshalb extrem misstrausch werde. Die Wahrheit ist es deswegen nicht. Die Wahrscheinlichkeit, nach der ersten "6" noch 4 weitere zu würfeln, liegt grob bei 1:1.000. Kann also passieren.

Wenn mein Gegenüber 20x hintereinander eine "6" würfelt, liegt die Chanche, nach der ersten "6" noch 19 weitere zu würfeln bei grob 1:1.000000000000000

Es mag ein Riesen-Zufall sein, daß mein unbescholtener Gegenspieler gerade eine Wansins-Glückssträhne hat und daß ich ihm Unrecht tue, wenn ich wutentbrannt den Tisch umwerfe und meinen Einsatz zurückfordere. Aber ab einer gewissen Wahrscheinlichkeit bin ich bereit, auch eine Sache als Wahrheit anzuerkennen, die nicht in letzter Konsequenz beweisbar ist.

Um das ganze nun auf das emotionale Thema Religion zu übertragen: Wenn eine Überzeugung mit überaus hoher Wahrscheinlichkeit daneben liegt, ist es für mich ein IRRGLAUBE, wenn er mit überaus hoher Wahrscheinlichkeit zutrifft, ist es die WAHRHEIT. Und wenn eine solche Beurteilung nicht hinreichend genau möglich ist, ist es eine THESE.

Hallo,

Nun ich kenne vermutlich nicht DIE Wahrheit, doch die Welt wird von mir empfunden, und so wie ich sie empfinde, bietet sie "Wahrheit" und "Unwahrheit". Wobei man das eine in das andere kehren kann, denn es besteht keine solide Grenze dazwischen. Ich sehe das als Gabe, die beiden Seiten zu vereinen.

Die sogenannte Wahrheit, die ich nicht hinterfrage, ist das Vertrauen. Da ich als Kind aber mit sehr, meiner Meinung nach, groben und brutalen Menschen zu tun hatte, fällt es mir noch heute schwer, Menschen zu vertrauen. So vertraue ich in mich und die Zeichen die mir die Welt gibt. Das ist für mich Wahrheit, nicht die eine einzige für jeden, sondern einfach nur für mich im Moment.

Religionen haben auch ihre beiden Seiten. So glaube nicht den Menschen. Religionen wurden verfälscht und als Haltungsmethoden und Kriegsgründen so offziell eingeführt. "Jesus", "Mohammed", Buddha und viele weitere mehr, haben ihren Weg oder Gott auch selbst gefunden. Haben sich nicht reinreden lassen. Haben auf ihre Gaben vertraut.

So lass auch du dich nicht kleinreden. Wenn wir alle von Gott abstammen können wir auch alle eine Art Kontakt herstellen, wenn wir mit uns im Reinen sind. Ja das klingt extrem, doch wenn du in die Schöpfung (ich nenn sie Welt) eingehen willst, musst du wohl in sie vertrauen, und vertrauen können nur ehrliche Menschen. Nicht andere bestimme ob u ehrlich bist, nur DU bestimmst das) Ob diese Art Gott für alle das selbe Gefühl darstellt, weiss ich nicht, doch wie gesagt, es ist für mich die momentane Wahrheit. Diejenige die ich fähig bin zu empfinden und daras lernen zu können.

Das ist bloss meine Meinung. Ich kenne nichts anderes als mich selbst, denn alles was ich kenne, basiert auf meiner Empfindung.

Freundliche Grüsse

Satiharu (:

Es gibt Menschen die haben Wunder erlebt, Menschen die darüber berichten was sie gesehen haben, daran habe ich gemerkt das die Wahrheit nur eine sein kann und sie nennt sich JESUS CHRISTUS. Selbst Muslime berichten darüber, wie sie Jesus sahen, wieso sollten sie so etwas tun? Wieso sind sie konvertiert? In manchen Ländern gibts die Todesstrafe für das konvertieren. Ich habe recherchiert, gesucht und ich habe keine Berichte gefunden das jemand Allah oder Mohammed, Buddha etc. gesehen hat. Immer wird von Jesus gesprochen und das alle Lügen oder eine Einbildung hatten, bezweifle ich sehr stark.

Ich glaube an Gott, ich bin Christ. Hier ist einiges, was mich vom Christentum überzeugt:

Ich habe Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach
"Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Garnicht, deshalb glaube ich das ja nur. Würde ich wissen das es die Wahrheit ist müsste ich das nicht glauben sondern würde es wissen.

Glauben im religiösen Sinn bedeutet ja gerade nicht zu wissen.

Jeder Gläubige nimmt die Aussagen, die Haltung seiner Religion für wahr - zumindest größtenteils, sonst wäre er ja nicht gläubig.

Hätte man dann zusätzlich noch die Haltung Leben und leben lassen. wäre alles ziemlich problemlos.
So aber gibt es immer wieder Fundamentalisten, die meinen, alle anderen Glaubensrichtungen seien nichts wert, falsch - und so haben wir den Salat.
Seit Jahrhunderten.

Wer kennt schon die Wahrheit was den Glauben betrifft? Niemand, deshalb heißt es GLAUBEN und nicht wissen.

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