Woran erkenne ich,ob einer,der hier antwortet, Kenntnisse in der Homöopathie hat?

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9 Antworten

Indem er Sie erst gar nicht berät, sondern faktisch aufklärt, dass Homöopathie gar keine Wirkung hat (anscheinend).

http://www.patientenfragen.net/alternativmedizin-kritisch-betrachtet/argumente-homoeopathie-hp-deren-betrachtung-t25859.html

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Kommentar von sclaw
20.10.2010, 21:50

Homöopathie hat durchaus eine Wirkung. Nennt man Placebo-Effekt. Kann Menschen wirklich helfen, wenn sie dran glauben. Keine Wirkung hat es bespielsweise bei Tieren.

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Kommentar von segeln141
21.10.2010, 10:05

siehe mein Post: beantwortet von segeln141 am 20. Oktober 2010 22:27 3x ERKENNUNGSTIPP:

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Man kann sich darüber streiten, ob die Homöopathie wirkt oder nicht. Dazu gebe ich hier keine Stellungnahme ab - mein Ding ist sie jedenfalls nicht.

Aber wer sich nicht einmal innerhalb des Paradigmas der Homöopathie zurechtfindet disqualifiziert sich klar selbst. Dazu gehört jeder, der das Simileprinzip nicht kennt oder nicht verstanden hat.

Es ist eben keine klassische Homöopathie, ein Arzneimittel millionenfach zu verdünnen und dann zu behaupten es wirke genauso, nur stärker. Der entscheidende Fehler ist, dass die in der klassischen Homöopathie angestrebte Überkompensation hier unterschlagen wird. Man verwendet dort nämlich gerade jenes Mittel, das die beim Kranken vorhandenen Symptome bei einem Gesunden auslösen würde. Der Hintergedanke ist, dass so der Körper gegen diese Störung ankämpft und dabei auch gleich die Krankheit (die ja genauso aussieht) mitbeseitigt.

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Eine berechtigte Frage. Wenn Dir jemand homöopathische Tipps gibt, kann man davonausgehen, dass er Dir helfen will. Direkte Arzneimittelempfehlungen sind eher mit Vorsicht zu genießen, wie überhaupt alle Ratschläge diesbezüglich generell hinterfragt werden sollen, denn letztendlich bist Du für Deine Gesundheit selbst verantwortlich. Aber ich denke, man kann meistens aus den Antworten herauslesen, ob jemand Erfahrung hat. Wenn jemand auf Deine Frage gar nicht eingeht, sondern das Thema auf die Frage Wirksamkeit bzw. Plazeboeffekt reduziert - na ja, dann bilde Dir auch hier Deinen eigene Meinung.

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Hallo, jemand der sie grundsätzlich ablehnt oder jemand der sie als alleiniges Allheilmittel bezeichnet. Ein guter Homöopath anerkennt die Humanmedizin und begleitet, ebenso sollte ein Humanmediziner die Homöopathie nicht grundsätzlich ablehnen. Ein guter Homöopath erstellt eine Krankheitsgeschichte und eine Diagnose und bestimmt ein Mittel. Menschen, die ungebremst "ihre" Mittel weiterempfehlen, haben nicht überprüft ob Deine Krankheitsgeschichte mit ihrer übereinstimmt. Wir sind alle unterschiedlich in der Homöopathie, in der Humanmedizin nur beschränkt. LG MS

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Kommentar von segeln141
21.10.2010, 18:31

@schernikau

verblüffend gute Antwort für einen HP und Bachblüten Freund.

Nur den letzten Satz "in der Humanmedizin nur beschränkt" kann ich als Arzt nicht unterschreiben.

LG Segeln141

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Kommentar von Hubertt
22.10.2010, 19:52

@schernikau

Ein guter Schulmediziner hält sich an die Regeln der Schulmedizin.

Ein guter Homöopath hält sich an die Regeln der Homöopathie.

Diese stehen in Hahnemanns Organon der Heilkunst.

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§ 52

Es giebt nur zwei Haupt-Curarten: diejenige welche all ihr Thun nur auf genaue Beobachtung der Natur, auf sorgfältige Versuche und reine Erfahrung gründet, die (vor mir nie geflissentlich angewendete) homöopathische und eine zweite, welche dieses nicht thut, die (heteropathische, oder) allöopathische. Jede steht der andern gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne hingeben, daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen ließen, kann sich gar so lächerlich machen, nach Gefallen der Kranken, bald homöopathisch, bald allöopathisch in seinen Curen zu verfahren; dieß ist verbrecherischer Verrath an der göttlichen Homöopathie zu nennen!

.

Ein Homöopath der die Schulmedizin anerkennt ist also,

zumindest nach Hahnemann,

kein guter Homöopath, sonder ein verbrecherischer Verräther der göttlichen Homöopathie.

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Eine Testfrage ist immer gut. Wer hat die Homöopathie erfunden und wie ist derjenige darauf gekommen? Was sind die wichtigsten Grundprinzipien der Homöopathie?

Es gibt sowohl auf Seiten der Befürworter als auch auf Seiten der Gegner viele, die die Homöopathie nur aus der Apotheken-Umschau oder vom Hörensagen kennen. Diese Leute erkennst du aber sehr gut daran, dass sie sehr schwammige Begriffe benutzen, ihre Antworten nicht begründen können und ständig mit neuen Verschwörungstheorien und Kampfbegriffen aufwarten.

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Kommentar von segeln141
20.10.2010, 21:59

wart ab serienchiller,

mein "Erkennungstipp" ist bestechend einfach und ich begründe ihn nur mit Hahnemanns eigenen Worten.

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Damit auch slaw es versteht.

Für den Placeboeffekt braucht es keinen Glauben,

dass es einen solchen Placeboeffekt gibt.

Man muss nur glauben,

dass man ein echtes Medikament zu sich nimmt.

Placebo

Nach klassischer Definition ist ein Placebo ein Präparat,

welches in einer für Medikamente üblichen Darreichungsform hergestellt wird,

jedoch keine arzneilich wirksamen Inhaltsstoffe enthält.

Weiß der Patient, dass er ein Scheinmedikament einnimmt,

so reduziert sich der positive Effekt auf den Heilungsverlauf oder verschwindet ganz.

In der Medizin wird zwischen verschiedenen Typen unterschieden:

Echte oder reine Placebos:

Damit werden Scheinmedikamente bezeichnet, die nur Zucker oder Stärke enthalten.

Auch Hilfsstoffe wie Geschmackskorrigentien oder Farbstoffe können enthalten sein.

In diese Kategorie gehören auch spezielle Placebo-Akupunkturnadeln, die nicht durch die Haut stechen, sondern in den Nadelhalter einfahren. Der Nadelhalter bleibt dann auf der Haut kleben.

Aktive Placebos:

Für besondere Studien werden diese Placebos als Kontrolle eingesetzt. Sie haben nicht die Wirkung des Medikaments, sondern ahmen nur dessen Nebenwirkungen nach.

Pseudoplacebos:

Es sind Medikamente, die jedoch im konkreten Anwendungsfall nach aktueller wissenschaftlicher Erkenntnis nicht wirken können, weil entweder die verabreichte Dosis zu niedrig ist oder das Wirkungsspektrum keinen spezifischen Einfluss auf die bestehende Krankheit hat. Wiesing bezeichnet alle "wissenschaftlich bemäntelte" Verfahren, die ohne eine wissenschaftliche Überprüfung vorgeben, wirksam zu sein, als Pseudoplacebos.

Im erweiterten Sinn wird jede Scheinbehandlung, zum Beispiel vorgetäuschte Operationen oder vorgetäuschte Akupunktur, als Placebo bezeichnet.

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Kommentar von segeln141
22.10.2010, 09:03

Ok Heinroth

Diese Definition ist leichter zu verstehen(für slaw):

Die Definition des Placeboeffektes lautet (in Anlehnung an Wikipedia, im Wesentlichen wurde nur der missverständliche Begriff „symbolische Bedeutung“ verändert):

„Placeboeffekte sind alle positiven psychischen und körperlichen Reaktionen, die nicht auf die spezifische Wirksamkeit einer Behandlung zurückzuführen sind, sondern auf den psychosozialen Kontext (das „Setting“, die „Modalitäten“, das „Drumherum“) einer Behandlung“

Der Begriff „Glaube“ kommt in dieser Definition (und auch in anderen Definitionen) nicht vor. D.h., der Placeboeffekt ist unabhängig vom Glauben.

Der Glaube kann bei einer Behandlung zwar hilfreich sein (z.B. bei den Bezugspersonen), ist aber keine unabdingbare Voraussetzung (keine „Conditio sine qua non“) für den Placeboeffekt.

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Das reine Fachwissen ist das eine.. Das andere ist die Anamnese die ja grad bei Homöopathie besonders wichtig ist..

Und ob die richtig gestellt wird usw., das können meist nicht mal entsprechende Ärzte sagen, da das Erfahrungswissen oft nicht vorhanden ist..

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Kommentar von segeln141
21.10.2010, 10:14

@gegengift

leider kann ich nur eine "hilfreichste Antwort"auswählen.

Mit der "Anamnese" hast Du ja den Punkt getroffen,denn eine ausführliche Anamnese,wie in der HP erforderlich, erfolgt hier auf GF nicht.

Daher erkenne ich ja die "Qualität" der Antwortenden.

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ERKENNUNGSTIPP:

Im Organon von Hahnemann beschreibt der Meister selbst in den §§ 83 bis 104 eindrucksvoll die ausführliche Anamneseerhebung.

Diese gehört zu den Grundlagen der HP. Wenn demnach hier einer Tipps gibt ohne Anamnese,ohne Berücksichtigung der Individualität so hat er von HP keine Ahnung.

Die bereitwillige Mitteilung von homöopathischen Mitteln ist völlig UNindividuell.

Nur wer den Gang zum HP empfiehlt,damit dieser nach den Grundlagen der HP arbeitet,gibt einen richtigen Rat.

Damit domenica mich nicht einen "ausgekochten homöopathieverleumder" nennen kann, habe ich Hahnenmann an die "verbale Gewitterfront" von domenica geschickt.

Mein Tipp ist völlig unabhängig von meiner Meinung zur HP,die im übrigen in meiner Verlinkung ganz zum Schluss http://www.patientenfragen.net/alternativmedizin-kritisch-betrachtet/argumente-homoeopathie-hp-deren-betrachtung-t25859.html
völlig anders ist als von domenica und anderen vermutet.

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Kommentar von Isartaucher
21.10.2010, 08:37

Ganz meine Meinung! Der Hahnemann würde im Grabe rotieren, wenn er wüsste, was mit seiner Homöopathie heutzutage getrieben wird, mal ganz abgesehen davon, dass sie mittlerweile unzweifelhaft als Placeboverfahren identifiziert wurde.

Man muss Hahnemann aber für seine Homöopathie ein ganz großes Verdienst anrechnen. Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Europa so gut wie keine wirksame Medizin, dafür jede Menge unwirksamen und schwer gesundheitsschädigenden Schindluder, wie z.B. den Aderlass. Die armen Kranken wurden damals nicht selten so lange zur Ader gelassen, bis sie an Ausblutung starben, auch wenn sie ihre Krankheit sonst mit hoher Wahrscheinlichkeit überlebt hätten. Berühmestes Aderlass-Opfer dürfte George Washington gewesen sein.

Die Homöopahtie hat die kranken Patienten wenigstens nicht zusätzlich geschwächt und ihnen die Chance gelassen, bei guter Pflege - auch diese wurde von Hahnemann nämlich propagiert - wieder gesund zu werden.

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das erkennen vor allem leute, die selbst kenntnisse in der homöopathie haben. und dann muss man einfach wissen, dass es hier zwei sorten leute gibt, die fragen zur homöopathie beantworten: die verbissenen feinde, die immer dasselbe antworten, und die freunde der homöopathie, die nach bestem wissen und gewissen antworten.

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Kommentar von Serienchiller
20.10.2010, 21:45

Überhaupt keine einseitige Darstellung...

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Kommentar von sclaw
20.10.2010, 21:46

Du hast die verbissenen Freunde der Homöopathie, die immer das selbe antworten, und die Feinde, die nach bestem Wissen und Gewissen antworten, vergessen.

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Kommentar von Hubertt
21.10.2010, 02:27

Schönes, stinkendes Eigenlob, wenn man als Homöopathiefan dieselben allesamt so beschreibt:

Zitat:

" und die freunde der homöopathie, die nach bestem wissen und gewissen antworten "

Zitat Ende.

Aber die anderen sind

Zitat

" die verbissenen feinde "

Zitat Ende.

Ich hab jedenfalls noch eine dritte Sorte Leute hier gefunden.

Die selbsternannten Experteninnen, die im realen Leben illegal kurpfuschen ( illegal weil sie keine Heilpraktikerprüfung haben ) und dann noch die Frechheit haben, hier auf GF groß damit anzugeben.

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