woran erkenne ich einen psychisch kranken menschen?

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23 Antworten

Gerade wegen solchen Leuten, die wie hier in den Kommentaren ihren Dampf ab lassen, wirst du uns, Leute die psychische Erkrankungen haben, nicht leicht erkennen. Denn leider scheinen die wenigsten reif genug zu sein um mit so einer Thematik angemessen umzugehen. Das ist meine Meinung dazu.

er unterscheidet sich in irgendeiner art von der mehrheit. das können sichtbare ticks sein oder dinge, die dir an seinem verhalten auffallen oder die dieser mensch versucht zu verbergen. ich denke jeder mensch hat mehr oder weniger eigene psychosen, und sei es nur, wenn man 3 mal kontrollieren muss, ob man den herd auch wirklich ausgemacht hat :)

Ich hatte erst “Menschheit“ gelesen und wollte gerade losschimpfen ;-P

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M. B. (selbst Psychotherapeut)

phychische kranke erkennst du wenn überhaupt an verhaltensweisen, die anders sind als die der mehrheit.. Das aussehen etc ist vollkomen gleich bzw. unterscheidet sich nicht zu gesunden. meiner meinung nach, hat aber jeder phychische probleme, nur sind manche halt großer als andere und diese betroffenen haben halt eine phychische erkrankung.

Ein beispiel: ich bin phychisch krank (ritzen, selbstmordgedanken wahrscheinlich aufgrund einer phychischen erkrankung...). wenn ich mich jedoch vor anderen oute, sind alle schockiert und meinen, sie hätten es von mir niemals gedacht bzw. erwartet auch wenn es anzeichen dafür gab. also, man kann phychisch kranke nicht vom aussehen und oft auch durch das verhalten nicht erkennen.als leie kann man diese nur erahnen wenn man sehr sensibel ist, auf kleinigkeiten achtet und ein grundwissen hat.

aber warum willst du das wissen? nur weil phychisch kranke nicht der "normalität" entsprechen, heißt dass nicht, dass man diese meiden müsste. die betroffenen haben mit etws zu kämpfen, genauso wie diabetiker oder jemand mit nem gebrochenem bein

Da es die unterschiedlichsten psychischen Krankheiten gibt, gibt es keine allgemeine Aussage, wie man sowas erkennt. In den meißten Fällen dürfte es dir aber auffallen, sobald diese Menschen Dinge tun, die du für ungewöhnlich hälst und nicht aus der Art der Person resultieren.

Einige wenige psychische Krankheiten könnte man eventuell von außen erkennen.

So z.B. eine Sucht daran, dass jemand ständig die entsprechende Substanz (Tabak, Alk oder was auch immer) konsumiert und entzügig wird, wenn er/sie das nicht tut.

Eine akute Manie könnte man eventuell daran erkennen, dass jemand anscheinend ohne Grund jubiliert und vielleicht unausgesetzt redet. Das kann aber auch allerlei andere Gründe haben.

Eine akute Psychose kann man eventuell daran erkennen, dass jemand, nach dem, was er/sie erzählt zu urteilen, einer Wahnvorstellung aufgesessen ist oder halluziniert.

etc. pp - ich zähle hier nicht alle psychischen Krankheiten auf.

Wenn die psychische Erkrankung nicht akut ist, kannst Du sie von außen wahrscheinlich überhaupt nicht erkennen, es sei denn, die betroffene Person erzählt Dir davon oder Du erfährst es anders.

Eine genau Diagnose kannst Du wahrscheinlich eh nur dann stellen, wenn Dir die Betroffene Person ausführlich von den Symptomen berichtet oder sie anders deutlich werden und Du Dich mit ihr lange Zeit unterhalten hast - und Dich dazu mit der Materie gut auskennst.

Eine psychische Krankheit ist einem in den meisten Fällen nicht anzusehen, und das ist sowohl Fluch als auch Segen für die Betroffenen, weil dadurch oft weder besonders Rücksicht auf sie genommen wird, noch sie ausgehend von einem äußeren Eindruck diskriminiert werden.

das erkennt man nicht mein vater ist schizofren und wir haben jahrelang nichts davon gewusst , wir haben es erst gemerkt als der arzt es díaknostiziert hat ;) es gibt nämlich viele böse menschen die keine psychische erkrankung vorweisen und einfach nur so böse sind ;)

Oftmals gar nicht. Anderenfalls gäbe es nicht so viele psychisch kranke Menschen, die von ihrer Umwelt als faul, blöd, aggressiv oder ähnlich negativ beschimpft werden. Die Symptome einer psychischen erkrankung sind so mannigfaltig und gehen so fließend in die Grenzbereiche des Normalen über, dass man das immer nur für einen ganz speziellen Fall sagen kann.

es gibt sehr viele psychische Erkrankungen, die meisten erkennst du nur, wenn du diese Person sehr gut kennst!

Es existiert keine einheitliche Vorstellung über die Ursachen oder die Entstehung von Persönlichkeitsstörungen. Die Entwicklung der gesunden und gestörten Persönlichkeit wird als Ergebnis komplexer Wechselwirkungen aus Umweltfaktoren (Eltern, soziales Umfeld) und Anlagefaktoren (genetisch) gesehen.

Die verschiedenen Erklärungsansätze der Psychologie bewerten einzelne Aspekte stärker als andere, ergänzen sich jedoch im Großen und Ganzen. Aus Sicht der Tiefenpsychologie werden Störungen in der kindlichen Entwicklung als ursächlich oder begünstigend für die Ausbildung von Persönlichkeitsstörungen angenommen. Beispielsweise werden ein dysfunktionales soziales Umfeld und eventuelle traumatische Erlebnisse als belastende Faktoren angesehen. Die klassische Psychoanalyse wertet die Prozesse der Identitätsentwicklung stärker. Lerntheoretische Ansätze betonen, dass Persönlichkeitsstörungen im Kern ein gelerntes Verhalten darstellen. Prinzipien des operanten Konditionierens (Beeinflussen durch positive oder negative Verstärkung) sowie des Modell-Lernens, dem Lernen am Beispiel, führen demnach dazu, dass bereits angelegte Verhaltensgrundlagen verstärkt werden. Diese Verhaltenstheorie ist im Grunde der Ansatz für die moderne Verhaltenstherapie, die beispielsweise bei der Behandlung der Borderline-Symptomatik empirisch belegte Behandlungserfolge aufweis

Peter Fiedler übt aus einer verhaltenstherapeutisch orientierten klinisch-psychologischen Perspektive Kritik am Konzept der Persönlichkeitsstörungen.

Mit Hilfe eines Zitats des Philosophen und Psychiaters Karl Jaspers beschreibt er das Stigmatisierungsproblem: „Menschlich aber bedeutet die Feststellung des Wesens eines Menschen eine Erledigung, die bei näherer Betrachtung beleidigend ist und die Kommunikation abbricht“. Die Festschreibung einer gesamten Persönlichkeit als „gestört“ sei ethisch zweifelhaft. Insbesondere führt Fiedler an, dass Personen mit Persönlichkeitsstörungen sich auf charakteristisch gestörte Art und Weise in zwischenmenschlichen Interaktionen verhalten. Erst auf dieser Ebene trete die Störung zu Tage, die Betroffenen selbst empfänden sich als Person oft nicht als gestört (Ich-Syntonie).

Somit erfolge durch die „Diagnose“ einer Persönlichkeitsstörung eine Umdeutung des Geschehens durch den „gesunden“ Interaktionspartner, und zwar derart, dass der abweichende Interaktionspartner per „Charakter-Diagnose“ allein verantwortlich für die Störung gemacht wird. Diese Umdeutung des Geschehens stelle letztlich eine Pseudoerklärung dar: Die Person in ihrer Gesamtheit ist gestört und die Person ist das Störende, die Ursache der Störung. Mögliche Störungen des sozialen Systems, der Interaktion, der Gesellschaft gerieten aus dem Blickfeld.

Verhaltenstherapeutisch orientierte Klinische Psychologen (im deutschen Sprachraum u.a. Prof. Rainer Sachse, Bochum) betrachten Persönlichkeitsstörungen primär als „Interaktionsstörungen“. Im englischen Sprachraum verstehen z. B. Beck, Freeman et al. [8] Persönlichkeitsstörungen als eine Kombination von grundlegenden Gedanken über sich selbst (z. B.: „Ich bin hilflos.“) und entsprechenden interaktionellen Verhaltensstrategien (z. B. Anhänglichkeit), die in charakteristischer und unflexibler Weise die soziale Interaktion bestimmen und somit zu Folgeproblemen führen können.

gar nicht die sind ja so optisch und von der art her normal nur im kopf nicht!

Je nach Krankheitsbild duch Verhalten / Ticks, die ihn von den gesunden Menschen unterscheiden.

Du erkennst ihn/sie meistens daran:

  • er/sie hat einen Kopf zwischen den Ohren
  • er/sie hat eine Nase im Gesicht
  • er/sie hat keine Augen am Hinterkopf
  • er/sie hat zwei Arme und zwei Beine

Ausnahmen bestätigen die Regel. ;o)

:-D

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"Du" oder "man" erkennt in der Regel einen psychisch kranken Menschen gar nicht.

Die Diagnose "psychisch krank" kann nur ein Facharzt stellen.

 

Wenn er ständig seine Meinung wechselt, lügt, andere schlecht macht, um selbst gut dazustehen, Irrsinn redet (im nüchternen Zustand), sich für was besseres hält und Freunde/Partner militantisch klein redet, sich selbst für den perfektesten Menschen ohne Fehler hält, versnobtes Benehmen, Märchen erzählen, die gar nicht stimmen, grundlos losheulen (labile Charakterschwäche),...

Super, ich sagte doch: Politiker sind Paradebeispiele und diese Beschreibung passt perfekt auf Politiker.

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Du hast doch echt nen Lattenschuss kopfschüttel

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Ich kann einfach nicht glauben, dass du das wirklich geschrieben hast! Wenn du schon keine Ahnung hast, dann kommentier nicht so etwas! Du weisst selber, dass das nicht stimmt also urteile nicht über andere!

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Jeder Mensch hat psychische Probleme ... Aber was verstehen wir unter normal? Man nimmt den Durchschnitt! Und alles was drunter und drüber ist ist abnormal^^ komische Gesellschaft ;)

Menschen mit einer passiv-aggressiven Persönlichkeitsstörung fühlen sich von anderen oft missverstanden, können anhaltend über persönliches Unglück klagen (das sie nicht selten unbewusst selbst inszenieren) und sind häufig mürrische und streitsüchtige Zeitgenossen. Autoritäten gegenüber zeigen sie übermäßige Kritik, ja Verachtung, was ihre Position nicht gerade verbessert. Menschen, die ein offensichtlich glücklicheres Los gezogen haben, begegnen sie mit Neid, Missgunst, Groll oder einem eigenartigen, auf jeden Fall nicht nachvollziehbaren Wechselspiel zwischen feindseligem Trotz und (mitunter fast unterwürfiger) Reue.

Die Zwiespältigkeit im Denken und Handeln und das geringe Selbstwertgefühl, das aus einer solchen Einstellung entsteht (ständige Fremd-Abwertung schlägt zuletzt in eine verheerende Selbst-Abwertung um), führen oft zu Auseinandersetzungen und Streitigkeiten mit der Umwelt. Persönliche Enttäuschungen werden häufig auf andere projiziert.

Oftmals sehen sich negativistische Persönlichkeiten als friedfertig an und halten ihre passiv-aggressive Art für gesellschaftskonform

Wirklich geistig Kranke erkennt man nur daran, dass sie nicht objektiv urteilsfähig sind.

Es heißt ja auch "unzurechnungsfähig".

Ach, und Du bist also "objektiv urteilsfähig"?

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Hier siehst du den typischen psychisch Kranken in seinem natürlichen Lebensraum, er ist eindeutig an seinem Grinsen der komischen Frisur und Brille zu erkennen:

Das kommt ganz auf die Erkrankung an, das ist, als würdest du fragen "Woran erkenne ich einen kranken Menschen?".

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