Woran erkenne ich das meine Ressourcen ausreichend aufgebaut sind, das ich stabil genug bin für die eigentliche TherapieArbeit?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

In der Traumaarbeit kommt Stabillisieren immer erst vor der Konfrontation. Du musst mit 2 Beinen sicher im Leben verankert sein, dann kannst du dich umdrehen und zurückschauen. Bei fester Verankerung fällst Du dann nicht gleich um. Du scheinst therapeutisch noch auf dem Weg der festen Verankerung zu sein. Ich würde Dir raten, zunächst diesen Weg fortzusetzen. Wenn Du dort weiter gehst, bist du vielleicht auch deinem eigentlichen Ziel schon näher als Du denkst. Es kann auch immer mal sinnvoll sein, nach Erreichen einer gewissen Stabilisierung eine therapeutische Pause einzulegen, die erreichte Stabilisierung für dich zu nutzen und auf dein Leben anzuwenden. In etwas zeitlichem Abstand kannst du dann vielleicht den 2. Schritt gehen. Ich kenne aber auch genügend Menschen, die dann auf den 2. Schritt verzichten konnten und denen es weiterhin gut geht. Ich wünsche dir alles Gute.

Offenbar bist Du noch nicht so weit. Denn Du hast Angst. Angst allein kann bereits die Atmung so beeinflussen, sodass jene Anfälle entstehen.

Was mich verunsichert, das ist Deine Wahrnehmung, dass Dein Therapeut "vorankommen" will. Bereits Grundstabilisierungen sind bereits ein wichtiges "Vorankommen" in der Therapie.

Vielleicht ist die EMDR auch nicht das geeignete Therapieverfahren. Da gibt es noch so einiges mehr.

Das Du Dich stabil genug fühlst, das wirst Du merken, wenn Du selbst diese Richtung gehen magst. Bereit bist, die Herausforderungen anzunehmen.

Wenn Du auch Dich besser im Alltag stabilisieren kannst.

Bitte rede mit deinem Therapeuten über deine Gedankengänge. Und überlegt gemeinsam, ob es die richtige Therapieform ist.

Alles Gute auf Deinem Lebensweg.

Solltest du das nicht besser mit deinem Therapeuten besprechen?

Was erwartest du denn hier? Du machst ein paar ziemlich vage Andeutungen, und der einzige Punkt, der für mich klar rüberkommt, ist, dass du panische Angst hast.

KP, was genau du mit "Ressourcen aufbauen" meinst oder wie man die messen soll, aber ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass Ängste immer schlimmer werden, je länger man vor ihnen davonläuft.

Hyperventilieren wird dich nicht umbringen, und wie schlimm deine Asthmaanfälle sind oder was man dagegen tun kann, kann hier keiner beurteilen.

Du solltest dir ganz genau überlegen, was du eigentlich willst. Willst du dich deiner Vergangenheit stellen, bist du bereit, alles noch einmal zu erleben, zu kämpfen, es aufzuarbeiten? Dann ist EMDR eine gute Methode dazu.

Wenn du aber einfach "nur" lernen willst, dich nicht mehr so sehr von der Vergangenheit beeinflussen zu lassen, könnte ein verhaltenstherapeutischer Ansatz, bei dem du dich v.a. um das Hier und Jetzt kümmerst, die bessere Wahl sein.

Sprich mit deinem Therapeuten über deine Wünsche und Möglichkeiten, statt dich mehr oder weniger absichtlich in eine Situation zu begeben, in der du dich wieder als hilfloses Opfer fühlst.

Selbstbestimmung kann auch bedeuten, eine Therapie abzulehnen, die sich nicht richtig anfühlt!

Die Stabilisierung ist sehr wichtig. Rede mit Deinen Therapeuten über Deine Ängste bzgl. neuer EMDR Sitzung. Gemeinsam findet Ihr eine Lösung .Alles Gute!🌻

Was möchtest Du wissen?