Wonach werden Hunde ausgewählt die später Blindenhunde werden sollen?

3 Antworten

Sie werden schon so erzogen, müssen belastbar sein & drüfen nicht bellen. Klingt komisch, aber wenn der Hund nur einmal bellt, ist er als Blindenhund untauglich. Labrador und Schäferhund, sowie Golden Retrieversind werden besonders oft als Blindenhund eingesetzt. Dann kommen die Hunde meistens in eine Probefamilie, wo sie mit Geschirr & Co.herumlaufen, um sich von klein an an ihre Zukunft zu gewöhnen. Erst DANNbeginnt die Ausbildung.

Bestimmte Hundesrassen eignen sich aufgrund ihrer rassespezifischen Verhaltensmerkmale eher als andere, z.B. Golden Retriever. Und dann gehts nach Talent.

Nicht jeder Hund kann zum Blindenführhund ausgebildet werden. Eigenschaften wie Friedfertigkeit sind äußerst wichtig. Zudem muss es sich um einen gesunden Junghund handeln, da die ersten Eignungstests zum Blindenführhund bereits im Welpenalter mit ca. 8 Wochen stattfinden.

Im ersten Lebensjahr werden die Junghunde mit den unterschiedlichsten Ereignissen und Situationen konfrontiert. Hierbei wird immer wieder besonders auf Nervenfestigkeit, Ängstlichkeit, Aggressionsverhalten, Jagdtrieb und auf Wohlverhalten im Umgang mit Menschen geachtet.

Die Rasse, die am geeignetsten ist, ist nicht festegelegt. Entscheidend ist nur, dass keine Hunde mit erhöhtem Aggressionspotential zu Blindenführhunden ausgebildet werden.

Meistens sind Königspudel, Riesenschnauzer, Deutsche Schäferhunde, Labrador, Retriever und Golden Retriever besonders geeignet, jedoch können auch Mischlinge für die Ausbildung geeignet sein. Entscheidend sind dabei nicht nur Charaktereigenschaften sondern auch die Schulterhöhe der Tiere, die zwischen 50 und 65cm liegen sollte.

Weitere Voraussetzung für die Zulassung zur Ausbildung sind gesunde Gelenke und Augen der Hunde.

(http://www.abazo-hundeschule.de/kampfhunde.html)

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